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Pressemitteilung Nr. 41 | 10. Oktober 2013
Deutscher Zukunftspreis: DFG-geförderte Forscher in zwei nominierten Teams

„Energiesparende Festkörperchemie“ und „Ultrakurzpulslaser für die industrielle Massenfertigung“ als Thema / Bekanntgabe der Sieger am 4. Dezember 2013 in Berlin

Gleich in zwei der drei nominierten Teams für den Deutschen Zukunftspreis 2013 sind von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Forscher beteiligt. Professor Wolfgang Schnick, Träger des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises der DFG 1996, ist Sprecher des Projekts „Energiesparende Festkörperchemie – neue Materialien beleuchten die Welt“. Professor Stefan Nolte ist einer von drei Partnern im Projekt „Ultrakurzpulslaser für die industrielle Massenfertigung – produzieren mit Lichtblitzen“. Am 4. Dezember 2013 wird Bundespräsident Dr. h.c. Joachim Gauck den Preis in Berlin verleihen. Der Deutsche Zukunftspreis ist mit 250 000 Euro dotiert und wird in diesem Jahr zum 17. Mal verliehen. Schon in den Vorjahren waren immer wieder DFG-geförderte Forscher unter den Nominierten und Preisträgern.

Gemeinsam mit dem Chemiker Professor Wolfgang Schnick von der Ludwig-Maximilians-Universität München ist Dr. Peter J. Schmidt von der Philips Technologie GmbH in Aachen nominiert. Ihr gemeinsames Projekt erforscht Beleuchtungstechnologien, die energieeffizient, umweltschonend und vielseitig einsetzbar sind. Dazu synthetisierten sie neuartige Leuchtstoffe, beispielsweise warm-weiß leuchtende LED (Licht emittierende Dioden) auf Basis sogenannter Nitridosilikate. Die Grundlagenforschung in München machte es möglich, diese robusten Substanzen durch den Einbau von Fremdatomen für den Einsatz in Leuchtdioden maßzuschneidern und so die Wellenlänge des emittierten Lichts zu verändern. Die Arbeiten von Wolfgang Schnick und seiner Arbeitsgruppe auf diesem Gebiet unterstützt die DFG seit Langem in verschiedenen Förderprogrammen. Schon 1996 erhielt Schnick mit nur 36 Jahren den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der DFG. Die damalige Würdigung bezeichnete ihn als den „profiliertesten Festkörperchemiker der jungen Generation in Deutschland“. Zuvor hatte er eine Förderung im Heisenberg-Programm der DFG erhalten.

Das Thema „Ultrakurzpulslaser für die industrielle Massenfertigung“ bearbeitet der Physiker Professor Stefan Nolte, in Jena an der Friedrich-Schiller-Universität und dem Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) tätig, zusammen mit Dr. Jens König (Sprecher) von der Robert Bosch GmbH und Dr. Dirk Sutter von TRUMPF Laser. Sie setzen Licht beziehungsweise Laser als Werkzeug ein. Dieser kann schneller, günstiger und exakter bohren, schneiden oder schweißen als mechanische Maschinen. Das Team hat Präzision und Produktivität mithilfe ultrakurzer Laserpulse optimiert. Basis dafür sind Stefan Noltes Erkenntnisse über die grundlegenden physikalischen Effekte bei Ultrakurzpulslasern in der Materialbearbeitung. Daran arbeitet er unter anderem in dem DFG-geförderten Schwerpunktprogramm „Optisch erzeugte Sub-100-nm-Strukturen für biomedizinische und technische Applikationen“.

Weiterführende Informationen

Medienkontakt:

Weitere Informationen zu den nominierten Teams auf der Webseite des Zukunftspreises:

Informationen zu DFG-geförderten Projekten der Nominierten im Projektinformationssystem Gepris: