Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft
Im Wissenschaftsjahr 2026 zeigen Forscher*innen, wie sie mit ihren Ideen und Lösungen schon heute die Medizin von morgen gestalten. Ziel ist eine Gesundheitsversorgung, die Krankheiten frühzeitig verhindert, individuell auf Patient*innen zugeschnitten ist, digitale Technologien sinnvoll nutzt und Menschen aktiv in Entscheidungen einbezieht. Im Fokus steht also eine Medizin, die präventiv, personalisiert, digital und partizipativ ist.
Es geht um wichtige Fragen: Wie können wir Prävention so verbessern, dass Krankheiten seltener auftreten oder weniger schwer verlaufen? Und wie lassen sich innovative Technologien und Künstliche Intelligenz einsetzen, um Diagnostik und Therapie zu unterstützen – ohne dabei den Menschen aus dem Blick zu verlieren?
Das Wissenschaftsjahr soll sichtbar machen, wie Forschung konkrete Antworten auf diese Herausforderungen entwickelt und wie sie unsere medizinische Versorgung nachhaltig verändern kann.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft beteiligt sich mit digitalen und analogen Präsenzformaten am Wissenschaftsjahr 2026. Die Wissenschaftsjahre werden vom BMFTR und von Wissenschaft im Dialog ausgerichtet.
Exkurs-Gespräche
KI in der Medizin: Was kann sie leisten?
KI in der Medizin: Was kann sie leisten?
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exkurs-Gespräch mit Professor Dr. Felix Nensa am 23. Juni 2026
Künstliche Intelligenz (KI) ist längst in der Medizin angekommen – aber was bedeutet das für Patient*innen? Kann KI helfen, Symptome besser einzuordnen? Unterstützt sie Ärzt*innen zuverlässig bei der Diagnose, etwa bei der Auswertung von MRT- und Mammographie-Bildern? Und wie könnte der Einsatz von KI die Medizin der Zukunft prägen?
Im exkurs-Gespräch mit Johannes Büchs spricht der Radiologe und KI-Experte Professor Dr. Felix Nensa über Chancen und Grenzen von KI in der medizinischen Versorgung. Er erklärt, wie KI-Anwendungen als Werkzeuge genutzt werden könnten, von denen sowohl Ärzt*innen als auch Patient*innen profitieren. (externer Link)
Die innere Apotheke: Wie Erwartungen Medikamente wirksamer machen können
Wie Erwartungen Medikamente wirksamer machen können
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exkurs-Gespräch mit Professorin Dr. Ulrike Bingel am 19. Mai 2026
Unsere Erwartung spielt eine wesentliche Rolle bei der Wirksamkeit von Medikamenten. Besonders eindrucksvoll zeigt sich das bei Schmerzmitteln: Hier lassen sich bis zu 70 Prozent der Wirksamkeit auf die positiven Erwartungen von Patient*innen zurückführen. Im Gegenzug können negative Erwartungen die Wirksamkeit von Schmerzmitteln deutlich reduzieren. Woran liegt das? Wie entstehen diese Erwartungseffekte, die längst nicht nur bei der Therapie von Schmerzen zu beobachten sind?
Im exkurs-Gespräch mit Johannes Büchs erklärt die Neurologin Professorin Dr. Ulrike Bingel, wie diese körpereigenen Prozesse für den Behandlungserfolg genutzt werden können und was es mit der „inneren Apotheke“ auf sich hat. (externer Link)
Autoimmunerkrankungen: Welche Rolle spielt unser Geschlecht?
Autoimmunerkrankungen: Welche Rolle spielt unser Geschlecht?
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exkurs-Gespräch mit Professor Dr. Marcus Altfeld am 21. April 2026
Bei biologisch weiblichen Personen treten Autoimmunerkrankungen, etwa Rheuma oder Erkrankungen der Schilddrüse, deutlich häufiger auf als bei biologisch männlichen Personen. Der Grund hierfür scheint eine unterschiedliche Funktionsweise des Immunsystems zu sein: Bei Menschen mit einem XX-Chromosomensatz wird das Immunsystem schneller aktiviert und reagiert stärker, beispielsweise auf Viren. Warum ist das der Fall? Welche Rolle spielen Hormone für das Immunsystem? Und was bedeutet das zum Beispiel für Impfungen?
Im exkurs-Gespräch mit Johannes Büchs erklärt der Mediziner Professor Dr. Marcus Altfeld, warum sich das Immunsystem je nach biologischem Geschlecht unterscheidet und was das für die Entwicklung geschlechterspezifischer Therapien bedeutet. (externer Link)
„Wissenschaft im Dialog“
Die DFG engagiert sich als Gründungs- und Mitgliedsorganisation seit 1999 bei der Initiative
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