Zur Hauptnavigation springen Direkt zum Inhalt springen

Logo: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - zur Startseite Deutsche Forschungsgemeinschaft

Der Weg zur Entscheidung

Um die besten Projekte fördern zu können, hat die DFG ein differenziertes System entwickelt, wie über Anträge entschieden wird. Das dreistufige Verfahren – Begutachtung, Bewertung, Entscheidung – soll gewährleisten, dass die Entscheidungen auf einer fachlich fundierten und fairen Beurteilung aller relevanten Aspekte eines Förderantrags im Vergleich mit anderen Anträgen beruhen.

Die wichtigsten Schritte im Überblick

Die Entscheidung, ob ein Forschungsvorhaben gefördert wird, beruht auf dem Wettbewerbsprinzip: Die DFG fördert nur die vielversprechendsten Projekte. Die durchschnittliche Förderquote liegt bei etwa 30 Prozent. Daten zu den Förderquoten im Einzelnen finden Sie unter Interner LinkZahlen und Fakten. In der Einzelförderung dauert der Prozess von der Antragstellung bis zum Entscheidungsschreiben etwa sechs Monate.

1. Antragseinreichung und formale Prüfung

Ihr Antrag geht über die elektronische Plattform Externer Linkelan bei der DFG-Geschäftsstelle ein. Hier wird zunächst geprüft, ob alle Voraussetzungen erfüllt sind und der Antrag formal richtig gestellt wurde. Auch, ob er im richtigen Fach eingereicht wurde oder in einem anderen Fach besser vergleichend bewertet werden kann. Anschließend erhalten Sie eine schriftliche Eingangsbestätigung, gegebenenfalls mit Rückfragen. Mit der Eingangsbestätigung erfahren Sie auch, welche Personen in der DFG-Geschäftsstelle mit der Bearbeitung Ihres Antrags betraut sind.

2. Begutachtung

Die DFG-Geschäftsstelle wählt für Ihren Antrag fachlich einschlägige Gutachterinnen und Gutachter aus. Besondere Sorgfalt erfordert es, Befangenheiten auszuschließen. Es werden weltweit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Gutachten gebeten. Das Votum der Gutachterinnen und Gutachter bildet die Basis für die spätere Förderentscheidung. Die Namen der gutachtenden Personen bleiben vertraulich: So kann sichergestellt werden, dass ihre Stellungnahmen vollständig und offen sind. Notwendige Rückfragen können über die Geschäftsstelle geklärt werden.

tipp_balken
     
 

TIPP

 
   


3. Bewertung

Nach der Begutachtung werden die Gutachten und der Antrag einem Interner LinkFachkollegium vorgelegt. Dessen Mitglieder sind von den Communities gewählte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Aufgabe des Fachkollegiums ist die vergleichende Bewertung aller in "seinen" Fächern vorliegenden Anträge. Die Fachkollegien prüfen die Wahl der Gutachterinnen und Gutachter sowie die Relevanz ihrer Argumente. Unter Berücksichtigung der finanziellen Möglichkeiten werden die Anträge priorisiert und für jeden Antrag eine Förder- oder Ablehnungsempfehlung erarbeitet. Die Bewertung im Vergleich und die Notwendigkeit, den Finanzrahmen einzuhalten, können dazu führen, dass die Empfehlungen der Fachkollegien von den Voten aus der Begutachtung abweichen.

4. Entscheidung

Die Empfehlungen der Fachkollegien werden dem Interner LinkHauptausschuss der DFG vorgelegt. Er trifft im fächerübergreifenden Vergleich die endgültige Entscheidung über Bewilligung oder Ablehnung.

5. Mitteilung der Entscheidung

Nach der Entscheidung erhalten Sie von der DFG-Geschäftsstelle eine schriftliche Mitteilung. Dem Entscheidungsschreiben sind auch sämtliche Gutachten (in anonymisierter Form) sowie Hinweise aus der Beratung in den Gremien beigefügt.

   icon_gluehbirne


Schon gewusst? Über den Antragsmonitor in elan können Sie den Bearbeitungsstand Ihres Antrags jederzeit online einsehen.