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Mitglieder der interdisziplinären DFG-Kommission für Pandemieforschung

Prof. Dr. Frank Allgöwer, Stuttgart

Prof. Dr. Frank Allgöwer leitet das Institut für Systemtheorie und Regelungstechnik an der Universität Stuttgart und forscht zu Methoden der Analyse, Modellierung und Regelung nichtlinearer Systeme, zu Netzwerken von Systemen sowie der Optimierung und datenbasierten Regelung. In aktuellen Publikationen beschäftigt er sich mit der Vorhersage der Ausbreitung und Maßnahmen zur Kontrolle der aktuellen Pandemie auf Basis eines prädiktiven, modellgestützten Regelverfahrens.

Prof. Dr. Marcus Altfeld, Hamburg

Prof. Dr. Marcus Altfeld leitet die Abteilung Virus-Immunologie am Heinrich-Pette-Institut, Hamburg, und das Institut für Immunologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. In seinen Forschungsarbeiten beschäftigt er sich mit den Immunantworten gegen humanpathogene Viren (v. a. HIV, HCV, Influenza). Unter anderem zielen seine Arbeiten auf die Entwicklung innovativer Impfstrategien und immuntherapeutischer Interventionen.

Prof. Dr. Christian Apfelbacher, Magdeburg

Prof. Dr. Christian Apfelbacher ist Direktor des Instituts für Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung an der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen (Versorgungs-)Epidemiologie chronischer Erkrankungen, Gesundheitsversorgungs- und Lebensqualitätsforschung, Gesundheitskompetenz sowie Evidenzsynthese. Er ist geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) und Mitglied der Koordinierungs- und Steuerungsgruppe des Kompetenznetzes „Public Health zu Covid-19“.

Prof. Dr. Cordula Artelt, Bamberg

Prof. Dr. Cordula Artelt ist Direktorin des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) und Inhaberin des Lehrstuhls für Bildungsforschung im Längsschnitt an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Sie ist Projektleiterin des Nationalen Bildungspanels (NEPS), das längsschnittliche Daten zu Bildungsprozessen in Deutschland erhebt. Sie forscht zu Grundlagen wissenschaftlicher und anwendungsorientierter Fragen aus den Bereichen Kompetenzerwerb, insbesondere Textverstehen und Metakognition sowie zu Diagnostik.

Prof. Dr. Cornelia Betsch, Erfurt

Prof. Dr. Cornelia Betsch ist Expertin für Gesundheitskommunikation und Gesundheitsverhalten an der Universität Erfurt. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich insbesondere mit Gesundheitsentscheidungen bei Infektionserkrankungen. Cornelia Betsch leitet derzeit gemeinsam mit dem Robert Koch-Institut (RKI) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) eine Studie zu Wissen, Risikowahrnehmung, Schutzverhalten und Vertrauen während des aktuellen COVID-19-Ausbruchsgeschehens (COVID-19 Snapshot Monitoring – COSMO).

Dr. Carsten Butsch, Köln

PD Dr. Carsten Butsch forscht am Geographischen Institut der Universität zu Köln zu urbaner Gesundheit im globalen Süden sowie zum Umgang mit Risiken und Migrationsprozessen. Wissenschaftlich arbeitete er unter anderem über den Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen, zu Krisenprävention in Megastädten und neuen Ansätzen der Gesundheitsberichterstattung. Er ist Sprecher der Arbeitskreise „Medizinische Geographie und Geographische Gesundheitsforschung“ und „Südasien“ in der Deutschen Gesellschaft für Geographie.

Prof. Dr. Christian Drosten, Berlin

Prof. Dr. Christian Drosten ist Direktor des Instituts für Virologie an der Charité Berlin und Experte im Bereich pathogener Viren mit Epidemiepotenzial. Er war bereits 2003 an der Identifizierung des SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV1) beteiligt und beschäftigt sich in seiner Forschung mit der Epidemiologie und Ökologie von Coronaviren. Im Jahr 2020 haben der Stifterverband und die DFG ihn mit dem „Sonderpreis für herausragende Kommunikation der Wissenschaft in der Covid-19-Pandemie“ ausgezeichnet.

Prof. Dr. Eva Grill, München

Prof. Dr. Eva Grill ist Professorin für Epidemiologie am Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Alternsforschung, Partizipation sowie Patient Reported Outcomes. Sie ist Mitglied des Kompetenznetzes „Public Health zu Covid-19” und Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi).

Prof. Dr. Susanne Herold, Gießen

Prof. Dr. Susanne Herold ist Professorin für Infektionserkrankungen der Lunge an der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie Abteilungsleiterin des Schwerpunkts Infektiologie des Universitätsklinikums in Gießen. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die antiviralen Abwehrmechanismen bei Influenza- und Coronavirus-Infektionen und damit einhergehende respiratorischer Pathologien. Sie gehört dem wissenschaftlichen Beirat des Robert Koch-Instituts an.

Prof. Dr. Stefan Liebig, DIW Berlin

Prof. Dr. Stefan Liebig ist Direktor des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin, und Professor für Soziologie an der FU Berlin. Er forscht zur Wahrnehmung und Bewertung sozialer Ungleichheiten und Problemen der Survey-Methodologie. In einem Verbundprojekt mit der Universität Bielefeld leitet er am DIW die Studie „Sozio-ökonomische Faktoren und Folgen der Verbreitung des Coronavirus in Deutschland“ (SOEP-CoV) und gemeinsam mit dem RKI die bundesweite Antikörper-Studie „Leben in Deutschland – Corona-Monitoring“ (RKI-SOEP). In beiden Studien werden die akuten, mittel- sowie langfristigen sozio-ökonomischen Faktoren und Folgen der Verbreitung des Coronavirus in Deutschland untersucht.

