Projektvorhaben an der Schnittstelle von Forschung und wissenschaftlicher Informationsversorgung
Kombination von Anträgen in der Sachbeihilfe und der wissenschaftlichen Literaturversorgungs- und Informationssysteme (LIS) ab sofort möglich
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ermöglicht ab sofort eine aufeinander bezogene Antragstellung für Projekte in den Programmen zum Auf- und Ausbau wissenschaftlicher Literaturversorgungs- und Informationssysteme (LIS) in Kombination mit der fachwissenschaftlichen Forschung im Rahmen der Sachbeihilfe.
Somit entsteht im Rahmen bestehender Förderprogramme eine flexible Möglichkeit, digitale Informationssysteme entlang konkreter fachlicher Bedarfe in enger Zusammenarbeit und zeitgleich mit der Forschung zu entwickeln und auch die wissenschaftliche Informationsversorgung forschend zu begleiten. Dabei umfasst die LIS-Förderung ein breites Spektrum digitaler Objekte wie Forschungsdaten, Forschungssoftware, Publikationen sowie die dafür benötigten digitalen Dienste. Die Kombination von Forschung und Infrastruktur (KoFI) ermöglicht beispielsweise den Aufbau von Dateninfrastrukturen anhand spezifischer Forschungsfragen, die Digitalisierung und Erschließung von Sammlungen und deren gleichzeitige Erforschung oder die infrastrukturelle Verbesserung von Forschungssoftware gemeinsam mit Methodenforschung.
Ab sofort können nun aufeinander bezogene Sachbeihilfeanträge und LIS-Anträge zusammen eingereicht werden. Fachwissenschaftliche bzw. infrastrukturelle Anteile werden dabei nach den jeweiligen Regularien der Sachbeihilfe und der Programme im Bereich LIS in separaten Anträgen beantragt. Die Bündelung nimmt anschließend die Geschäftsstelle vor. Im Arbeitsprogramm des jeweiligen Antrags soll deutlich werden, inwieweit die Vorhaben miteinander verbunden sind. Dabei können auch mehrere Sachbeihilfeanträge und LIS-Anträge aufeinander bezogen und gemeinsam eingereicht werden. Begutachtung, Bewertung und Entscheidung erfolgen für alle Anträge gemeinsam. Eine Antragstellung ist jederzeit möglich. Die KoFI ersetzt damit das bisherige Verfahren der Brückenprojekte.
Antragstellung und Verfahren
Damit die Anträge bestmöglich bearbeitet werden können, nehmen Sie bitte vor der Antragstellung Kontakt mit den fachlich zuständigen Referent*innen der Geschäftsstelle auf. Die einzelnen Projektanträge werden dann über das (externer Link) in den jeweiligen Programmen gestellt und von der Geschäftsstelle als „Kombination Forschung und Infrastruktur (KoFI)“ gekennzeichnet.
Die Anträge werden in fachlicher und informationsfachlicher Hinsicht begutachtet und jeweils nach den üblichen Bewertungskriterien in den zuständigen Fachkollegien und im Ausschuss für wissenschaftliche Bibliotheken und Informationssysteme (AWBI) bewertet.
Weiterführende Informationen
Detaillierte Informationen zur Kombination Forschung und Infrastruktur (KoFI) finden Sie (interner Link).
Informationen zur Sachbeihilfe finden Sie (interner Link).
Informationen zum Förderbereich „Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme finden Sie (interner Link).
Die englische Fassung dieser IfW finden Sie (interner Link).
Ansprechpersonen in der DFG-Geschäftsstelle
| E-Mail: | stefan.karcher@dfg.de |
| Telefon: | +49 (228) 885-2642 |
| E-Mail: | stefanie.mewes@dfg.de |
| Telefon: | +49 (228) 885-2218 |
Datenschutz
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft e. V. (DFG) nimmt den Schutz personenbezogener Daten und deren vertrauliche Behandlung sehr ernst. Bitte beachten Sie daher die (interner Link). Bitte denken Sie daran, dass Sie Daten Dritter nur übermitteln sollten, wenn die dafür erforderliche datenschutzrechtliche Legitimation besteht. Bevor Sie Daten Dritter an uns weiterleiten, denken Sie bitte auch daran, die Datenschutzhinweise der DFG vorher an die betroffenen Personen weiterzuleiten. Besteht ein berechtigtes Interesse, Personen nicht vorab zu informieren (z. B. aus Gründen der Geheimhaltung, der Nominierung oder eines Wahlvorschlags), dann sollte eine Information spätestens mit der Veröffentlichung erfolgen.