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Hochrangige RFBR-Delegation zu Gast in Bonn

(30.06.16) Mitte Juni empfing die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) eine Delegation der Russian Foundation for Basic Research (RFBR) in Bonn. Zur Vertiefung der institutionellen Kontakte zwischen den Partnerorganisationen wurden Gespräche mit Vertretern verschiedener Gruppen der DFG-Geschäftsstelle geführt. Im Fokus der Hospitation standen Fragen der Wissenschaftsadministration und Verwaltungsprozesse in den Förderorganisationen.

Empfang der russischen Delegation in der DFG-Geschäftsstelle in Bonn

Empfang der russischen Delegation in der DFG-Geschäftsstelle in Bonn

Unter Leitung ihres Generaldirektors, Oleg Belyavsky, diskutierte die russische Delegation der RFBR bei ihrem dreitägigen Arbeitsbesuch u.a. mit Abteilungsleiterin Annette Schmidtmann diverse Aspekte der Forschungsförderung. Mit dem Leiter der Gruppe Internationale Zusammenarbeit, Jörg Schneider, konnten bilaterale Perspektiven der Kooperation besprochen werden. Im Fokus der vertieften Gesprächsrunden standen aber verwaltungstechnische Abläufe der Finanzplanung sowie des Qualitäts- und Verfahrensmanagements der größten deutschen Forschungsförderorganisation. Dabei bot die DFG ihrer Partnerorganisation auch einen fundierten Einblick in die Arbeitsprozesse der Fachreferate, was für die Administration der gemeinsamen Ausschreibungen von Bedeutung ist.

Die Russian Foundation for Basic Research (RFBR) wurde 1994 den Prinzipien der wissenschaftlichen Selbstverwaltung folgend gegründet. Der Wissenschaftliche Rat als oberstes Organ der Stiftung setzt sich zusammen aus 26 renommierten Wissenschaftlern, Vertretern der Akademien der Wissenschaften und führender Hochschulen. Die Stiftung verfügt über Programme zur Förderung von wissenschaftlichen Projekten und Publikationen sowie von Konferenzen und Seminaren. Darüber hinaus werden wissenschaftliche Informationssysteme und Feldforschungen unterstützt. Im Zuge der Reformen des Wissenschaftssystems avancierte RFBR zum wichtigsten Kooperationspartner der DFG in der Russischen Föderation. Momentan unterstützen die Partnerorganisationen gemeinsam rund 100 deutsch-russische Forschungsprojekte aus Bereichen den Natur-, Lebens- und Ingenieurwissenschaften.

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