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Copernicus-Preis

Mit dem Copernicus-Preis zeichnen die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Stiftung für die polnische Wissenschaft (FNP) zusammen alle zwei Jahre jeweils einen polnischen und einen deutschen Wissenschaftler bzw. eine polnische und eine deutsche Wissenschaftlerin für herausragende Leistungen in der deutsch-polnischen Forschungszusammenarbeit in allen Fachbereichen aus. Das Preisgeld von 200.000 Euro, das die DFG und die Stiftung für die polnische Wissenschaft zu gleichen Teilen aufbringen, erhalten die Preistragenden jeweils zur Hälfte. Die Preistragenden können das Geld für alle wissenschaftlichen Vorhaben nutzen, die die beiden Organisationen mit ihren Programmen zur Förderung vorsehen. Wünschenswert ist eine weitere Intensivierung der Kooperation.

Die Förderung erfolgt aufgrund eines Vorschlages Dritter oder nach Eigennominierung. Das Recht, Personen vorzuschlagen, haben alle promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an Hochschulen und/oder anderen Forschungseinrichtungen in Deutschland und Polen aktiv tätig sind. Daneben werden alle früheren Preisträgerinnen und Preisträger sowie wissenschaftliche Einrichtungen, die sich der deutsch-polnischen Kooperation widmen, um Vorschläge gebeten. Die Auswahl der Preistragenden trifft ein Auswahlgremium aus sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, von denen jeweils drei in Deutschland und drei in Polen tätig sein sollen. Die Vertreterinnen und Vertreter aus Deutschland werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und die Vertreterinnen und Vertreter aus Polen von der Stiftung für die polnische Wissenschaft für jeweils vier Jahre berufen. Auf deutscher Seite erfolgt die Ernennung der Jurorinnen und Juroren durch das Präsidium der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Das Auswahlgremium kann auf bis zu vier weitere Mitglieder aufgestockt werden, um die Vorschläge fachlich abzubilden. Die Preisverleihung erfolgt abwechselnd in Polen und in Deutschland.

Jury-Mitglieder

  • Werden in Kürze bekanntgegeben

Kompaktdarstellung

Art des Preises

In der Regel alle zwei Jahre gemeinsam an jeweils einen Wissenschaftler beziehungsweise eine Wissenschaftlerin in Deutschland und in Polen vergebener Preis.

Ziel der Förderung

Der Preis wird für herausragende Verdienste um die deutsch-polnische wissenschaftliche Kooperation verliehen.

Anzahl der Preise und Preissummen

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Stiftung für die polnische Wissenschaft bringen jeweils zu gleichen Teilen das Preisgeld von 200.000 Euro auf. Jeweils die Hälfte der Preissumme wird dem deutschen und dem polnischen Partner für maximal drei Jahre zur Verfügung gestellt. Die beiden Preistragenden können das Geld für alle wissenschaftlichen Zwecke verwenden, die die beiden Organisationen mit ihren Programmen fördern. Wünschenswert ist dabei eine weitere Intensivierung der Kooperation. Für die Inanspruchnahme des Preises durch den deutschen Partner gelten die Verwendungsrichtlinien der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Die Inanspruchnahme des Preises durch den polnischen Partner erfolgt nach den dort geltenden Regeln.

Vorschlagsberechtigte

Der Preis wird auf Vorschlag Dritter oder nach Eigennominierung vergeben. Vorschlagsberechtigt sind alle promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland und in Polen, die an Hochschulen und/oder anderen Forschungseinrichtungen aktiv tätig sind. Sie werden durch Ausschreibungen auf den Preis aufmerksam gemacht. Daneben werden alle früheren Preisträgerinnen und Preisträger sowie wissenschaftliche Einrichtungen, die sich der deutsch-polnischen Kooperation widmen, um Vorschläge gebeten.

Kriterien für die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger

Es werden Einzelpersonen ausgezeichnet. Kriterien für die Preisvergabe sind die wissenschaftliche Exzellenz gemeinsamer Forschungsleistungen sowie herausragende Erfolge der nominierten Personen in der deutsch-polnischen Kooperation. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können den Preis jeweils nur einmal erhalten.

Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger

Die Auswahl der Preisträger trifft ein Auswahlgremium aus sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, von denen jeweils drei in Deutschland und drei in Polen tätig sein sollen. Sie wählen aus ihrer Mitte einen stimmberechtigten Vorsitzenden. Die Vertreterinnen und Vertreter aus Deutschland werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und die Vertreterinnen und Vertreter aus Polen von der Stiftung für die polnische Wissenschaft für jeweils vier Jahre berufen. Auf deutscher Seite erfolgt die Ernennung der Jurorinnen und Juroren durch das Präsidium der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Eine einmalige Wiederwahl der Angehörigen des Auswahlgremiums ist möglich. Das Auswahlgremium kann um bis zu vier weitere Mitglieder erweitert werden, um die Fachbereiche der Vorschläge abzudecken.

Bewerbungsfristen

Der Preis wird mit Angabe einer Frist jeweils öffentlich bekannt gemacht.

Unterlagen

Nominierungen sollten die folgenden Dokumente in englischer Sprache beinhalten:

  • Eine Würdigung (Darstellung der für die deutsch-polnische wissenschaftliche Zusammenarbeit erworbenen Verdienste)
  • Tabellarische Lebensläufe für jede Person (max. zwei Seiten)
  • Eine Liste mit bis zu zehn aus nachweislich gemeinsamer Forschung resultierenden Publikationen
  • Ein zusätzliches externes Empfehlungsschreiben für jedes Forschungspaar, im Fall der Selbstnominierung zwei externe Empfehlungsschreiben.

Die näheren Modalitäten zur Einreichung legt die Ausschreibung fest.

Formulare und Merkblätter