Statistische Berichte zu Forschenden in Exzellenzclustern – 2026
Ausgewählte Kennzahlen aus den jährlichen Erhebungen in Koordinierten Programmen
Im Rahmen der jährlichen Erhebungen in Koordinierten Programmen erfragt die DFG Daten von Wissenschaftler*innen, die an den von ihr geförderten Forschungsverbünden beteiligt sind und substanziell an der dortigen Forschung mitwirken. Die folgenden Auswertungen legen den Fokus auf drei Themenbereiche: (Anchor Link), (Anchor Link), die über das Beschäftigungsland vor dem Eintritt in den Verbund erfasst wird, sowie (Anchor Link).
Die Ergebnisse werden aus zwei Perspektiven betrachtet: Die zeitliche Entwicklung von 2021 bis 2025 sowie für das Jahr 2025 die Differenzierung nach den vier DFG-Wissenschaftsbereichen(Popup Link).
Weitere Informationen zum Hintergrund der Erhebung und der Datengrundlage finden sind im (Anchor Link).
Geschlecht der Wissenschaftler*innen
Die Chancengleichheit(Popup Link) ist in der Förderlinie Exzellenzcluster ebenso wie in den anderen Koordinierten Programmen ein wichtiges Programmziel. Auf Basis der vorhandenen Erhebungsdaten wird die Beteiligung von Wissenschaftlerinnen in Exzellenzclustern analysiert und nach Statusgruppen respektive Karrierestufen differenziert (siehe Abbildung 1).
In der Zeit von 2021 bis 2025 ist der Frauenanteil in allen Statusgruppen leicht gestiegen. Am deutlichsten bei den Juniorprofessorinnen (von 37 Prozent auf 46 Prozent). Diese Veränderungen sind vor dem Hintergrund eines fortlaufenden Personalaufbaus zu bewerten. Beispielsweise hat sich die Zahl der Doktorandinnen und der Postdoktorandinnen um 20 Prozent erhöht. Der Anteil der Gastwissenschaftlerinnen stieg im Zeitraum von 2021 bis 2025 auf 41 Prozent an.
In allen Statusgruppen überwiegt der Anteil der Wissenschaftler. Insgesamt ist ein mit steigender Karrierestufe abnehmender Frauenanteil zu beobachten. Besonders ausgeprägt ist dies im Berichtsjahr 2025 bei Professuren (25 Prozent Frauen, 75 Prozent Männer). In den übrigen Statusgruppen liegt der Frauenanteil zwischen 38 bis 46 Prozent. Das Ziel einer ausgewogenen Geschlechterverteilung ist in der zahlenmäßig kleinen Gruppe der Juniorprofessor*innen am weitesten gediehen.
In der Förderlinie Exzellenzcluster gibt es, wie im Wissenschaftssystem insgesamt, auch in den vier Wissenschaftsbereichen Unterschiede(Popup Link) im Anteil der männlichen und weiblichen Wissenschaftler*innen. In den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie den Lebenswissenschaften ist der Frauenanteil in allen Statusgruppen höher als in den entsprechenden Karrierestufen in den Naturwissenschaften und den Ingenieurwissenschaften. Eine Ausnahme bildet nur die relativ kleine Gruppe der Gastwissenschaftler*innen.
Vier Wissenschaftsbereiche (bitte auswählen)
Gemeinsam ist allen Wissenschaftsbereichen der abnehmende Frauenanteil entlang der Karrierestufen von der Promotion über den Postdoktorandenstatus zur Professur. Ausnahmen hiervon bilden die personell kleineren Gruppen der Nachwuchsgruppenleiter*innen und Juniorprofessor*innen in den Ingenieurwissenschaften, den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie den Naturwissenschaften, bei denen der Frauenanteil über dem der Postdoktorand*innen liegt.
