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Förderinitiative „Künstliche Intelligenz“

programmier Matrix bunt

Die DFG hat eine strategische Förderinitiative im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) beschlossen. In ihrem Rahmen werden in den Jahren 2020 bis 2022 in verschiedenen Förderprogrammen Projekte aus allen Bereichen der KI-Forschung gefördert werden.

Mit dieser Initiative trägt die DFG dem Umstand Rechnung, dass KI-Methoden in zahlreichen Zweigen von Forschung und Wissenschaft zunehmend zu einem integralen Bestandteil des Erkenntnisprozesses werden. Die Initiative setzt dazu bei unterschiedlichen Handlungsfeldern an: Zum einen unterstreicht sie die Notwendigkeit akademischer Spitzenforschung in diesem Bereich unter enger Verzahnung von Methodenforschung im Bereich der KI mit der Grundlagenforschung in denjenigen Fächern, in denen KI-Methoden vermehrt zum Einsatz kommen. Ebenso spielt der Erfolg im Wettbewerb um die besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in diesem Feld eine bedeutende Rolle bei der Positionierung im internationalen Wettbewerb der Wissenschaftssysteme.

Fördermaßnahmen

Emmy Noether-Nachwuchsgruppen im Bereich „Methoden der Künstlichen Intelligenz“

Ein Schwerpunkt der Initiative ist die Ausschreibung und Förderung von Nachwuchsgruppen im Emmy Noether-Programm der DFG. Mit ihnen soll die nächste Generation von hochqualifizierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Forschungsfokus auf KI-Methoden durch frühzeitige Öffnung von Karriereoptionen mit hoher Eigenständigkeit gewonnen werden. Verteilt über drei Ausschreibungsrunden in aufeinanderfolgenden Jahren, können im Rahmen der Initiative bis zu 30 Nachwuchsgruppen eingerichtet werden.

Forschungsgruppen und Kolleg-Forschungsgruppen im Bereich „Künstliche Intelligenz“

Zur Förderung der Verzahnung von KI-Methoden mit solchen Forschungsfeldern, die entweder zum Zweck des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns KI-Methoden einsetzen oder übergreifende Fragestellungen untersuchen, die mit dem Einsatz von KI verbunden sind, ist die Ausschreibung und Förderung von bis zu acht Forschungsgruppen vorgesehen.

Die Ausschreibung richtet sich an Arbeitsbündnisse mehrerer herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die unter der genannten Prämisse gemeinsam zu Methoden der KI arbeiten wollen. Die Kooperation der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler innerhalb der Forschungsgruppe oder Kolleg-Forschungsgruppe muss einen klaren Mehrwert erzeugen, der über die Möglichkeiten einer Einzelförderung von Projekten deutlich hinausgeht.

Weitere Förderangebote

Weitere Informationen

Kooperation mit der Alexander von Humboldt-Stiftung

Die DFG beabsichtigt die Schaffung von Synergien zwischen der von ihr in der KI-Initiative geförderten Projekte mit Alexander von Humboldt-Professuren, insbesondere jener, die als Beitrag zur KI-Strategie der Bundesregierung vergeben werden. Dazu steht die Ausschreibung der DFG zu Forschungsgruppen und Kolleg-Forschungsgruppen auch speziell Alexander von Humboldt-Professuren offen, die darin die wichtige Funktion einer Brückenprofessur ausüben können.

Nähere Informationen zu den neuen Alexander von Humboldt-Professuren, einschließlich Informationen zur Besetzung dieser Professuren in der KI:

Fachlicher Ansprechpartner in der DFG-Geschäftsstelle