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Allgemeine Fragen zur Antragstellung

Bevor Sie konkret einen Antrag stellen, steht die Suche nach dem richtigen Förderprogramm auf der Agenda. Dazu erhalten Sie unterstützende Informationen im DFG-Webangebot, bei Ansprechpersonen in der DFG-Geschäftsstelle und Vertrauensdozentinnen und -dozenten an Ihrer Universität.

Wer ist bei der DFG antragsberechtigt?

Antragsberechtigt bei der DFG ist grundsätzlich jede Wissenschaftlerin und jeder Wissenschaftler in der Bundesrepublik Deutschland oder an einer deutschen Forschungseinrichtung im Ausland, deren bzw. dessen wissenschaftliche Ausbildung – in der Regel mit der Promotion – abgeschlossen ist.

In der Regel nicht antragsberechtigt sind Sie, wenn Sie in einer Einrichtung arbeiten, die nicht gemeinnützig ist, oder Ihnen die sofortige Veröffentlichung der Ergebnisse in allgemein zugänglicher Form nicht gestattet. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Institute und Mitgliedseinrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft oder der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz, sowie Angehörige von mit diesen Organisationen assoziierten Forschungseinrichtungen, die aus öffentlichen Mitteln grundfinanziert werden, und Angehörige deutscher Standorte international getragener Forschungseinrichtungen beachten bitte die Regeln zur Kooperationspflicht.

Die speziellen Antragsberechtigungen für die einzelnen DFG-Programme entnehmen Sie bitte den entsprechenden Merkblättern.

Welche Regelungen gelten für Antragstellende mit befristeten Arbeitsverträgen?

Auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die befristete Verträge haben, können bei der DFG Anträge stellen. Dazu ist die Angabe, dass es sich um ein befristetes Arbeitsverhältnis handelt und wann es endet, im Antrag notwendig. Auf Basis dieser Informationen geschieht dann die Begutachtung. Hilfreich ist eine formlose Erklärung der Institutsleitung, die belegt, dass die Weiterbeschäftigung für die Projektlaufzeit beabsichtigt ist.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind grundsätzlich antragsberechtigt, wenn Sie dem „wissenschaftlichen Nachwuchs“ angehören. Zum wissenschaftlichen Nachwuchs in diesem Sinne gehören alle Forschenden, die im Rahmen eines befristeten Beschäftigungsverhältnisses arbeiten. Auch bei solchen Anträgen muss angegeben werden, dass es sich um einen befristeten Vertrag handelt und wann er ausläuft. Nach Ende des Arbeitsverhältnisses können bewilligte Mittel nur in Anspruch genommen werden, wenn weitere Arbeitsmöglichkeiten bestehen. Bei Beantragung einer „Eigenen Stelle“ gelten Sonderregelungen.

Welche Förderprogramme bietet das Programmportfolio der DFG?

Eine Übersicht der Programme der DFG sowie der Merkblätter und Formulare gibt die Seite

Welches Förderprogramm ist das richtige?

Die Auswahl hängt von verschiedenen Aspekten ab:

Wer stellt den Antrag?

Für die Programme der DFG-Einzelförderung sowie für Forschergruppen und Schwerpunktprogramme stellen einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Anträge. Forschergruppen und Schwerpunktprogramme gehören zu den „Koordinierten Programmen“ der DFG, die Kooperation und Strukturbildung durch überregionale (auch internationale) Zusammenarbeit auf besonders aktuellen Arbeitsgebieten sowie durch Bündelung des wissenschaftlichen Potentials an einem Hochschulort fördern. Für die Koordinierten Programme Graduiertenkollegs, Sonderforschungsbereiche, DFG-Forschungszentren etc. stellen die Institutionen Anträge.

In welcher Karrierestufe befindet sich der Antragstellende?

Soll ein einzelnes Projekt gefördert werden?

Soll eine wissenschaftliche Position beantragt werden?

Geht es um wissenschaftliche Infrastruktur oder Informationssysteme?

Soll eine internationale Kooperation gefördert werden?

Nach der Auswahl des geeigneten Programmes stehen verschiedene Module für eine passgenaue Förderung zur Verfügung. Diese erschließen sich über die jeweiligen Kompaktdarstellungen der Programme.

Was ist vor der Antragstellung zu beachten?

Es gibt schon vor der Antragstellung Aspekte, die bedacht werden müssen. Das gilt sowohl für fächerspezifische Fragestellungen als auch für spezifische Förderprogramme für den wissenschaftlichen Nachwuchs oder internationale Kooperationen. Die DFG stellt zudem geeignete Instrumente für Anträge mit einem Potenzial für den Erkenntnistransfer bereit.

Welche Ansprechpersonen stehen für Fragen zur Antragstellung zur Verfügung?