Internationale Mobilität der Wissenschaftler*innen
Internationalität ist ein Hinweis auf die Vernetzung und Attraktivität von Exzellenzclustern. Durch die Einladung von Gastwissenschaftler*innen können im Rahmen der Förderung internationale Kooperationen aufgebaut werden. Zugleich besteht die Möglichkeit, insbesondere Promovierende und Postdoktorand*innen aus dem Ausland(Popup Link) als Mitarbeitende in den Projekten direkt in den Exzellenzcluster einzubinden und zu finanzieren. Betrachtet werden die Regionen, in denen die Wissenschaftler*innen unmittelbar vor Eintritt in den Verbund beschäftigt waren. Dabei wird zwischen Deutschland, Europa und außereuropäischen Ländern unterschieden und nach Statusgruppen differenziert.
Der Anteil der Wissenschaftler*innen, die vor Eintritt in den Verbund im Ausland tätig waren, steigt während der Jahre 2021-2025 in allen Statusgruppen an. Das Personalwachstum der ersten Jahre wurde somit wesentlich für internationale Rekrutierungen genutzt. Besonders deutlich ist dies bei den Juniorprofessor*innen, die im Fünfjahreszeitraum eine Zunahme um 17 Prozent verzeichnen.
Während Promovierende zu Beginn ihrer wissenschaftlichen Karriere noch weniger international mobil sind (29 Prozent waren im Jahr 2025 vor Eintritt in den Verbund im Ausland tätig), liegt bei den Postdoktorand*innen der Anteil bei 38 Prozent, bei Nachwuchsgruppenleiter*innen bei 33 Prozent und bei Juniorprofessor*innen bei 35 Prozent. Professor*innen waren vor Eintritt in den Verbund überwiegend in Deutschland beschäftigt (88 Prozent im Jahr 2025). Doch auch hier steigt der Anteil international rekrutierter Wissenschaftler*innen seit 2021 kontinuierlich an. Postdoktorand*innen und Juniorprofessor*innen werden häufiger aus dem europäischen Ausland als aus Ländern außerhalb Europas rekrutiert. Die Gruppe der Gastwissenschaftler*innen ist besonders international geprägt, 53 Prozent kamen aus dem nicht-europäischen und 32 Prozent aus dem europäischen Ausland. Seit dem Jahr 2021 stieg der Anteil von Gastwissenschaftler*innen aus dem Ausland um 8 Prozentpunkte. Ihre absolute Anzahl hat im Zeitraum von 2021 bis 2025 um 60 Prozent zugelegt.
Zwischen den Wissenschaftsbereichen bestehen graduelle Differenzen in der internationalen Mobilität, die je nach Statusgruppe(Popup Link) variieren. Bei Doktorand*innen weisen die Geistes- und Sozialwissenschaften sowie die Lebenswissenschaften die höchsten Anteile internationaler Rekrutierungen auf (34 bzw. 32 Prozent). Bei den Postdoktorand*innen liegt der Anteil derjenigen, die aus dem Ausland zum Cluster gestoßen sind, in den Naturwissenschaften am höchsten (46 Prozent). Nachwuchsgruppenleiter*innen wurden besonders häufig in den Geistes- und Sozialwissenschaften (52 Prozent) und den Ingenieurwissenschaften (50 Prozent) international rekrutiert. Bei den Juniorprofessor*innen verzeichnen die Ingenieurwissenschaften (50 Prozent) und die Lebenswissenschaften (34 Prozent) die höchsten Anteile.
Vier Wissenschaftsbereiche (bitte auswählen)
Finanzierung der Wissenschaftler*innen
Exzellenzcluster unterstützen die fachliche Schwerpunkt- und Strukturbildung an antragstellenden Hochschulen, eine vorhandene personelle, finanzielle und infrastrukturelle Grundausstattung wird vorausgesetzt. Entsprechend arbeiten in Exzellenzclustern sowohl aus Verbundmitteln finanzierte Wissenschaftler*innen als auch anderweitig finanziertes Personal. Dies betrifft vor allem Doktorand*innen und Postdoktorand*innen. Dagegen werden Nachwuchsgruppenleiter*innen, Juniorprofessor*innen sowie Professor*innen zumeist nicht aus Verbundmitteln finanziert, auch wenn im Rahmen der Förderlinie Exzellenzcluster Personalmittel für zusätzliche Professuren oder Leitungen von Nachwuchsgruppen eingesetzt werden können.
