Allgemeiner Terminhinweis:

Donnerstag, 11. Dezember 2025, ca. 11 Uhr: DFG gibt Leibniz-Preise 2026 bekannt

Am Donnerstag, den 11. Dezember 2025, entscheidet der Hauptausschuss der DFG, wer 2026 den renommiertesten Forschungsförderpreis in Deutschland erhält. Über die Namen und Arbeitsschwerpunkte der neuen Leibniz-Preisträger*innen informiert die DFG um circa 11 Uhr in einer Pressemitteilung, die hier sowie bei www.idw-online.de veröffentlicht und auch über die Social Media-Kanäle der DFG verbreitet wird.

Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis wird seit 1986 jährlich von der DFG verliehen. Pro Jahr können bis zu zehn Preise mit einer Preissumme von jeweils 2,5 Millionen Euro verliehen werden. Bislang sind insgesamt 428 Leibniz-Preise vergeben worden. Davon gingen 136 in die Naturwissenschaften, 126 in die Lebenswissenschaften, 101 in die Geistes- und Sozialwissenschaften und 65 in die Ingenieurwissenschaften. Da Preis und Preisgeld in Ausnahmefällen geteilt werden können, ist die Zahl der Ausgezeichneten höher als die der Preise. Insgesamt haben bislang 455 Nominierte den Preis erhalten, darunter 377 Wissenschaftler und 78 Wissenschaftlerinnen.

Zwei Leibniz-Preisträgerinnen und zehn Leibniz-Preisträger haben nach der Auszeichnung mit dem wichtigsten Forschungsförderpreis in Deutschland auch den Nobelpreis erhalten: 1988 Professor Dr. Hartmut Michel (Chemie), 1991 Professor Dr. Erwin Neher und Professor Dr. Bert Sakmann (beide Medizin), 1995 Professorin Dr. Christiane Nüsslein-Volhard (Medizin), 2005 Professor Dr. Theodor W. Hänsch (Physik), 2007 Professor Dr. Gerhard Ertl (Chemie), 2014 Professor Dr. Stefan W. Hell (Chemie), 2020 Professorin Dr. Emmanuelle Charpentier (Chemie) und Professor Dr. Reinhard Genzel (Physik), 2021 Professor Dr. Benjamin List (Chemie), 2022 Professor Dr. Svante Pääbo (Medizin) sowie 2023 Professor Dr. Ferenc Krausz (Physik).

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