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FAQ: Informationen aus den Lebenswissenschaften

Häufig gestellte Fragen

In welcher Sprache sollen Anträge abgefasst werden?

Sie können Anträge in englischer oder deutscher Sprache stellen. Anträge in englischer Sprache bieten die Möglichkeit, den Kreis der Gutachter zu erweitern, wodurch Befangenheiten leichter vermieden werden können. Aus diesem Grund ist es durchaus erwünscht, wenn Sie Anträge in englischer Sprache einreichen. Die englische Gliederung sehen Sie unter:

Was muss ich beachten, wenn mein Projektantrag Tierversuche beinhaltet?

Mit der Einreichung eines Antrags bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) verpflichten sich alle Antragstellerinnen und Antragsteller zur Einhaltung der Vorschriften des Tierschutzgesetzes sowie der Versuchstierverordnung. Im Arbeitsprogramm müssen die Tierversuche beschrieben werden. Dabei ist die Umsetzung des 3R-Prinzips (Replacement, Reduction, Refinement) zu erläutern. Für die Auswertung und Darstellung von Experimenten mit Versuchstieren erwartet die DFG die Berücksichtigung etablierter internationaler Standards, wie z.B. der ARRIVE guidelines. Wenn Sie Mittel für die Anschaffung, Zucht und Haltung von Versuchstieren benötigen, müssen die Kosten aufgeschlüsselt und erläutert werden.

In welcher Höhe können Doktorandenstellen beantragt werden?

In den Lebenswissenschaften sind Doktorandenstellen zu 65% üblich. Eine höhere Beantragung muss besonders begründet werden und wird nur ausnahmsweise bewilligt. Falls Doktoranden aus anderen Fachbereichen eingestellt werden sollen (z.B. Physiker oder Informatiker) gelten teilweise andere Richtlinien:

In welchen Fällen muss ich ein Ethikvotum vorlegen?

Ein Ethikvotum ist grundsätzlich immer vorzulegen, wenn Untersuchungen an Menschen, an von Menschen entnommenem Material oder mit identifizierbaren persönlichen Daten geplant sind. Bitte achten Sie darauf, dass das Ethikvotum aktuell (nicht älter als 2 Jahre) und auf Ihren Namen ausgestellt ist und den Titel Ihres Antrags enthält. Ausreichend ist auch eine Stellungnahme des/der Vorsitzenden der örtlich zuständigen Ethikkommission im sog. vereinfachten Verfahren. Auch bei Fortsetzungsanträgen benötigen Sie ebenfalls ein neues Votum. Sind an einem Projektantrag Antragstellende aus verschiedenen Wissenschaftseinrichtungen beteiligt oder Kooperationspartner, für deren Beitrag zum Projekt eine Stellungnahme einer Ethikkommission notwendig ist, so ist es ausreichend, wenn die örtlich zuständige Ethikkommission, an welcher die Projektleitung tätig ist, das Projekt insgesamt bewertet.

Sofern im Forschungsvorhaben beantragt, können die Kosten für Ethikvoten im Fall einer Bewilligung des Projekts von der DFG übernommen werden. Die Ausgaben sind ausnahmsweise abrechenbar, auch wenn der Rechtsgrund für die Zahlung vor dem Datum der Bewilligung entstanden ist.

Wer sind die Ansprechpersonen?

Wenn Sie Fragen zu den von der DFG angebotenen Fördermöglichkeiten und zu fachspezifischen Angelegenheiten haben, stehen Ihnen in der Geschäftsstelle die entsprechenden Ansprechpartner zu Verfügung.