Unterschieden wird die Finanzierung zwischen überwiegend verbundfinanziertem Personal („50 Prozent oder mehr aus Verbundmitteln“), teilweise verbundfinanziertem Personal („1 bis 49 Prozent aus Verbundmitteln“) und nicht-verbundfinanziertem Personal („ohne Verbundfinanzierung“).
Der Anteil verbundfinanzierter Personen steigt für die Karrierestufen von Doktorand*in bis Juniorprofessor*in zwischen 2021 und 2022 an, stagniert dann und fällt bis 2025 unter die Werte des Jahres 2021. Im Jahr 2025 werden 42 Prozent der Promovierenden überwiegend aus Verbundmitteln finanziert. Mit steigender der Karrierestufe fällt der Anteil der verbundfinanzierten Stellen. 38 Prozent der Postdoktorand*innen, 20 Prozent der Nachwuchsgruppenleiter*innen und 15 Prozent der Juniorprofessor*innen haben eine überwiegend mit Verbundmitteln finanzierte Stelle inne. Professor*innen werden hingegen selten aus Verbundmitteln finanziert, ihr Anteil liegt im Jahr 2025 bei 5 Prozent. Gastwissenschaftler*innen werden überwiegend aus Verbundmitteln finanziert: Im Berichtsjahr 2025 lag der Anteil zumindest anteilig finanzierter Personen bei 73 Prozent. In den vorherigen Berichtsjahren schwankte er zwischen 70 und 78 Prozent bei insgesamt kleinen Fallzahlen.
Die Betrachtung der Finanzierungsarten nach Statusgruppen und den vier Wissenschaftsbereichen zeigt, dass der Anteil der überwiegend verbundmittelfinanzierten Stellen von Doktorand*innen, Postdoktorand*innen und Nachwuchsgruppenleiter*innen in den Geistes- und Sozialwissenschaften mit 59 bzw. 62 Prozent relativ hoch ist. In den Lebens- und Naturwissenschaften haben dagegen nur 33 bzw. 38 Prozent der Doktorand*innen sowie 32 bzw. 39 Prozent der Postdoktorand*innen und 14 bzw. 23 Prozent der Nachwuchsgruppenleiter*innen eine überwiegend über Verbundmittel finanzierte Stelle inne. In den Ingenieurwissenschaften ist der Anteil der überwiegend verbundmittelfinanzierten Stellen für Doktorand*innen mit 57 Prozent ebenfalls hoch. Größere Unterschiede bei der Finanzierung zeigen sich bei den Gastwissenschaftler*innen. Dabei ist zu beachten, dass die Fallzahlen in dieser Statusgruppe gering sind.
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Weitere Informationen
Hintergrund der Datenerhebung
Die Teilnahme ist Bestandteil der Berichtspflicht der Verbünde gegenüber der DFG. Seit 2014 erhebt die DFG die Daten einheitlich online bei Sonderforschungsbereichen (SFB), Graduiertenkollegs (GRK), Exzellenzclustern (EXC) und erstmals seit 2024 bei Forschungsimpulsen (FIP). Erfasst werden u.a. unter anderem das Geschlecht, das Beschäftigungsland, in dem die Person zuvor tätig war, Beteiligungszeiträume sowie die Art der Finanzierung – mit oder ohne Verbundmittel. Zum Personenkreis zählen beispielsweise von den Hochschulen finanzierte Professor*innen auf Dauerstellen ebenso wie aus Verbundmitteln finanzierte Gastwissenschaftler*innen. Die Daten ermöglichen u.a. Analysen zu demographischen Strukturen, fachlichen Ausrichtungen und Internationalität der Cluster.
Die Ergebnisse erlauben Einblicke in die Förderpraxis der Verbünde und fließen in Berichte und Auswertungen für die DFG-Gremien, Bund und Länder, Hochschulen sowie die Öffentlichkeit ein. Sie bilden damit eine wichtige Grundlage des Berichtswesens der DFG. Vertiefende Analysen zur Chancengleichheit in den DFG-Programmen erscheinen jährlich im (interner Link). Angaben zu Internationalität und Finanzierung werden unter anderem im (interner Link) und (interner Link) veröffentlicht.
