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Pressemitteilung Nr. 45 | 18. September 2019
Europa-Preisträger der DFG erfolgreich beim European Union Contest for Young Scientists in Sofia

Jungforscher erhalten einen ersten Preis und zwei Sonderpreise / Vorbereitung mit Mentorenprogramm und Coaching

v.l.n.r.: Michael Stefan (Betreuer), Constantin Tilman Schott, Alex Korocencev, Felix Sewing, Thomas Derra, Paul Kunisch, Dr. Sven Basio (Geschäftsführender Vorstand Jugend forscht)
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v.l.n.r.: Michael Stefan (Betreuer), Constantin Tilman Schott, Alex Korocencev, Felix Sewing, Thomas Derra, Paul Kunisch, Dr. Sven Basio (Geschäftsführender Vorstand Jugend forscht)

© DFG

Drei Träger des Europa-Preises 2019 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sind beim European Union Contest for Young Scientists (EUCYS) 2019 vom 13. bis 18. September im bulgarischen Sofia auch auf internationaler Ebene ausgezeichnet worden. Einen mit 7000 Euro dotierten ersten Preis erhielten Alex Korocencev (18) und Felix Sewing (18) aus Baden-Württemberg. Sie gewannen zudem als Sonderpreis eine Einladung zum diesjährigen Stockholm International Youth Science Seminar, in dessen Rahmen sie an der Verleihung der Nobelpreise teilnehmen werden. Erfolgreich war auch Constantin Tilman Schott (16) aus Niedersachsen, dem als Sonderpreis die Teilnahme am National Workshop on Coding Theory im November in Chiflika, Bulgarien, zugesprochen wurde.

Die Sieger des ersten Preises, Alex Korocencev und Felix Sewing, überzeugten mit ihrem Projekt „Hoverboard – a Magnetically Levitated Vehicle“. Die beiden Jungforscher konstruierten ein über dem Boden schwebendes Gefährt mit vier rotierenden Scheiben, die auf einer darunter liegenden Metallplatte ein kräftiges, abstoßendes Magnetfeld erzeugen. Die Rotorscheiben können zudem einzeln gekippt werden, sodass das Board gezielt gesteuert werden kann – ähnlich wie in dem Science-Fiction-Klassiker „Zurück in die Zukunft II“.

Der Sonderpreisträger Constantin Tilman Schott hat eine Software programmiert, mit der sich in der Röntgendiagnostik wichtige Bezugspunkte auf der Schädelbasis vermessen lassen. Sein Programm nutzt künstliche Intelligenz und erreicht eine sehr hohe Treffgenauigkeit.

Die Jungforscher nahmen ihre Preise im Konzertsaal Bulgaria in Sofia entgegen. Zuvor hatten sie ihre bereits im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Jugend forscht“ ausgezeichneten Arbeiten einer internationalen Jury vorgestellt. Zur Vorbereitung ihrer Vorträge in englischer Sprache hatte die DFG den insgesamt fünf Europa-Preisträgern wissenschaftliche Mentoren zur Seite gestellt. DFG-geförderte Wissenschaftler, etwa aus dem Emmy Noether-Programm, bereiteten die Jungforscher individuell auf ihre Präsentationen vor. Darüber hinaus finanzierte die DFG den Europa-Preisträgern ein Coaching in Bonn zur Vorbereitung der Vorträge.

Die DFG vergibt seit 2010 jährlich an Siegerinnen und Sieger des Bundeswettbewerbs „Jugend forscht“ ihren Europa-Preis. Neben einem Preisgeld von 1000 Euro erhält jeder der Ausgezeichneten die Möglichkeit, sich gezielt auf EUCYS vorzubereiten.

Weiterführende Informationen

Medienkontakt:

Informationen zum EUCYS-Wettbewerb in Sofia unter:

Informationen zum Europa-Preis der DFG unter: