© Paula Urrutia

Wissenschaft trifft Textilkunst: Das Projekt „Collective Neurogenesis“

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Öffentliche Veranstaltungen mit Kurzvorträgen

Neuronen sind hoch spezialisierte Zellen. Sie kommunizieren im Gehirn miteinander und koordinieren auf diese Weise komplexe Körperfunktionen. Diese besonderen Zellen stehen im Mittelpunkt eines Vorhabens der Bonner Textilkünstlerin Paula Urrutia. Das 2023 gestartete Projekt „Collective Neurogenesis“ verbindet gemeinschaftliches Handarbeiten mit Informationen über neurowissenschaftliche Forschung. Bonner Bürger*innen sind eingeladen, zu regelmäßig stattfindenden Treffen zusammenzukommen, um gemeinsam „Neuronen“ zu häkeln oder stricken und gleichzeitig etwas über aktuelle Forschungsarbeiten zu erfahren. Wissenschaftler*innen halten bei den Treffen kurze Vorträge und beantworten Fragen. Die gehäkelten Objekte – inzwischen sind es schon weit über 1.000 – sollen zum Ende des Projekts in eine große Installation münden und in der Bezirksbibliothek Bad Godesberg(externer Link) ausgestellt werden. 

Im April und Mai 2026 wird dieses Projekt in den Räumlichkeiten der Geschäftsstelle der DFG zu Gast sein. An insgesamt fünf Terminen haben interessierte Menschen jeden Alters die Gelegenheiten, an dem Projekt mitzuwirken. An vier Terminen werden Wissenschaftler*innen aus Bonner Forschungsinstituten Themen aus ihrer Forschung vorstellen.
 

Alle fünf Veranstaltungstermine des Collective Neurogenesis Projekts in der DFG Geschäftsstelle auf einen Blick:

  • 16. April, 17 bis 19 Uhr: Professor Dr. Dr. Lukas Kunz (Klinik und Poliklinik für Epileptologie, Universitätsklinikum Bonn), Thema: "Wie das Gehirn Räume vermisst – Die geheimnisvollen Gitterzellen"
  • 30. April, 17 bis 19 Uhr: kein Vortrag, nur Treffen zum gemeinschaftlichen „Neuronen bilden“
  • 7. Mai, 17 bis 19 Uhr: Professorin Dr. Tatjana Tchumatchenko (Institut für experimentelle Epileptologie und Kognitionsforschung, Universität Bonn), Thema: „Wie wir kognitive Karten unserer Umgebung bilden“
  • 21. Mai, 17 bis 19 Uhr: Dr. Helen Holvoet (Institut für Physiologie, Universität Bonn), Thema: „Erinnern, um zu überleben – Wie Immunsystem, Körper und Gehirn Gefahren bewerten“
  • 28. Mai, 17 bis 19 Uhr: Professorin Dr. Stefanie Poll (Institut für experimentelle Epileptologie und Kognitionsforschung, Universität Bonn), Thema: „Die verborgene Architektur unseres Denkens – Wie dendritische Dornen das Gedächtnis formen


Alle Veranstaltungen sind öffentlich, kostenfrei und können ohne Anmeldung besucht werden.

Jede*r kann mitmachen. Garn, Wolle und Häkelnadeln werden gestellt.

Das Projekt hat einen Instagram-Account(externer Link).