Vertrauenswissenschaftler für Zentralasien

Dr. Peter Liebelt

Porträt von Dr. Peter Liebelt

Dr. Peter Liebelt

© National Academy of Sciences of the Republic of Kazakhstan

Dr. Peter Liebelt leitet seit 2019 die Auslandsrepräsentanz der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in Almaty, Kasachstan, und das daran angegliederte Central Asia Sustainable Innovation Bureau (CASIB), ein durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördertes Projektbüro mit der Aufgabe, die Forschungszusammenarbeit zwischen Deutschland und Zentralasien in der Region zu stärken. 

Herr Liebelt studierte Geografie an der MLU und der Baschkirischen Staatlichen Universität und wurde an der MLU in einem Projekt der Volkswagenstiftung zum postsowjetischen Landnutzungswandel in Russland promoviert. Daran anschließend arbeitete Herr Liebelt in einem BMBF-Verbundprojekt zum nachhaltigen Landnutzungsmanagement in Russland sowie als Dozent am Institut für Geowissenschaften und Geografie an der MLU.

Seit 2025 ist Herr Liebelt Vertrauenswissenschaftler der DFG in Zentralasien. Zu seinen Kernaufgaben gehören die Stärkung der Sichtbarkeit und Vernetzung der DFG und der gesamten deutschen Forschungslandschaft in der Region, sowie die Unterstützung von Wissenschaftler*innen bei der Durchführung gemeinsamer Forschungsaktivitäten. 

Die besondere Aufgabe seiner Tätigkeit für die DFG sieht er im Zusammenhang mit der wachsenden Bedeutung Zentralasiens im Allgemeinen und für die deutsche Wissenschaft im Besonderen: 
 

Die fünf Länder Zentralasiens Kasachstan, Usbekistan, Kirgisistan, Tadschikistan und Turkmenistan zeichnen sich durch eine riesige natürliche Vielfalt aus, die von Hochgebirgen über Steppen bis hin zu Wüsten reicht. Der in der Region besonders stark wirkende globale Klimawandel setzt die Ökosysteme allerdings zunehmend unter Druck und verlangen nach wissensbasierten Antworten, die auch für Deutschland von Bedeutung sind. Das macht die Region zu einem idealen „Labor“ für Umwelt-, Klima- und Biodiversitätsforschung. 

Ein weiteres sehr spannendes Forschungsfeld in der Region ist die Archäologie. Die zivilisatorischen Wurzeln der Länder Zentralasiens reichen bis in die Bronzezeit zurück. Zahlreiche Ausgrabungen bringen hierzu immer wieder spannende neue Entdeckungen zutage. Diese thematische Vielfalt in der Region Zentralasien in Verbindung mit sich dynamisch entwickelnden Universitäten und Forschungsinstituten und dem Interesse und der Offenheit für internationaler Kooperation macht die Region zunehmend attraktiv für die deutsche Wissenschaftscommunity.

Kontakt

Dr. Peter Liebelt
Vertrauenswissenschaftler der DFG für Zentralasien
Tel.:  +7 705 116 90 29
Mobil: +77051169029
E-Mail: 

CASIB – Central Asia Sustainable Innovation Bureau
Zheltoksan 111A
050000 Almaty 
Kazachstan