Datengrundlage und Definitionen
Erhebungsjahre
Grundlage der Auswertungen sind die von den Verbünden übermittelten Daten aus den Jahren 2021 bis 2025. Diese wurden von der DFG-Geschäftsstelle einer Qualitätskontrolle unterzogen. Die Grundgesamtheit für EXC bilden die im Jahr 2019 eingerichteten Exzellenzcluster sowie für SFB und GRK die Sonderforschungsbereiche bzw. Graduiertenkollegs, die in dem entsprechenden Jahr bis zum Erhebungsstart mindestens einen Monat gefördert wurden, ebenfalls eingeschlossen wurden in Auslauffinanzierung befindliche Verbünde.
Erhebungsjahr 2021
Auswertungszeitraum: 09/2020 – 08/2021
Anzahl der Verbünde, die die Erhebung abgeschlossen haben EXC: 56, SFB: 304, GRK: 253
Erhebungsjahr 2022
Auswertungszeitraum: 09/2021 – 08/2022
Anzahl der Verbünde, die die Erhebung abgeschlossen haben EXC: 56, SFB: 305, GRK: 249
Erhebungsjahr 2023
Auswertungszeitraum: 09/2022 – 08/2023
Anzahl der Verbünde, die die Erhebung abgeschlossen haben EXC: 57, SFB: 281, GRK: 246
Erhebungsjahr 2024
Auswertungszeitraum: 09/2023 – 08/2024
Anzahl der Verbünde, die die Erhebung abgeschlossen haben EXC: 57, SFB: 277, GRK: 242
Erhebungsjahr 2025
Auswertungszeitraum: 09/2024 – 08/2025
Anzahl der Verbünde, die die Erhebung abgeschlossen haben EXC: 57, SFB: 263, GRK: 231
Exzellenzcluster: Der starke Zuwachs der erfassten Personen in den ersten Jahren erklärt sich dadurch, dass die Exzellenzcluster ihr Personal erst nach ihrer Einrichtung einstellen konnten.
Sonderforschungsbereiche und Graduiertenkollegs: Von Jahr zu Jahr scheiden 10 bis 15 Prozent der Verbünde aus der Förderung aus bzw. kommen neu hinzu. Die meisten Wissenschaftler*innen – außer Gastwissenschaftler*innen – gehören ihrem Verbund mehrere Jahre an. Beide Umstände bedingen, dass sich die aggregierten Daten im Jahresvergleich nur geringfügig unterscheiden können. Die wechselnde Anzahl der an der Erhebung teilnehmenden Verbünde je Jahr spiegelt sich in der Variation der insgesamt erfassten Personen im Fünf-Jahreszeitraum wider.
Erhobener Personenkreis
Erhoben werden Daten zu folgenden Personen:
- zu allen Personen, die im Berichtszeitraum am Verbund beteiligt waren und substanziell an der Forschung mitwirkten, unabhängig von der Finanzierungsquelle.
- zu Gastwissenschaftler*innen, die im Berichtszeitraum im Rahmen eines zeitlich begrenzten Gastaufenthalts mindestens einen Monat im Exzellenzcluster tätig waren und deren Reisen und/oder Stellen durch Projektmittel finanziert wurden, die die DFG dem Verbund zur Verfügung gestellt hat.
Erhobene Inhalte
Für jede Person werden folgende Variablen erfasst:
- Statusgruppe
1. Doktorand*in
2. Medizindoktorand*in
3. Postdoktorand*in
4. Nachwuchsgruppenleiter*in
5. Juniorprofessor*in
6. Professor*in
7. Weiteres wissenschaftliches Personal
8. Gastwissenschaftler*in - Vorname + Nachname oder Code (dient lediglich der Identifizierung durch den Verbund und fließt nicht in die Auswertung ein)
- Geschlecht
- Geburtsjahr
- Staatsangehörigkeit
- Fächergruppe/Fachrichtung (Fachsystematik des Statistischen Bundesamtes)
- Land vor Eintritt in den Verbund
- Primäre Forschungsstelle: Ort und Institution, an der die Person tätig ist
- Finanzierungsart und Beteiligungszeitraum: Datum Beginn/Ende und
1. ohne Verbund-Finanzierung,
2. 1 bis 49% aus Verbundmitteln finanziert,
3. 50% oder mehr aus Verbundmitteln finanziert.
