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FAQ: CO2-Kompensation

Häufig gestellte Fragen

Wo findet sich die Kompensationsregelung für Dienstreisen der DFG-Geförderten?

Sie befindet sich unter der Überschrift „Reisen“ in den jeweiligen Verwendungsrichtlinien, auf die in ihrem Bewilligungsschreiben hingewiesen wird. Aufgrund dieser Regelung können die Kompensationszahlungen zu Lasten der DFG-Forschungsförderung abgerechnet werden.

Wie erfolgt die Zuordnung der Kompensationszahlungen zu einer konkreten DFG-Förderung?

Die Reisekosten werden einer bestimmten Forschungsförderung zugeordnet. Diese Forschungsförderung wird einem Förderkennzeichen, dem DFG-Geschäftszeichen (GZ.) bzw. einer Abrechnungsobjektnummer (AOBJ) zugeordnet.

Wie plane ich meine Dienstreise so, dass die Abrechnung für meine Einrichtung gut durchzuführen ist?

Erkundigen Sie sich bei Ihrer Einrichtung, ob diese bereits eine zentrale Stelle für die Beschaffung von Zertifikaten eingerichtet hat. Falls ja, fragen Sie bei dieser Stelle bitte nach, wie die Kompensierungen an Ihrer Einrichtung durchgeführt werden. Erwähnen Sie bitte, dass die Kompensationsleistung Ihrer Dienstreise gemäß den Vorgaben der Verwendungsrichtlinien erfolgen muss und gemäß dem Abflussprinzip dem richtigen Verwendungsnachweis der DFG-Förderung zugeordnet werden muss.

Abflussprinzip - inwiefern ist das für die Kompensation meiner Dienstreise relevant?

Beachten Sie bitte, dass im Rahmen von haushaltsgebundenen Projektförderungen eine Kompensation aus Mitteln des jeweiligen Kalenderjahres nur erfolgen kann, wenn die Kompensationszahlungen auch im entsprechenden Kalenderjahr tatsächlich abfließen. Fließen die Kompensationszahlungen erst im nächsten Jahr ab, so sind sie in dem Verwendungsnachweis anzugeben, der für das Jahr abgegeben wird, in dem die Mittel tatsächlich abgeflossen sind. Abfluss von Reisekosten (ohne Kompensationszahlung) und Kompensationszahlung können also auseinanderfallen.

Wie müssen die Einrichtungen die CO2-Kompensationen und entsprechenden Zertifikaterwerbe für die DFG-Forschungsförderung dokumentieren?

Alle verausgabten Mittel der DFG- Forschungsförderung sind der DFG in einem sog. Verwendungsnachweis mitzuteilen. Mit dem Verwendungsnachweis gesondert mitzuteilen sind:

  • die Gesamtausgaben für beschaffte Zertifikate zur CO2-Kompensation in Euro und
  • die Gesamt-CO2e-Kompensation dieser beschafften Zertifikate in Tonnen (Tonnage).

Ist die Kompensationsregelung der Verwendungsrichtlinie einschlägig, wenn ich eine Reise im Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn unternehme?

Nein. Da die Deutsche Bahn im Fernverkehr zu 100 % mit Ökostrom unterwegs ist, ist keine CO2e-Emmision zu kompensieren und sie rechnen die Reisekosten wie gewohnt ab. Es gibt keine weitere Mitteilungspflicht.

Wie gehe ich damit um, wenn auf meinem Reiseticket bereits eine CO2-Kompensation angegeben ist?

Sie können das Ticket ganz normal zu Lasten der DFG-Forschungsförderung abrechnen und im Verwendungsnachweis angeben.

Was muss ich für eine etwaige Vor-Ort-Prüfung beachten?

Vor Ort sind die Unterlagen der Berechnung und des Zertifikaterwerbs zu Prüfungszwecken aufzubewahren.

Wozu benötigt die DFG die zusätzliche Mitteilung über die Kompensationskosten (Kosten für den Zertifikaterwerb)?

Die Zuwendungsgeber der DFG haben die DFG verpflichtet, über die Mittel, die für den Erwerb von Zertifikaten eingesetzt wurden, zu berichten. Hierfür benötigt die DFG von Ihnen gesonderte Angaben zum Verwendungsnachweis zur CO2-Kompensation. Der genaue Abfragemechanismus wird Ihnen noch bekannt gegeben.

Ich habe die CO2-Emission für meine Dienstreise berechnet. Wem obliegt der Zertifikaterwerb?

Der Zertifikaterwerb obliegt Ihnen als Bewilligungsempfänger/in.