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banner: Kopfbereich DFG2020 Logo - deutsch Für das Wissen entscheiden

Kooperationen mit Afrika und Nahost

Der Regionalbereich Afrika/Nahost umfasst alle Länder Afrikas, die arabische Halbinsel sowie Israel und seine Anrainerstaaten. Gegenüber den regionalen Partnerorganisationen vertritt der Regionalbereich die Belange der DFG und unterstützt wissenschaftliche Kooperationen zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland und der Region.

Neben dem Aufbau und der Pflege bilateraler Beziehungen zu strategischen Partnerinnen und Partnern engagiert sich der Regionalbereich insbesondere in wissenschaftlichen afrikanischen Netzwerken.

Aktuelle Nachrichten

Afrikanisch-deutsches Public Health Treffen

Virtuelles Public Health Vorbereitungstreffen bringt am 8. Oktober 2020 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem südlichen Afrika und Deutschland zum Gedankenaustausch zusammen. Interner Linkmehr

Die Science Granting Councils Initiative

Seit November 2019 ist die DFG Associate Funder der SGCI und engagiert sich seitdem für den Ausbau netzwerkbildender Maßnahmen zu gemeinsamen, regionalen Ausschreibungen. 
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Unterstützung der TWAS-DFG Stipendiaten

Die Pandemie stellt alle vor besondere Herausforderungen. Die deutschen Universitäten, die TWAS-DFG Stipendiatinnen und Stipendiaten beherbergen, leisteten Großartiges während der Corona-Krise. Interner Linkmehr

Aufgaben und Ziele

Der Regionalbereich Afrika/Nahost befasst sich mit der Gestaltung und Pflege optimaler Rahmenbedingungen für Forschungskooperationen zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland und der Region Afrika/Nahost. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Capacity Building von Wissenschaftssystemen in der Region. Damit unterstützt die DFG auch den wissenschaftlichen Nachwuchs als herausragende Ressource Afrikas. Im Rahmen Deutschland-bezogener Forschungsbiographien können so fruchtbare Beziehungen zwischen den wissenschaftlichen Communities in Afrika und Deutschland entstehen.

Neben der Bereitstellung von Informationen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, die an einer Kooperation mit Partnerinnen und Partnern in der Region interessiert sind, berät der Regionalbereich auch bei entsprechenden Anfragen aus dem Ausland.

Sich eröffnende wissenschaftliche Kooperationschancen in dieser heterogenen und sich rasch entwickelnden Region werden möglichst frühzeitig erkannt und gemeinsam mit Partnerorganisationen in der Region angestoßen und unterstützt.

Besondere Fördermöglichkeiten und -programme mit Afrika

TWAS-DFG Cooperation Visits Programme

Seit 2010 fördert die DFG gemeinsam mit TWAS (The World Academy of Sciences for the Advancement of Science in Developing Countries) jährlich bis zu 50 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Afrika südlich der Sahara mit einem dreimonatigen Forschungsaufenthalt an einer Forschungseinrichtung in Deutschland. Bewerben können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen bis zu fünf Jahre nach der Promotion, sofern sie an einer afrikanischen Institution forschen.

Nächste Antragsmöglichkeit voraussichtlich im Frühjahr 2021.

Ansprechpartnerin:

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Deutsch-afrikanische Kooperationsprojekte in der Infektiologie

Seit 2008 führt die DFG jährlich die Ausschreibung „Deutsch-afrikanische Kooperationsprojekte in der Infektiologie“ durch. Ziel der Förderung ist die partnerschaftliche Erforschung vernachlässigter Infektionskrankheiten einschließlich ihrer sozialen und gesellschaftlichen Auswirkungen. Neben der intellektuellen Gleichgewichtigkeit der Projekte sind überzeugende Konzepte zur Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie zum Aufbau nachhaltiger Forschungsmöglichkeiten in Afrika Voraussetzung für die Förderung. Projektvorschläge werden zunächst als Skizzen eingereicht, besonders vielversprechende Ideen werden zur Vollantragstellung aufgefordert. Für geförderte Projekte werden regelmäßige Kolloquien im Wechsel in einem afrikanischen Land und in Deutschland durchgeführt.

Die Aufforderung zur Einreichung neuer Projektskizzen wird alljährlich im Frühsommer in deutscher, englischer, französischer und portugiesischer Sprache veröffentlicht. Die nächste Ausschreibung erscheint am 3. Juni 2021.

