Nordamerika-Büro der DFG und Exzellenzcluster präsentieren Spitzenforschung in der Zellbiologie
Gemeinsam mit dem Freiburger CIBSS – Centre for Integrative Biological Signalling Studie(externer Link), dem Kölner CECAD – Excellence on Aging and Aging-associated Disease(externer Link) und dem Bonner Exzellenzcluster ImmunoSensatio(externer Link) war das Nordamerika-Büro der DFG Anfang Dezember Aussteller auf der Cell Bio 2025 in Philadelphia, der Jahrestagung der American Society for Cell Biology (ASCB(externer Link) und der European Molecular Biology Organization (EMBO(externer Link). An einem großzügigen Messestand konnten sich die Besucher*innen der Tagung über Karriere- und Fördermöglichkeiten für international mobile Forscher*innen in Deutschland informieren und bekamen einen Einblick in die Schwerpunkte der drei interdisziplinären Exzellenzcluster.
Beratung am Messestand
© DFG
Mit der von DFG und Wissenschaftsrat administrierten Exzellenzstrategi(interner Link) fördern Bund und Länder die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Forschung an deutschen Universitäten. Durch lange Förderlaufzeiten ermöglicht sie in der Förderlinie Exzellenzcluster wissenschaftliche Spitzenleistungen, eine klare Profilbildung der beteiligten Hochschulen, die Einrichtung dauerhafter Strukturen und eine verbesserte Kooperation mit anderen Akteuren im Wissenschaftssystem, wie etwa den Max-Planck-Instituten. Exzellenzcluster sind kurz gesagt „Game Changer“ für die deutsche Hochschulforschung und gehören zu den Highlights des deutschen Wissenschaftssystems, mit denen die DFG gerne und regelmäßig im Ausland für den Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland wirbt, so auch in den USA. Weil die USA in vielen Wissenschaftsbereichen eine global herausragende Bedeutung haben, sind Fachgesellschaftstagungen in den USA wichtige Orte für derartige Werbemaßnahmen.
Die im Bereich Zellbiologie mit 3.500 Teilnehmer*innen wichtigste Tagung ist dabei die der ASCB, die 2025 vom 6. bis 10. Dezember in Philadelphia stattfand. An einem Messestand waren dort die drei fachlich relevanten von der DFG geförderten Exzellenzcluster vertreten. Die Themen reichten vom Wunderwerk der Kommunikation in der molekularen Sprache des Lebens (Freiburg) über Immunologie als Schlüssel zu einer besseren Gesundheit (Bonn) bis hin zu Bemühungen um die molekulare und zelluläre Aufklärung von Alterungsprozessen, um gesundes Altern zu fördern (Köln).
Da Mikroskopie und andere Analyseverfahren in der Zellbiologie eine herausragende Rolle spielen, dominieren Anbieter von optischen Systemen traditionell den Messeteil der ASCB-Tagungen. In den letzten Jahren wurden diese Systeme durch Techniken zur Automatisierung von Laborversuchen und zuletzt KI-Werkzeuge ergänzt – mit dem Ziel, die rasant steigende Flut von Daten wissenschaftlich besser auswerten zu können und so neue Erkenntnis zu erlangen.
Daran arbeiten auch die von der DFG geförderten Cluster. Sie präsentierten auf dem Messeteil der Tagung und auf einer von der DFG organisierten und im Tagungsprogramm angekündigten Informationsveranstaltung ihre jeweiligen Forschungsschwerpunkte und die außergewöhnlich guten Karrieremöglichkeiten für die teilnehmenden Forscher*innen – auch für international mobile Talente. Deutsche Exzellenzcluster zu noch stärkeren Magneten für internationale Talente zu machen, ist das erklärte Ziel von Werbemaßnahmen der DFG in Nordamerika; zudem gelingt es mithilfe der Cluster, über die im Ausland bereits bekannten Max-Planck-Institute hinaus aufmerksam zu machen.
Die nächste Jahrestagung der ASCB wird 2026 in San Diego an der US-Westküste stattfinden.