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DFG Nordamerika auf der Jahrestagung der German Studies Association

Logo: Jahrestagung der German Studies Association (GSA)

(29.09.22) Die 46. Jahrestagung der German Studies Association (GSA) brachte gut 600 US-amerikanische und kanadische Forscherinnen und Forscher im Bereich der Deutschlandstudien – vor allem Geschichte, Literatur-, Kultur- und Politikwissenschaften – für vier Tage im texanischen Houston zusammen und wurden dabei vom DFG-Nordamerikabüro gemeinsam mit dem Nordamerikabüro des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) über Forschungsmöglichkeiten in Deutschland und Kooperationsmöglichkeiten mit deutschen Einrichtungen informiert.

In ihren Begrüßungsworten hoben ebenso Benedikt Brisch vom DAAD-Büro in New York wie auch Michael Haider vom Austrian Cultural Forum New York, Claudia Kinkela für das National Endowment for the Humanities (NEH) und für das Direktorium der GSA Janet Ward, Sara Hall und Johannes von Moltke die Unterstützung der Veranstaltung durch die DFG hervor, die die Konferenz um die Dimension der Forschungsförderung erweitere. In seiner Begrüßung für die DFG hob der Direktor des DFG-Nordamerikabüros, Georg Bechtold, die Bedeutung des Netzwerkes deutschlandbezogener Forscherinnen und Forscher in Kanada und den USA für die Bemühungen der DFG hervor, in ihren Maßnahmen und gemeinsam mit ihren Partnern wie etwa AvH und DAAD die internationale Wettbewerbs- und Kooperationsfähigkeit deutscher Forschung in das allgemeine Bewusstsein zu rücken.

v.l.n.r.: Janet Ward (GSA), Johannes von Moltke (GSA), Sara Hall (GSA), Ben Brisch (DAAD), Claudia Kinkela (NEH), Jan Lüdert (DWIH NY), Michael Thomanek (DAAD NY) und Georg Bechtold, DFG-Büro Nordamerika

v.l.n.r.: Janet Ward (GSA), Johannes von Moltke (GSA), Sara Hall (GSA), Ben Brisch (DAAD), Claudia Kinkela (NEH), Jan Lüdert (DWIH NY), Michael Thomanek (DAAD NY) und Georg Bechtold, DFG-Büro Nordamerika

© DFG

Inhaltlich ging es auf der 46. GSA-Jahrestagung vor dem Hintergrund der russischen Invasion in der Ukraine bei den Politikwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern vor allem um die von Bundeskanzler Olaf Scholz proklamierte Zeitenwende und damit um die künftige Rolle Deutschlands in Europa und im westlichen Bündnis. Freilich waren auch wieder die nordamerikanischen Deutschlandstudien in ihrem „Normalgeschäft“ im dicht gepackten Konferenzprogramm vertreten. Angefangen bei Inhalten und didaktischen Methoden für die Ausbildung von Deutschlehrenden – ein Anliegen der hiesigen Goethe-Institute – über die Wirkungen zunehmend digitaler Medien auf Deutschlandstudien, Gender-Identity, Teilhabe von Minoritäten und die Soziologie eines Niklas Luhmann bis hin zu den klassischen Themen wie Friedrich Schiller, Franz Kafka und Adalbert Stifter.

Insgesamt wurde die Tagung, die erstmals seit Beginn von Covid-19 wieder vollumfänglich physisch durchgeführt wurde, von allen Beteiligten als sehr erfolgreich wahrgenommen und sie bot dem Nordamerikabüro der DFG eine willkommene Gelegenheit, die Netzwerke zu stärken, die es für ihre Aufgaben in den USA und in Kanada benötigt.