Hochrangige Delegation der Al-Quds-Universität zu Gast bei der DFG
Im Mai hieß die DFG eine siebenköpfige Delegation rund um den Präsidenten der Al-Quds-Universität in der DFG-Geschäftsstelle willkommen. Der Austauschtermin bekräftigte die wechselseitigen Beziehungen und betonte die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit zwischen der deutschen und palästinensischen Wissenschaft.
Delegation der Al-Quds-Universität und der „Freunde der Al-Quds-Universität“ zu Gast in der DFG-Geschäftsstelle in Bonn.
© DFG
Am 19. Mai 2026 besuchte eine hochrangige Delegation der Al-Quds-Universität aus Ostjerusalem, bestehend aus dem Präsidenten Professor Dr. Imad Abu Kishek, der Forschungsdekanin Professorin Dr. Elham Kateeb und weiteren Universitätsmitgliedern, in Begleitung des Vereins der „Freunde der Al-Quds-Universität“ und des DAAD die DFG-Geschäftsstelle in Bonn. Der Besuch war Teil einer Deutschlandreise der Delegation und eingebettet in Besuche weiterer deutscher Wissenschaftseinrichtungen.
Im Rahmen des intensiven rund zweistündigen Austauschs standen das Forschungsprofil und die gegenwärtigen Herausforderungen der bedeutenden palästinensischen Universität, die sich im von Israel besetzten Ostjerusalem befindet, im Fokus. Die DFG präsentierte ihre internationalen Forschungsfördermöglichkeiten, die zur Unterstützung der Zusammenarbeit von deutschen und palästinensischen Wissenschaftler*innen genutzt werden können.
Deutsche Universitäten spielen als Kooperationspartner für die Al-Quds-Universität eine große Rolle, ebenso wie Drittmittel deutscher Forschungsorganisationen wie der DFG. Die DFG hat in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Projekte mit Beteiligung von Wissenschaftler*innen der Al-Quds-Universität gefördert. Mit ihren Programmen zum Beispiel zur (interner Link) und dem (interner Link) bietet die DFG Fördermöglichkeiten für deutsch-palästinensische Forschungskooperationen an.
Die Al-Quds-Universität ist mit circa 12.000 Studierenden eine der wichtigsten Universitäten in den Palästinensischen Gebieten. Die DFG plant einen Gegenbesuch und möchte die Zusammenarbeit mit der palästinensischen Wissenschaft weiter ausbauen.