Zur Hauptnavigation springen Direkt zum Inhalt springen

Logo: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - zur Startseite Deutsche Forschungsgemeinschaft

Förderprogramm: "Open-Access-Publikationskosten"

Aktuelles

Der Bericht zum ersten Jahr der Förderung ist verfügbar. Er enthält Daten zum Antragseingang und zu Entscheidungen. Auch zieht der AWBI Rückschlüsse zur Förderung. 

Über das Programm „Open-Access-Publikationskosten“ wird ein festgelegter Zuschuss zur Publikation wissenschaftlicher Ergebnisse im Open Access gewährt. Dieser Zuschuss kann nur von wissenschaftlichen Einrichtungen, nicht von Einzelpersonen, beantragt werden.

Die Förderung unterstreicht, dass Open Access eine funktionale Rolle für die Verbesserung der wissenschaftlichen Kommunikation hat und die Preisgestaltung sich an dieser Funktion orientieren soll. Das übergeordnete Ziel des Förderprogramms besteht somit darin, eine Strukturanpassung der Finanzierungströme für die Open-Access-Transformation zu ermöglichen und dabei die Transparenz hinsichtlich der Kosten für die Open-Access-Publikation von wissenschaftlichen Ergebnissen zu verbessern.

Durch die Förderung von Open-Access-Publikationskosten sollen einerseits Mittel an denjenigen wissenschaftlichen Einrichtungen bereitgestellt werden, wo sie aufgrund der Umstellung des Finanzierungsmodus hin zur publikationsbasierten Abrechnung notwendig sind. Andererseits soll durch die Bereitstellung der Mittel eine adäquate Strukturbildung bzw. Strukturanpassung an den geförderten Einrichtungen erfolgen, um Anzahl und Kosten von Publikationen möglichst automatisiert und standardisiert ermitteln zu können. Das Förderprogramm unterstützt die Einrichtungen bei der Einführung und Weiterentwicklung solcher Strukturen mit Zuschüssen zu den Gebühren für die Open-Access-Publikationen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Zuschüsse müssen an zentraler Stelle in der Einrichtung, i.d.R. in der Bibliothek, verwaltet werden.

Informationen zum Kürzungsmechanismus

Aufgrund der Programmüberbuchung müssen in den Entscheidungsjahren 2021, 2022 und 2023 einheitliche Kürzungen vorgenommen werden. Der AWBI hat einen allgemeinen Kürzungsmechanismus festgelegt, der auf alle Bewilligungsvorschläge angewandt wird.

Grundlage für die Berechnung von prospektiven Zuschüssen für Artikel im Entscheidungsjahr 2021 sind ausschließlich die förderfähigen Artikel, die ausweislich des Antrags in den Jahren 2018-2020 angefallen sind. Die Anzahl dieser Artikel wird um 25% gekürzt. Die verbleibende Artikelanzahl wird mit dem über das Programm festgelegten Zuschuss von 700 EUR multipliziert.

Darüber hinaus beantragte Mittel für Artikel auf Basis von Prognosen für die Jahre 2022 – 2024 werden nicht bewilligt.

Für die Entscheidungsjahre 2022 und 2023 wird analog auf der Basis der förderfähigen Artikel der Jahre 2019 – 2021 und 2020 – 2022 gekürzt. Weitere Informationen für die Antragsstellung in kommenden Jahren folgen.

Weitere Informationen