Hände im Labor mit Notebook und Computer bei wissenschaftlichen Analysen.

Entbürokratisierung der Gentechnik

Bundesweite Umfrage zur Praxis gentechnischer Arbeiten (S1/S2) 
vom 16. März bis zum 24. April 2026

Warum diese Umfrage?

Projektleiter*innen gentechnischer Anlagen der Sicherheitsstufen S1 und S2 sind in ihrem Arbeitsalltag mit erheblichem dokumentarischem, organisatorischem und administrativem Aufwand konfrontiert. 

Die bundesweite Online-Umfrage erfasst systematisch, wie dieser Aufwand in der Praxis ausgestaltet ist und wo aus Sicht der Projektleiter*innen Unterschiede in der Auslegung und Umsetzung des Gentechnikgesetzes und zugehöriger Verordnungen durch die zuständigen Behörden der Bundesländer bestehen. 

Die Umfrage stellt Fragen zur aktuellen Praxis im Zusammenhang mit dem Betrieb gentechnischer Anlagen der Sicherheitsstufen S1 und S2 sowie der Durchführung gentechnischer Arbeiten.

Welche Daten werden erhoben?

  • der zeitliche, organisatorische und administrative Aufwand für Projektleiter*innen,

  • Unterschiede in der Auslegung und Umsetzung des Gentechnikrechts und zugehöriger Verordnungen durch die zuständigen Behörden der Bundesländer,

  • die Einschätzung, welche Anforderungen aus Sicht der Projektleiter*innen tatsächlich zur Aufrechterhaltung oder Erhöhung der Sicherheit beitragen,

  • sowie praxisnahe Beispiele für effiziente und bewährte Vorgehensweisen („Best Practice“).
     

Was passiert mit den Ergebnissen?

Die Ergebnisse der Befragung bilden die Grundlage für praxisorientierte Vorschläge zur Weiterentwicklung des regulatorischen Rahmens und für den Dialog mit Behörden und Politik mit dem Ziel, eine Entbürokratisierung gentechnischer Arbeiten voranzutreiben.

An wen richtet sich die Umfrage?

Die Umfrage richtet sich ausdrücklich an Gentechnik-Projektleiterinnen und -Projektleiter (§27 GenTSV) in ganz Deutschland aus allen Bereichen (z.B. Universitäten/Hochschulen, Industrie, Forschungseinrichtungen, Start-ups im Gentechnik-Bereich), da ihre praktische Erfahrung eine zentrale Grundlage für die Bewertung bestehender Regelungen darstellt.

Wer führt die Umfrage durch?

Die Umfrage wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gemeinsam mit dem Netzwerk für Biologische Sicherheit (NBS) durchgeführt. Das NBS ist ein deutschlandweiter Zusammenschluss von Beauftragten für die Biologische Sicherheit, Betreibervertreter*innen sowie weiteren Personen, die mit der administrativen Umsetzung von Gentechnik- und Biostoffbelangen befasst sind.

Die technische Umsetzung erfolgt durch SOKO Institut GmbH, Bielefeld(externer Link).

Wie können Sie teilnehmen?

Die Teilnahme an der Umfrage erfolgt über einen personalisierten Zugangslink. Dieser wird aus Gründen der Zielgenauigkeit und Vertraulichkeit nicht öffentlich bereitgestellt, sondern über die jeweiligen Institutionen und benannten Multiplikatoren (z. B. Institutsleitungen oder Beauftragte für die Biologische Sicherheit) an die Projektleiter*innen weitergeleitet.

Sollten Sie als Projektleiter*in bisher keinen Zugangslink erhalten haben, wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle an Ihrer Einrichtung oder das NBS und bitten Sie um Weiterleitung des Umfragelinks.

Datenschutz?

Die Beantwortung des Fragebogens ist freiwillig. Sie können Ihre Teilnahme jederzeit ablehnen oder abbrechen. Ihre Antworten werden vertraulich behandelt. Die Daten der Umfrage werden statistisch ausgewertet, sodass an keiner Stelle Rückschlüsse auf Ihre Person oder Einrichtung möglich sind. 

Kontakt

Sollten Sie inhaltliche Fragen zu diesem Fragebogen oder zur Studie allgemein haben, wenden Sie sich bitte an:

Zum Fragenbogen und Zugangslink
Zur Studie
Zum Fragenbogen und Zugangslink
Postfach Netzwerk für Biologische Sicherheit (NBS)
E-Mail: gentechnik-umfrage@dkfz.de
Zur Studie
Postfach Ständige Senatskommission für Grundsatzfragen der Genforschung
E-Mail: sk-genforschung@dfg.de