Nur für die Statusgruppe „Doktorand*in“ wird erhoben:
- Zeitpunkt letzter Hochschulabschluss
- Ort/Institution letzter Hochschulabschluss (Land bzw. Ort/Institution in Deutschland)
Nur für die Statusgruppe „Doktorand*in“ und „Medizindoktorand*in“ wird erhoben:
- Beginn Promotion (nach eigener Einschätzung)
- Stand der Promotion
1. laufende Promotion, Dissertation (noch) nicht eingereicht
2. Dissertation eingereicht, noch keine mündliche Prüfung
3. Dissertation eingereicht und mündliche Prüfung erfolgt (Disputation, Rigorosum o.ä.)
4. Promotion abgebrochen
5. weiß nicht / keine Angabe - Zeitpunkt Abgabe der Dissertation
- Zeitpunkt der Promotion
Nur für die Statusgruppe „Weiteres wissenschaftlich Personal“ wird erhoben:
- Funktion im Verbund: Vertretungsprofessur, Industrieprofessur, Gruppenleitung, Laborleitung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Wissenschaftsmanagement.
Ausschließlich EXC:
Nur für Statusgruppe „Professor*in“ und „Juniorprofessor*in“, deren Stellen durch Mittel des Exzellenzclusters finanziert sind
- Ort/Institution der berufenden Institution(en)
- Dotierung der Stelle
- Art der Besetzung der Stelle
- Beschäftigungsperspektive bei Besetzung der Stelle
Festlegungen
Für die Auswertung wurden folgende Definitionen festgelegt:
- Zur Darstellung einer einzelnen Gruppe in einer Grafik müssen mindestens 10 Personen in dieser Gruppe erfasst sein.
- Wechselt eine Person im Verbund die Statusgruppe, so wird diese Person der Statusgruppe zugeordnet, der sie zum Ende des Berichtszeitraums angehörte.
- Die Region vor Eintritt in den Verbund wird aus „Land vor Eintritt in den Verbund“ abgeleitet.
- Wechselt eine Person im Verbund die Finanzierungsart, so wird die im Berichtszeitraum höchste Finanzierungsart ausgewiesen.
- Die fachliche Zugehörigkeit einer Person wird auf Basis der Fächersystematik des Statistischen Bundesamtes (StaBu) erhoben. Für die Auswertung wird dieses StaBu-Fach einem DFG-Fach bzw. DFG-Wissenschaftsbereich zugeordnet.
Die oberste Ebene der DFG-Fachklassifikation bilden die Wissenschaftsbereiche:
- Geistes- und Sozialwissenschaften
- Lebenswissenschaften
- Naturwissenschaften
- Ingenieurwissenschaften
Auf der nächsten Ebene differenziert die DFG nach:
- Fachgebieten (14),
- Fachkollegien (49) und
- Fächern (214)
Die vollständige DFG-Fachsystematik kann im Internet (interner Link) abgerufen werden.
In der Erhebung wird neben den Geschlechtern „männlich“ und „weiblich“ auch „divers“ erfasst. Aufgrund kleiner Fallzahlen kann „divers“ nicht separat ausgewiesen werden. Für die statistische Berichterstattung wird - entsprechend dem Vorgehen der (externer Link) - ein statistisches Geschlecht („männlich“ oder „weiblich“) verwendet. Dieses wird bei Anlage des Datensatzes für Personen mit Geschlecht „divers“ nach dem Zufallsprinzip erzeugt.
Koordinierte Programme
Koordinierte Programme, darunter Sonderforschungsbereiche, Graduiertenkollegs, Exzellenzcluster, Graduiertenschulen (bis 2019) und seit 2024 Forschungsimpulse, fördern Kooperation und Strukturbildung durch eine überregionale, auch internationale Zusammenarbeit auf aktuellen Arbeitsgebieten sowie durch die Bündelung wissenschaftlicher Potenziale an einem Hochschulort.
Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der DFG-Homepage:
Deutsche Forschungsgemeinschaft. (2026). Erhebung in Koordinierten Programmen – Kennzahlen zu Forschenden in Exzellenzclustern, 2026.
Version 1.0, 24.06.2026, (interner Link)