Prof. Dr. Stephan Ludwig, Münster

Prof. Dr. Stephan Ludwig leitet das Institut für Virologie an der Universität Münster. Er forscht zu Influenzaviren und deren Infektionsmechanismen und koordiniert als Standortleiter die Nationale Forschungsplattform für Zoonosen. Neben seiner molekular-zellbiologischen Forschung widmet er sich auch Ansätzen der antiviralen Therapie.

Prof. Dr. Michael Meyer-Hermann, Braunschweig

Prof. Dr. Michael Meyer-Hermann leitet die Abteilung System-Immunologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI). Zugleich ist er Professor an der Technischen Universität Braunschweig und Mitglied im Direktorium des Braunschweig Integrated Centre of Systems Biology (BRICS), einer gemeinsamen Einrichtung des HZI und der TU Braunschweig. In seiner interdisziplinären Forschung arbeitet er an der Etablierung mathematischer Methoden in der Biologie und Immunologie, um Krankheiten zu verstehen und Therapien zu verbessern.

Prof. Dr. Jörn Müller-Quade, Karlsruhe

Prof. Dr. Jörn Müller-Quade leitet die Forschungsgruppe „Kryptographie und Sicherheit” am Karlsruher Institut für Technologie und ist Direktor am dortigen Forschungszentrum Informatik. Er ist Informatiker und Experte im Bereich der Computeralgebra. Im Kontext der Coronavirus-Pandemie gilt sein wissenschaftliches Interesse der Informationssicherheit von Contact Tracing Apps.

Prof. Dr. Carla Nau, Lübeck

Prof. Dr. Carla Nau ist Direktorin der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Schmerzforschung und hier insbesondere in der postoperativen Schmerzverarbeitung. Sie ist auch Expertin für intensivmedizinische und notfallambulante Technologien, die für die Behandlung und das Verständnis von Covid-19 und anderen Atemwegserkrankungen erforderlich sind.

Prof. Dr. Karen Nolte, Heidelberg

Prof. Dr. Karen Nolte ist Inhaberin des Lehrstuhls für Geschichte und Ethik der Medizin und Direktorin des gleichnamigen Instituts an der Universität Heidelberg. Ihre Arbeitsfelder betreffen die Medizin- und Pflegegeschichte, Patienten-, Geschlechter- und Körpergeschichte und Psychiatriegeschichte sowie Geschichte medizinischer Ethik vom 18. Jahrhundert bis 20. Jahrhundert. Sie hat sich in ihren Forschungsarbeiten u.a. dem Bereich der Historiographie von Hospital und Klinik sowie der Krankenpflege gewidmet.

Prof. Dr.-Ing. Michael Schlüter, Hamburg

Prof. Dr.-Ing. Michael Schlüter leitet das Institut für Mehrphasenströmungen an der Technischen Universität Hamburg. In seinen Forschungsarbeiten beschäftigt er sich mit fluiden Partikeln in Strömungen von biologischen und chemischen Prozessen. Hierbei gilt sein besonderes Interesse den Transportprozessen von der mikroskopischen bis zur großräumigen Größenskala. Er ist berufenes Mitglied der ProcessNet-Fachgruppe Mehrphasenströmungen und Chair der EFCE Division on Multiphase Fluid Flow.

Prof. Dr. Jonas Schreyögg, Hamburg

Prof. Dr. Jonas Schreyögg leitet das Hamburg Center for Health Economics an der Universität Hamburg. Seine Forschungsschwerpunkte konzentrieren sich gegenwärtig auf die Wirtschaftlichkeit und Qualität von Krankenhäusern, als Gesundheitsökonom gilt sein Interesse darüber hinaus den allgemeinen Entwicklungen im Gesundheitssystem. Jonas Schreyögg ist Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen. Gemeinsam mit anderen leitet er die European COvid Survey (ECOS) zu Verhaltensweisen der Menschen in Bezug auf die COVID-19-Pandemie in Europa.

Prof. Dr. Britta Siegmund, Berlin

Prof. Dr. Britta Siegmund ist Direktorin der Medizinischen Klinik für Gastroenterologie, Infektiologie und Rheumatologie der Charité Universitätsmedizin Berlin. Ihr wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt im Bereich chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen. Seit 2019 ist sie Vizepräsidentin der DFG und Vorsitzende der DFG-Senatskommission für Grundsatzfragen in der Klinischen Forschung (SGKF).

Prof. Dr. Simone Sommer, Ulm

Prof. Dr. Simone Sommer ist Direktorin des Instituts für Evolutionsökologie und Naturschutzgenomik der Universität Ulm. Sie befasst sich mit den Auswirkungen anthropogener Umweltstörungen auf Ökologie, Immungenetik und Gesundheitszustand von Wildtieren und der Entstehung und Zunahme zoonotischer Infektionen. Sie forscht unter anderem an der Wechselwirkung von Coronavirus-Infektionen mit dem Mikrobiom in Fledermäusen.

Prof. Dr. Uwe Volkmann, Frankfurt

Prof. Dr. Uwe Volkmann ist Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Universität Frankfurt. Schwerpunkte seiner Forschung liegen im Bereich der Verfassungstheorie, der Demokratietheorie und der Grundrechte. Im Zusammenhang mit der Coronavirus-Krise gilt sein wissenschaftliches Interesse vor allem den Fragen der Verhältnismäßigkeit der mit der Pandemiebekämpfung verbundenen Freiheitseingriffe, der rechtsstaatlichen Einhegung der infektionsschutzrechtlichen Befugnisse und der Sicherung parlamentarischer Beteiligungsmöglichkeiten in Krisensituationen.