Der Schriftzug "Wissenschaftsjahr" in weißer Schrift auf schwarzem Hintergrund, darunter der Schriftzug "ZUKUNFTSENERGIE" und darüber kleiner "2025" in schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund. Die Schriftzüge liegen ihrerseits nochmal auf einem bunten rot-rosa-orangenem verschwommenem Hintergrund.

Wissenschaftsjahr 2025 – Zukunftsenergie

Im Wissenschaftsjahr 2025 – Zukunftsenergie geht es um Lösungen und Ideen der Energieforschung für die größten Herausforderungen der Energiewende. Denn ein weltweit steigender Energiebedarf, begrenzte Ressourcen und der Klimawandel stellen Regierungen und Industrie, aber auch Bürger*innen vor neue Herausforderungen. Sie geben Anlass, schon heute über die Energieversorgung von morgen nachzudenken und drängenden Fragen auf den Grund zu gehen.

Wie können wir durch erneuerbare Energien, Energiespeicher und neue Technologien eine versorgungssichere, kosteneffiziente und nachhaltige Energieversorgung aufbauen? Welche Technologien nutzen wir dazu schon heute und was erwartet uns in Zukunft?

Die DFG beteiligt sich wieder mit verschiedenen Beiträgen an diesem, vom BMBF und Wissenschaft im Dialog ausgerichteten, Themenjahr.


Die Marsperspektive

exkurs-Gespräch mit Professor Dr. Marc Avila am 20. Januar 2026

In den vergangenen Jahrzehnten ist die Wirtschaft immer weiter gewachsen – und zwar unter der Voraussetzung, dass Energie, Rohstoffe und Arbeitskraft unbegrenzt zur Verfügung stehen. Ressourcenknappheit wird aber immer mehr zu einer zentralen Herausforderung unserer Zeit. Was wäre, wenn für die Produktion von Materialien und Bauteilen nur die extrem begrenzten Ressourcen des Mars zur Verfügung stünden? Keine fossilen Brennstoffe und kaum Wasser – wie kann Rohstoffgewinnung und Produktion unter diesen Bedingungen aussehen? 

Im exkurs-Gespräch mit Johannes Büchs erklärt Professor Dr. Marc Avila, wie dieses Gedankenexperiment neue Wege für eine nachhaltige, effiziente und ressourcenschonende Industrie aufzeigen kann. Zum Video auf Youtube(externer Link)
 


 

Rohstoffreiches Deutschland?

exkurs-Gespräch mit Professor Dr. Dierk Raabe am 10. Dezember 2025

In Laptops, Smartphones und Elektroautos stecken eine Vielzahl wertvoller Rohstoffe, die für ihre Produktion unverzichtbar sind. Viele dieser Materialien sind jedoch knapp und kommen in Deutschland nur in sehr begrenztem Umfang natürlich vor. Gleichzeitig liegen sie direkt vor unserer Nase: In ausrangierten Geräten oder Industrieabfällen schlummern eine Menge interessanter Rohstoffe – etwa Kupfer oder Nickel –, die wir zurückgewinnen und erneut nutzen können.

Im exkurs-Gespräch mit Johannes Büchs zeigt der Werkstoffwissenschaftler Professor Dr. Dierk Raabe, welche Rohstoffquellen Deutschland besitzt, warum sie für die Zukunft so wichtig sind und mit welchen Methoden selbst stark verunreinigte Materialien recycelt werden können. Zum Video auf Youtube(externer Link)
 


 

Wie können wir noch mehr aus der Kraft der Sonne herausholen?

exkurs-Gespräch mit Professorin Dr. Eva Unger am 25. November 2025

Solarzellen sind schon heute wichtige Energielieferanten. Sie können Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom umwandeln. Was wäre aber, wenn wir noch mehr aus der Kraft der Sonne herausholen und ihre Energie noch effizienter nutzen könnten? Ein innovatives Material für Solarzellen könnte das möglich machen.  

Im exkurs-Gespräch mit Johannes Büchs erklärt die Chemikerin Professorin Dr. Eva Unger, wie genau das funktioniert, welche Eigenschaften das neuartige Material besonders machen und welche Einsatzbereiche – auch in Kombination mit vorhanden Photovoltaikanlagen – dadurch vorstellbar sind. Zum Video auf Youtube(externer Link)
 


 

Vom Plan bis zum fertigen Windrad: Wie gelingt Energiewende im regionalen Raum?

exkurs-Gespräch mit Professorin Dr. Jannika Mattes 21.10.2025

Windkraft ist ein wesentlicher Baustein der Energiewende. Bei der Planung von Windkraftanlagen treffen allerdings verschiedene Interessengruppen aufeinander – Projektleitungen, Anwohner*innen, der Artenschutz. Oft stehen die Anliegen dieser Akteure miteinander im Konflikt. Wie kann der Bau von Windrädern trotzdem gelingen?

Im exkurs-Gespräch mit Johannes Büchs erklärt die Soziologin Professorin Dr. Jannika Mattes, was erfolgreiche Windpark-Projekte ausmacht, wann Windräder nicht als störend, sondern als Bereicherung für einen Ort empfunden werden, und warum es manchmal nötig ist, von festgelegten Prozessen abzuweichen, damit der Bau einer Windkraftanlage gelingt. Zum Video auf Youtube(externer Link)
 


 

Wissenschaft im Dialog

Die DFG engagiert sich als Gründungs- und Mitgliedsorganisation seit 1999 bei der Initiative
„Wissenschaft im Dialog(externer Link). Weiterführende Informationen zum DFG-Engagement bei wid finden Sie hier(interner Link).

Weitere Informationen

Zur Seite des Wissenschaftsjahres 2025(externer Link)