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Pressemitteilung Nr. 46 | 4. November 2022
Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI): DFG begrüßt Förderentscheidungen in dritter Auswahlrunde

Sieben neue Konsortien sowie eine Initiative für Basisdienste vervollständigen die NFDI

Am 4. November hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) die Förderung von sieben weiteren Konsortien sowie einer Initiative zur Realisierung von konsortienübergreifenden Basisdiensten im Rahmen der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) beschlossen. Die heutige Entscheidung der GWK folgt wie in den beiden Vorjahren den Empfehlungen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingesetzten NFDI-Expertengremiums. Mit dem Abschluss der dritten Ausschreibungsrunde, für die insgesamt 16 Anträge eingegangen waren, werden in der NFDI 26 Fach- und Methodenkonsortien aus allen vier großen Wissenschaftsbereichen und eine Initiative für NFDI-weite Basisdienste gefördert.

„Mit 26 Fach- beziehungsweise Methodenkonsortien und einer Initiative zur Realisierung von Basisdiensten repräsentiert die NFDI einen wesentlichen Teil der nationalen Forschungs- und Infrastrukturlandschaft“, sagte die Präsidentin der DFG, Professorin Dr. Katja Becker, nach dem Beschluss. „Als Plattform für die Vernetzung von Communities setzt die NFDI wichtige Impulse gerade für das fachübergreifende Forschungsdatenmanagement. Und mit der von allen Konsortien getragenen Initiative zur Realisierung NFDI-weiter Basisdienste wird nicht nur die deutsche Wissenschafts- und Infrastrukturlandschaft gestärkt, sondern auch die Anschlussfähigkeit an internationale Vorhaben wie etwa die European Open Science Cloud sichergestellt.“

Nach Abschluss der drei Ausschreibungsrunden wird es in den kommenden Jahren darum gehen, die NFDI zum Nutzen von Forschung und Wissenschaft gemeinsam mit allen Beteiligten zu konsolidieren, weiterzuentwickeln und systematisch mit weiteren, auch europäischen Strukturen des Forschungsdatenmanagements zu vernetzen.

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