Beratung bei der Wahl des richtigen Programms und zu weiteren Fragen zur Antragstellung geben sowohl die fachzuständigen Ansprechpersonen in der DFG-Geschäftsstelle als auch die Vertrauensdozentinnen und -dozenten an den Universitäten.

Welche Grundlagen und Rahmenbedingungen gilt es zu beachten?

Grundsätzlich gelten für die Antragstellung die unten genannten Grundlagen und Rahmenbedingungen. Dazu gehört die Gute Wissenschaftliche Praxis ebenso wie verschiedene Aspekte der Diversity, aber auch rechtliche Vorgaben.

Welche zusätzlichen Informationen gibt es zu den Themen Wissenschaftliche Karriere, Internationales oder zu besonderen fachwissenschaftlichen Fragestellungen?

Die DFG ist bestimmten Zielgruppen besonders verpflichtet. Dazu gehört der Satzungsauftrag der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses oder die Unterstützung der internationalen Kooperation. Spezifische Förderangebote und Hinweise bieten die Rubriken „Wissenschaftliche Karriere“ und „Internationale Kooperation“. Darüber hinaus unterstützt die DFG den Austausch zwischen der Wissenschaft und möglichen Anwendungsbereichen mit der Förderung des Erkenntnistransfers.

In bestimmten Fachdisziplinen stehen spezifische Informationen für Antragstellende bereit:

Wie stelle ich meinen Antrag?

Logo: elan - DFG-Portal für Antragstellende, Gutachtende und Gremienmitglieder

Wie Anträge an die DFG im Einzelnen aussehen, hängt stark von dem jeweiligen Verfahren ab. Aber es gibt einige grundsätzliche Angaben, die alle Anträge gemeinsam haben – egal ob schriftlich oder mit dem Antragstellungsportal elan. In manchen Programmen sieht die DFG ein zweistufiges Antragstellungsverfahren vor. In einer ersten Phase reichen die Antragstellenden dabei Voranträge, Antragsskizzen oder -konzepte ein, und werden erst nach einer positiven Begutachtung zur Vollantragstellung aufgefordert. Zu den Angaben, die abgefragt werden, gehören:

  • Angaben zu den beteiligten Personen/Institutionen
  • Beschreibung des Vorhabens: beispielsweise Stand der Forschung und Vorarbeiten, Ziele, Arbeitsprogramm, Dauer
  • Beantragte Module und Mittel
  • Voraussetzungen für die Durchführung des Vorhabens

Was passiert mit meinem Antrag?

Schaubild: DFG-Entscheidungsprozess - Schriftliches Begutachtungsverfahren bei Einzelanträgen

Die Schritte von der Antragstellung über die Begutachtung bis hin zu Entscheidung zeigt das folgende Schaubild.

- Link auf PDF-DateiZum Schaubild
- Interner LinkQuo vadis, Antrag?

Was ist bei der Erstellung von Publikationsverzeichnissen zu beachten?

Publikationsverzeichnisse in Anträgen, Antragsskizzen und Abschlussberichten unterliegen DFG-spezifischen Regeln. Damit die eigentliche Beschreibung des wissenschaftlichen Projekts im Mittelpunkt steht, ist die Anzahl der aufgeführten eigenen Publikationen festgeschrieben.

Welchen Zweck hat die Projektzusammenfassung im Rahmen des Antragstellungsprozesses?

Logo: GEPRIS – Informationssystem zu DFG-geförderten Projekten

Ein besonderes Augenmerk verdient der Text, der als Zusammenfassung das Projekt beschreibt. Denn dieser findet nicht nur im Antrag Verwendung sondern fließt dann auch in die Projektbeschreibung im DFG-Projektinformationssystem Gepris ein. Somit fungiert er als zentraler Informationstext für das Projekt und sollte in deutscher und englischer, allgemeinverständlicher Sprache vorliegen.

Zusätzlich erscheint dieser Text auch im Jahresbericht der DFG im Teil „Programme und Projekte“. Wenn Daten sich ändern, bittet die DFG um Rückmeldung innerhalb von vier Wochen, um die Datenbanken aktuell halten zu können.

Wie erfahre ich, ob mein Antrag bewilligt oder abgelehnt wurde?

Alle Antragstellenden erhalten von der DFG ein Schreiben, das die Bewilligung oder Ablehnung mitteilt. Im Fall einer Bewilligung enthält das Schreiben unter anderem Angaben zu den bewilligten Mitteln, im Falle der Ablehnung auch Hinweise zu den Ablehnungsgründen sowie zum Entscheidungsweg.

Elektonische Antragstellung und Informationssyteme

Logo: elan - DFG-Portal für Antragstellende, Gutachtende und Gremienmitglieder

Logo: GEPRIS – Informationssystem zu DFG-geförderten Projekten

Logo: RIsources – Portal für Forschungsinfrastrukturen

Weitere FAQs zur Antragstellung in Förderprogrammen