Europäische Wissenschaftspolitik

Wissenschaftspolitik und Forschungsförderung finden in Europa nicht nur national, sondern auch auf EU-Ebene statt. Gemeinsam arbeiten EU-Institutionen, EU-Mitgliedsstaaten sowie weitere assoziierte Länder unter Einbindung der Wissenschaft an der Verwirklichung des Europäischen Forschungsraums (EFR/ERA). Dazu entwickeln sie mit den EU-Rahmenprogrammen für Forschung und Innovation(externer Link) ein zusätzliches supranationales Förderangebot sowie EU-weite Rahmenbedingungen und Standards für die Forschung.

Aktuelles

DFG-DAAD-Roundtable zu „Choose Europe“ in Brüssel

Kollage aus Bildern der Teilnehmer*innen bei der Veranstaltung DFG-DAAD-Roundtable zu „Choose Europe“ in Brüssel

© Sena Schneller

Am 2. Dezember 2025 haben die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) in Brüssel einen Roundtable zu „Choosing Europe – How to Attract Global Minds to Europe and EU Member States?“ organisiert.

Vertreter*innen der Europäischen Kommission, der Mitgliedstaaten sowie Förderorganisationen aus mehreren europäischen Ländern tauschten sich über neu etablierte und bestehende Initiativen zur Gewinnung internationaler Forschungstalente aus, darunter die „Choose Europe for Science“-Initiative der Europäischen Kommission sowie nationale Maßnahmen aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Spanien, Norwegen und dem Vereinigten Königreich. 

Diskutiert wurden insbesondere die Motivation und strategische Ausrichtung der Programme vor dem Hintergrund geopolitischer Entwicklungen sowie deren Nachhaltigkeit im Hinblick auf verlässliche Karriereperspektiven und die Förderung von Brain Circulation. Zum Bericht(Download)

Ziele und Aufgaben der DFG

Die DFG engagiert sich als größte Forschungsfördereinrichtung und zentrale Selbstverwaltungsorganisation der Wissenschaft in Deutschland auch auf europäischer Ebene für die Bedarfe der deutschen Wissenschaft. Die „Europa-Strategie der DFG“ (März 2024)(Download) beschreibt Leitgedanken und Ziele des europäischen Handelns. Aus Sicht der DFG ist der Europäische Forschungsraum dann besonders stark, wenn es neben den EU-Rahmenprogrammen für Forschung und Innovation auch leistungsfähige und autonome nationale Forschungs- und Fördersysteme mit ihren jeweils eigenen Schwerpunkten, Förderansätzen und Kooperationsangeboten gibt. Die DFG

Die DFG unterhält dafür eine Vertretung in Brüssel und arbeitet eng mit anderen nationalen und europäischen Wissenschaftsorganisationen zusammen – etwa mit Partnern der Allianz der Wissenschaftsorganisationen sowie im Rahmen ihrer Mitgliedschaft bei Science Europe(externer Link), dem Verband von 40 europäischen Forschungs- und Förderorganisationen aus 30 Ländern mit Sitz in Brüssel.

Weitere Informationen

Beratung zur EU-Forschungsförderung

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Die DFG finanziert die Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen(externer Link) (KoWi) mit Büros in Bonn und Brüssel

KoWi berät Forscher*innen aus Deutschland bei der Beantragung von Forschungsprojekten in den EU-Forschungsrahmenprogrammen und betreut zudem gemeinsam mit dem EU-Büro(externer Link) des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) die Nationale Kontaktstelle ERC(externer Link)

Weitere Nationale Kontaktstellen des EU-Büros informieren über weitere Forschungs- und Fördermöglichkeiten der EU-Rahmenprogramme.

Kontakt

Dr. Christian Rebhan
E-Mail: christian.rebhan@dfg.de
Telefon: +49 (228) 885-2991