Zur Hauptnavigation springen Direkt zum Inhalt springen

Logo: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - zur Startseite Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kommission für Pandemieforschung

Die DFG hat im Juni vor dem Hintergrund der aktuellen Coronavirus-Pandemie eine interdisziplinäre Kommission für Pandemieforschung eingerichtet. Sie ist mit Mitgliedern aus allen Wissenschaftsgebieten besetzt und soll die im Bereich der Pandemie- und Epidemieforschung essenzielle erkenntnisgeleitete Forschung stärken, die unter anderem Grundlage fast aller translationaler Ansätze ist. 

Dringender Handlungsbedarf bei Daten zu Gesundheitsforschung

(Oktober 2021) Die Coronavirus-Pandemie hat die für die Forschung defizitäre Situation gesundheitsbezogener Daten in Deutschland sichtbar gemacht. Die interdisziplinäre Kommission für Pandemieforschung der DFG fordert daher, dass Daten für die gesundheitsbezogene Forschung besser zugänglich gemacht und leichter verknüpfbar sein müssen. In einer Stellungnahme zeigt die Kommission fünf Handlungsfelder auf, die in sachlicher und zeitlicher Wechselwirkung miteinander stehen und die gemeinsam bearbeitet werden sollten.

Ansteckung mit Coronavirus durch Aerosole verhindern

Infektionsgefahren durch Aerosole
Bild öffnen

© Schlüter, Kähler

(Juli 2021) Der bisherige Verlauf der COVID-19-Pandemie hat gezeigt: Aerosole tragen erheblich zum Infektionsgeschehen bei – und ihre Abwehr kann ein Wiederansteigen der Infektionszahlen maßgeblich reduzieren. Ein wissenschaftliches Positionspapier informiert nun zusammenfassend über die Erkenntnisse zur Ausbreitung von SARS-CoV-2-Viren durch Aerosole. Das Papier ist auf Anregung der interdisziplinären Kommission für Pandemieforschung der DFG entstanden und will auf breit abgestimmter fachlicher Basis zu mehr Informationssicherheit beitragen und konkrete Hinweise zum Schutz vor Infektionen geben.

"Dilemma der Digitalisierung"

Professor Dr. Jonas Schreyögg

(Juni 2021) Blick zurück nach vorn auf das deutsche Gesundheitssystem: Ökonom Jonas Schreyögg über sichtbar gewordene Strukturprobleme, einen besseren Zugang zu Gesundheitsdaten für eine evidenzbasierte Forschung und die Erwartungen an eine elektronische Patientenakte. Im Gespräch mit einem Mitglied der Kommission für Pandemieforschung der DFG. 

"Es braucht ein klares Ziel, um sich kraftvoll darauf zuzubewegen"

Prof. Cornelia Betsch

(April 2021) Angesichts von grassierender Pandemiemüdigkeit und dramatischem Vertrauensverlust in die Politik und ihre Maßnahmen fordert die Psychologin Cornelia Betsch einen Strategiewechsel. Ein Gespräch mit dem Mitglied der DFG-Kommission für Pandemieforschung über Impfbereitschaft und über die Chancen und Grenzen evidenzbasierter Gesundheitskommunikation. 

„Mehr wissen, informiert entscheiden“

Impfsituation: Eine Spritze im Oberarm einer Person

(Januar 2021) Auch nach Beginn der bundesweiten Impfkampagne gegen das Coronavirus ist das Informationsbedürfnis und die Unsicherheit über die Impfung in weiten Teilen der Bevölkerung groß. Ein Dossier aus den Reihen der interdisziplinären Kommission für Pandemieforschung der DFG will jetzt auf unabhängiger und breiter Grundlage Antworten der Wissenschaft auf viel diskutierte Fragen geben.

"Auf das Verhalten jedes Einzelnen kommt es an"

Prof. Dr. Michael Meyer-Hermann

(Januar 2021) Der Physiker und Infektionsforscher Michael Meyer-Hermann setzt auf datengetriebene Verfahren, um den Verlauf der COVID-19-Krise zu verstehen. Als Mitglied der interdisziplinären DFG-Kommission für Pandemieforschung erklärt er, warum Modellierungen derzeit so wichtig sind. 

"Neue, richtungsweisende Perspektiven für die Erforschung des Bildungssystems"

Professorin Dr. Cordula Artelt

(November 2020) Was sagt eine Bildungsforscherin zu den öffentlich diskutierten Fragen rund um "Pandemie und Bildung"? Ein Interview mit Cordula Artelt, Mitglied der interdisziplinären DFG-Kommission für Pandemieforschung. 

Pressemitteilung: DFG richtet interdisziplinäre Kommission für Pandemieforschung ein

(Juni 2020) Die DFG richtet vor dem Hintergrund der aktuellen Coronavirus-Pandemie eine interdisziplinäre Kommission für Pandemieforschung ein. Sie ist mit 18 Mitgliedern aus allen Wissenschaftsgebieten besetzt und soll die im Bereich der Pandemie- und Epidemieforschung essenzielle erkenntnisgeleitete Forschung stärken, die unter anderem Grundlage fast aller translationaler Ansätze ist.