Blauer Schriftzug "GEPRIS" mit Untertitel "Geförderte Projekte der DFG" sowie einem Logo mit den vier Farben der geförderten Fachbereiche.
Information für die Wissenschaft Nr. 43 | 2. Juli 2026

Projektinformationssystem GEPRIS in neuer Version: Mehr Informationen, bessere Recherche

DFG stellt modernisierte Plattform für die Recherche zu geförderten Projekten bereit

Das Informationssystem GEPRIS (https://gepris.dfg.de(externer Link)) verzeichnet Projekte aus nahezu allen DFG-Förderprogrammen und ist eine stark genutzte Informationsquelle für Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit. Mit dem Relaunch wurde GEPRIS inhaltlich erweitert und technisch grundlegend modernisiert. Die neue Version bietet eine optimierte Nutzerführung, leistungsfähigere Recherchefunktionen und ein zeitgemäßes, barrierearmes Design. Erweiterte Projektinformationen machen DFG-geförderte Forschung noch transparenter. 

Welche Inhalte werden abgebildet?

GEPRIS gibt einen umfassenden Überblick zu den bewilligten Forschungsprojekten, den beteiligten Personen und Einrichtungen, so werden für jedes Vorhaben die fachlichen Zuordnungen ausgewiesen. Projektbeteiligte Personen sind in der neuen Version mit den Forschungsstellen, an denen sie ein Projekt jeweils durchgeführt haben, dargestellt. Weiterhin werden auch Beteiligungen nationaler und internationaler Partner*innen gezeigt.

Verbessert wurde die Darstellung von Projektergebnissen: So werden die aus Abschlussberichten extrahierten Publikationsnachweise nun weitgehend in einem einheitlichen Format aufgeführt. Wo für eine Publikation ein Document Object Identifier (DOI) mitgeteilt oder durch die DFG ermittelt wurde, verlinkt dieser direkt auf die Veröffentlichung. Sollten Antragsteller*innen ihren Bericht, wie von der DFG empfohlen, in einem öffentlich zugänglichen Repositorium eingestellt haben, wird auch auf dieses direkt verlinkt.

Welche technischen Neuerungen gibt es?

Eine deutliche Weiterentwicklung haben die Recherchefunktionen erfahren. Kontextbezogene Filter – etwa nach Fächern, Förderinstrumenten und internationalem Bezug – ermöglichen eine zielgerichtete Recherche zu Projekten, Personen und Einrichtungen. Sowohl die visuelle Aufbereitung als auch die Strukturierung der Inhalte wurden überarbeitet und deutlich verbessert. Die Suchergebnisse werden in zwei Sprachen (Deutsch und Englisch) auf allen Endgeräten responsiv sowie barrierearm dargestellt. 

Woher stammen die abrufbaren Informationen?

Seit nun 25 Jahren stellt die DFG mit GEPRIS Informationen zu den von ihr geförderten Forschungsvorhaben frei zugänglich im Internet bereit. Die dargestellten Projektinformationen sind den jeweiligen Förderanträgen entnommen und werden erst nach einem mehrstufigen Qualitätssicherungsprozess veröffentlicht. Alle Textbeiträge wie zum Beispiel Projektbeschreibungen oder Zusammenfassungen von Abschlussberichten stammen von den Antragsteller*innen selbst. 

Auf einen Blick: Was bietet GEPRIS den Nutzer*innen nach dem Relaunch?

  • Abbildung von mittlerweile rund 150.000 bewilligten Forschungsprojekten

  • Überblick über die jeweils an den Vorhaben beteiligten Wissenschaftler*innen mit ihren Forschungsstellen sowie zu den internationalen Kooperationen

  • Stark erweiterte Recherchemöglichkeiten 

  • Eine zweisprachige (deutsch / englisch), responsive, barrierearme Nutzungsoberfläche 

  • GEPRIS ist weiterhin frei und jederzeit online verfügbar 

Weiterführende Informationen 

Informationssystem GEPRIS(externer Link)

Kontakt

Markus Jagsch
E-Mail: Markus.Jagsch@dfg.de
Telefon: +49 (228) 885-2472
Holger Hahnen
E-Mail: Holger.Hahnen@dfg.de
Telefon: +49 (228) 885-2136

Datenschutz

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft e. V. (DFG) nimmt den Schutz personenbezogener Daten und deren vertrauliche Behandlung sehr ernst. Bitte beachten Sie daher die Datenschutzhinweise der DFG(interner Link). Bitte denken Sie daran, dass Sie Daten Dritter nur übermitteln sollten, wenn die dafür erforderliche datenschutzrechtliche Legitimation besteht. Bevor Sie Daten Dritter an uns weiterleiten, denken Sie bitte auch daran, die Datenschutzhinweise der DFG vorher an die betroffenen Personen weiterzuleiten. Besteht ein berechtigtes Interesse, Personen nicht vorab zu informieren (z. B. aus Gründen der Geheimhaltung, der Nominierung oder eines Wahlvorschlags), dann sollte eine Information spätestens mit der Veröffentlichung erfolgen.