Ansprechpartner:

Weitere Informationen

Point Sud

Die strategische Fördermaßnahme "Programme Point Sud" wurde 2009 als Pilotprojekt zur Förderung von geistes- und sozialwissenschaftlicher Afrikaforschung in Deutschland initiiert. Ausgangspunkt für die Aktivitäten ist die Forschungseinrichtung "Point Sud - Centre de recherche sur le savoir local" in Bamako, Mali, sowie das von ihr etablierte Netzwerk Point Sud, dem verschiedene weitere Partner-Forschungseinrichtungen in afrikanischen Ländern angehören. Das "Programme Point Sud" bietet den Rahmen für forschungsbezogene Vernetzungsaktivitäten der deutschen Afrikaforschung mit verschiedenen Partnerinnen und Partnern in Afrika und wird jährlich ausgeschrieben.

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Besondere Fördermöglichkeiten und -programme mit Israel und Nahost

Deutsch-Israelische Projektkooperation (DIP)

Das Exzellenzprogramm Deutsch-Israelische-Projektkooperation (DIP) wurde 1997 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eingerichtet, um innovative deutsch-israelische Kooperationsprojekte in allen Wissenschaftsbereichen zu fördern.

Ansprechpartnerin:

Weitere Informationen:

Nahostkooperation

Im Rahmen der Nahostkooperation unterstützt die DFG deutsch-israelische Kooperationsprojekte (bilaterale Projekte), in die auch weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Palästina oder den Nachbarländern Israels (Ägypten, Jordanien, Libanon, Syrien) eingebunden sein können (trilaterale Projekte).

Ansprechpartnerin:

Weitere Informationen:

Netzwerkaktivitäten in Afrika

Science Granting Councils Initiative in Sub-Saharan Africa (SGCI)

Die Science Granting Councils Initiative in Sub-Saharan Africa (SGCI) ist eine im Jahr 2015 gegründete Initiative, die durch gemeinsamen Kapazitätsaufbau und abgestimmtes Förderhandeln eine Stärkung der derzeit 15 beteiligten Wissenschaftsförderorganisationen in Subsahara Afrika anstrebt. Auf diese Weise sollen Forschung und Politik unterstützt und damit die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Region gefördert werden.

Bereits seit mehreren Jahren begleitet die DFG die SGCI inhaltlich im Rahmen von Vorträgen bei SGCI-Jahrestreffen, wissenschaftlichen Symposien sowie der Ausrichtung von wissenschaftsadministrativen und wissenschaftspolitischen Workshops. Seit November 2019 zählt die DFG nun auch zu den Förderern der SGCI und unterstützt dabei insbesondere den Ausbau netzwerkbildender Maßnahmen zu gemeinsamen, regionalen Ausschreibungen wissenschaftlicher Projektförderungen.

Weitere Informationen:

Next Einstein Forum (NEF)

Das Next-Einstein-Forum (NEF) hat sich als alle zwei Jahre tagendes panafrikanisches Forum etabliert und strebt regionale Wirkung an, indem es Akteure aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft fast aller afrikanischen Staaten zum Dialog zusammenbringt. Hier werden Wissenschaft und Forschung als zentrale Elemente einer globalen Entwicklung positioniert.

Die DFG arbeitet seit dem ersten NEF Global Gathering im Jahr 2016 eng mit dem NEF zusammen. Über ihren aktiven Mitglieds-Status im Wissenschaftlichen Programmkomitee und offizielle Partnerschaften gestaltet die DFG das NEF inhaltlich und strategisch mit. Der damalige DFG-Präsident Prof. Strohschneider nahm in den Jahren 2016 und 2018 aktiv am Programm der NEF Global Gatherings teil. Eine Teilnahme von DFG-Präsidentin Prof. Becker musste im Jahre 2020 wegen der Covid-19 Pandemie abgesagt werden. Darüber hinaus veranstaltete die DFG gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen vor Ort mehrere offizielle Side-Events der NEF Global Gatherings.

Weitere Informationen:

Multilaterale wissenschaftliche Symposien im südlichen Afrika

Seit 2016 hat die DFG gemeinsam mit Partnerorganisationen in Mosambik und Sambia eine Reihe von trilateralen agrar­wissenschaftlichen Symposien entwickelt, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Mosambik und Sambia zusammenführten. Aufgrund des großen Kooperationsinteresses der beteiligten Forscherinnen und Forscher mündeten diese Veranstaltungen in eine gemeinsame Ausschreibung. Im November 2019 folgte ein fachliches Symposium zur Solarenergie, an welchem erstmals auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie die Forschungsförderorganisationen aus Botsuana und Malawi teilnahmen.

Der Erfolg dieser Zusammenarbeit hat die ursprünglich trilaterale Initiative zu einem Netzwerk von inzwischen sechs Ländern Subsahara Afrikas (Botsuana, Malawi, Mosambik, Namibia, Sambia und Simbabwe) und Deutschland anwachsen lassen. Weitere Symposien und Ausschreibungen dieser Initiative befinden sich in der Vorbereitungs- bzw. Implementierungsphase.

Ansprechpersonen und Kontakt

Teamleitung:

Afrika:

Israel und Nahost: