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GRK 1956 präsentiert sich auf russlandweiter Germanistikkonferenz

(14.03.16) Vom 10.-12. März fand an der Russischen Staatsuniversität für Geisteswissenschaften (RGGU) eine Tagung zum Thema „Grenzen und ihre Überwindung“ statt. Im Zentrum der russlandweiten XXXIII. DAAD-Germanistikkonferenz stand in diesem Jahr das von der DFG geförderte Internationale Graduiertenkolleg 1956 „Kulturtransfer und ‚kulturelle Identität' – Deutsch-russische Kontakte im europäischen Kontext“ zwischen der Universität Freiburg und der RGGU.

Professor Dirk Kemper (RGGU) und IGK-Sprecherin Professor Elisabeth Cheauré (Uni Freiburg) bei der Eröffnung der Germanistikkonferenz

Professor Dirk Kemper (RGGU) und IGK-Sprecherin Professor Elisabeth Cheauré (Uni Freiburg) bei der Eröffnung der Germanistikkonferenz

Zur Eröffnung der Konferenz erschienen über 100 interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der RGGU. Begrüßt wurden die Teilnehmer von Professor Dirk Kemper, Inhaber des Thomas Mann-Lehrstuhls für Deutsche Philologie und Leiter des Instituts für russisch-deutsche Literatur- und Kulturbeziehungen an der RGGU, sowie von hochrangigen Vertretern der Hochschulleitung, der Deutschen Botschaft Moskau und den Auslandsbüros des DAAD und der DFG. Den Einführungsvortrag hielt Frau Professor Elisabeth Cheauré, die Freiburger Sprecherin des IGK 1956. Im Mittelpunkt standen dabei Struktur und Aufbau sowie die inhaltliche Ausgestaltung des DFG-Graduiertenkollegs.

Die Überwindung von Grenzen ist in vielfältiger Hinsicht prägend für die heutige russische Germanistik. In Zeiten der Internationalisierung der deutschen wie der russischen Hochschullandschaft entstehen länderübergreifende Studienprogramme und neue Herausforderungen erfordern dabei auch innovative Kooperationen zwischen verschiedenen Fachbereichen und Institutionen. Das deutsch-russische Graduiertenkolleg 1956 öffnet Grenzen zwischen Teildisziplinen der Sprachwissenschaft, der Literaturwissenschaft, der Philosophie und der Identitätsforschung, indem es versucht neue Impulse aus beiden Wissenschaftsnationen aufzugreifen.

Die in Russland seit über 30 Jahren etablierte Veranstaltungsreihe geht ursprünglich noch auf eine Initiative der „Bilateralen Germanistikkommission“ zwischen der UdSSR und der DDR zurück. Seit 1993 führt der DAAD diese Tradition fort und versammelt jährlich Germanisten aus allen Regionen Russlands zu einem Fachgespräch. Traditionell stehen Fragen der Sprachlehr- und Sprachlernforschung sowie Aspekte der Hochschul- und Bildungspolitik im Fokus der Konferenz. Durch den ständigen Wechsel der Standorte sollen möglichst viele Regionen Russlands erreicht und neue Kontakte aufgebaut werden.

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