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Pressemitteilung Nr. 35 | 7. Juli 2004
Neue Vizepräsidentin der DFG gewählt

Nachwahlen zum Senat - Zwei Hochschulen als neue DFG-Mitglieder aufgenommen

Die Mitgliederversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat in ihrer Sitzung am 7. Juli 2004 beschlossen, sich öffentlich zum Thema Wettbewerb um die zusätzliche Förderung von Spitzenleistungen deutscher Universitäten zu äußern. Eine solche Äußerung der Mitgliederversammlung der DFG geschieht erstmalig. Die 81 versammelten Vertreter der Mitglieder, darunter deutsche Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, sind besorgt über die Vertagung des Programms zur Förderung von Spitzenleistungen deutscher Universitäten. Sie sind der Auffassung, dass im Wettbewerb internationaler Spitzenforschung eine besondere Förderung von Spitzenleistungen deutscher Universitäten unverzichtbar ist. Die DFG bietet an, weiterhin konstruktiv an der Entwicklung des Programms mitzuarbeiten und seine Durchführung unter Nutzung ihrer Erfahrung zu übernehmen.

Mit der Umsetzung sollte baldmöglichst begonnen werden, um Planungssicherheit zu erreichen und die bereits laufenden und vielerorts weit gediehenen Vorbereitungen nicht zu entmutigen.

Nachdem im öffentlichen Raum die Einsicht in die Bedeutung von Innovation nicht zuletzt aufgrund der Diskussionen seit Anfang dieses Jahres deutlich gewachsen ist, sollten den Worten bald, möglichst noch vor dem 15. November 2004, Taten folgen.

In der Föderalismusdebatte erscheint die Forschungsförderung weitgehend im Konsens gemeinsamer Verantwortung von Bund und Ländern. Der Start des Programms wäre ein wichtiges Zeichen dafür, dass Bund und Länder dieser gemeinsamen Verantwortung für die deutsche Zukunft gerecht werden.