Information für die Wissenschaft Nr. 70 | 22. September 2026

Bericht zur Befragung der DFG-Antragsteller*innen veröffentlicht

DFG kommentiert die Ergebnisse

Ein Kreisdiagramm in verschiedenen Blautönen auf hellblauem Hintergrund.

© Adobe Stock

Das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH hat im Auftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) von November 2025 bis Januar 2026 eine Online-Befragung der DFG-Antragsteller*innen durchgeführt. 10.000 zufällig ausgewählte Antragsteller*innen wurden angefragt; knapp 40 Prozent der Kontaktierten beteiligten sich an der Befragung. Diese deckte ein breites Spektrum an Themen ab, darunter das Programmportfolio, die Antragsmotivation und die Antragsbedingungen, Begutachtungs- und Entscheidungsverfahren, die Projektdurchführung sowie die Aufgaben der DFG. 

Erstmals wurden unter den demografischen Merkmalen der Antragsteller*innen auch Angaben zum Bildungshintergrund der Eltern oder Geburtsland sowie zu persönlichen Lebensumständen wie Sorgeverpflichtungen gegenüber Kindern und anderen Personen erfasst. 

Nun ist der vom infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH verfasste „Ergebnisbericht: Befragung der DFG-Antragsteller*innen“ der Autor*innen Lennard Liebich, Merle Rohde und Michael Ruland erschienen. Der umfassende Bericht gibt auf breiter Basis einen Einblick in die Erfahrungen, Bedarfe und Einschätzungen der Wissenschaftler*innen. 

In der begleitend zum Bericht veröffentlichten Kommentierung konzentriert sich die DFG auf ausgewählte Ergebnisse und ordnet diese in den Kontext ihres Förderhandelns ein. Im Mittelpunkt stehen drei zentrale Themenbereiche: die Attraktivität des Förderportfolios, das Aufgabenspektrum der DFG sowie Wettbewerb und Peer-Review unter den Bedingungen begrenzter Ressourcen.

Die Ergebnisse der Befragung zeigen insgesamt, dass die DFG ihren Auftrag aus Sicht der Antragsteller*innen in zentralen Bereichen sehr gut erfüllt. Dies gilt insbesondere für die thematische Offenheit und Breite des Förderportfolios, die Qualität der Förderinstrumente, die Organisation der Begutachtungs- und Entscheidungsverfahren, die Schaffung guter Rahmenbedingungen für die Forschung – nicht zuletzt für Wissenschaftler*innen in frühen Karrierestadien – sowie die Service- und Beratungsleistungen der Geschäftsstelle. 

Aus den Ergebnissen leitet die DFG aber auch Handlungsfelder ab, zum Beispiel die Stärkung von Kommunikation, Dialog und Peer-Review sowie die Weiterentwicklung des Förderportfolios und der Rahmenbedingungen für Forschung.

Die vorliegenden Ergebnisse vertiefen das Verständnis der DFG für die Erwartungen und Erfahrungen der Antragsteller*innen. Gleichzeitig markieren sie den Ausgangspunkt für weitere Analysen und den fortlaufenden Dialog mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft.

Weiterführende Informationen 

Die Kommentierung „Die Deutsche Forschungsgemeinschaft in den Augen ihrer Antragsteller*innen“ können Sie auf Deutsch(Download) und auf Englisch(Download) abrufen. 

Zum „Ergebnisbericht: Befragung der DFG-Antragsteller*innen(Download)

Unter www.dfg.de/antragstellenden-befragung(interner Link) finden Sie weitere Informationen zum Projekt.

Ansprechpersonen in der DFG-Geschäftsstelle

Gruppe Informationsmanagement
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Anke Reinhardt
E-Mail: Anke.Reinhardt@dfg.de
Telefon: +49 (228) 885-2588
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E-Mail: ursula.maur@dfg.de
Telefon: +49 (228) 885-2956

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