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Heinz Maier-Leibnitz-Preis

Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis, benannt nach dem Physiker und ehemaligen Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft, wird seit 1977 an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem frühen Karriere-
stadium vergeben und soll Anerkennung und Ansporn für herausragende wissenschaftliche Arbeiten sein.

Kompaktdarstellung

Art des Preises

Ein jährlich verliehener Förderpreis, der nicht auf bestimmte Fachgebiete festgelegt ist.

Ziel der Förderung

Der Preis wird als Anerkennung für herausragende wissenschaftliche Leistungen vergeben. Er soll die Preisträgerinnen und Preisträger darin unterstützen und anspornen, ihre wissenschaftliche Laufbahn weiterzuverfolgen.

Anzahl der Preise und Preissummen

Zehn Preise dotiert mit jeweils 200.000 Euro. Das Preisgeld kann bis zu drei Jahre für die weitere wissenschaftliche Forschungsarbeit verwendet werden.

Vorschlagsberechtigte

Die Preise werden auf Vorschlag Dritter vergeben, nach gesonderter Einladung durch die DFG. Das Recht, Preisträgerinnen und Preisträger vorzuschlagen haben die gewählten Mitglieder der Fachkollegien der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Universitäten und ihnen gleichgestellte Hochschulen mit Promotionsrecht in Deutschland, die weiteren Mitglieder der Deutschen Forschungsgemeinschaft, die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, die Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, das European Molecular Biology Laboratory, die bisherigen Heinz Maier-Leibnitz-Preisträgerinnen und -Preisträger sowie die ehemaligen Mitglieder des Auswahlausschusses. Eigenbewerbungen sind ausgeschlossen.

Kriterien für die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger

Die Förderung ist für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer Aufbau- und Bewährungsphase für den Verbleib in der Wissenschaft/für eine unbefristete Professur bestimmt. Sie haben nach ihrer Promotion bereits früh ein eigenständiges Profil entwickelt und sind mit ihren Forschungsergebnissen in der Fachcommunity aufgefallen, sodass auch für die Zukunft wissenschaftliche Spitzenleistungen von ihnen erwartet werden können. Der Preis ist dabei nicht als Würdigung allein der Dissertation zu verstehen; die Nominierten sollten daher nach der Promotion bereits ein eigenständiges wissenschaftliches Profil entwickelt haben. Dazu ist in aller Regel das Vorliegen von dokumentierten Forschungsergebnissen, insbesondere in Form von Publikationen neben der Dissertation, unabdingbar. Der Preis kann an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an einer Forschungseinrichtung in Deutschland oder an einer deutschen Forschungseinrichtung im Ausland tätig sind, verliehen werden.

Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger

Die Entscheidung über die Preisträgerinnen und Preisträger trifft der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft aufgrund einer Empfehlung des eigens hierfür eingesetzten Auswahlausschusses für den Heinz Maier-Leibnitz-Preis.

Vorschlagsfristen

Zur Einreichung von Nominierungen werden die Vorschlagsberechtigten jährlich mit Angabe einer Eingangsfrist aufgefordert, für die Auswahlrunde 2023 war diese der 26. Oktober 2022, für die Auswahlrunde 2024 wird dies der 31. Juli 2023 sein.

Unterlagen

Möglichst in deutscher und englischer Sprache einzureichen: eine Würdigung, einen wissenschaftlichen Lebenslauf, ein aktuelles Publikationsverzeichnis sowie bis zu fünf wichtige Publikationen in Originalsprache im Volltext.

Formulare und Merkblätter