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Afrikanisch-deutsches Public Health Vorbereitungstreffen: Forschende treffen sich zum Gedankenaustausch

Virtuelles Public Health Vorbereitungstreffen bringt am 8. Oktober 2020 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem südlichen Afrika und Deutschland zum Gedankenaustausch zusammen

(05.11.20) Eigentlich hätten sich schon im Mai dieses Jahres circa 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Botsuana, Deutschland, Malawi, Mosambik, Namibia, Sambia und Simbabwe in Maputo/Mosambik im Rahmen eines Public Health Symposiums treffen sollen, um gemeinsam über übertragbare sowie nicht-übertragbare Krankheiten und Gesundheitssystemforschung zu diskutieren.

Die weltweite Ausbreitung der Corona-Pandemie hat dieses Zusammentreffen leider unmöglich gemacht, sodass das Symposium nun voraussichtlich im März 2021 (je nach pandemiebedingter Ausgangslage entweder virtuell oder physisch in Maputo) stattfinden wird.

Zur Vorbereitung auf dieses Treffen trafen sich die Forschenden nun aber bereits am 8. Oktober 2020 virtuell und tauschten sich in einer dreistündigen, informellen Videokonferenz über die Erwartungen an das Treffen in Maputo aus. Ziel der Veranstaltung war es außerdem, die derzeitige Situation in den unterschiedlichen Ländern zu beleuchten und zu verstehen, wie die Pandemie die Wissenschaft und Forschung im südlichen Afrika und in Deutschland beeinflusst hat und nach wie vor in Bewegung hält. So erhielten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch die Möglichkeit, auf die thematische Gestaltung der Veranstaltung im März 2021 Einfluss zu nehmen. Vorgeschlagen wurde unter anderem, Sessions zu Infektionskrankheiten sowie zu nicht übertragbaren Krankheiten anzubieten. Natürlich sollte auch die COVID-19 Pandemie während des Meetings thematisiert werden, sowie der Zugang, die Qualität und die Nutzbarkeit von digitalen Daten, der Einfluss von Migration auf Gesundheitssysteme und die Erstellung und Umsetzung von Gesundheitsstrategien.

Das Public Health Symposium reiht sich in eine inzwischen recht etablierte Serie von Workshops ein, die die DFG gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen in Sambia (National Science and Technology Council) und Mosambik (Fundo Nacional de Investigação) organisiert. Ihren Anfang nahm diese trilaterale Initiative bei der „Zambia Science Conference“ im Oktober 2016. Daran anschließend fanden eine Reihe agrarwissenschaftlicher Workshops unter Beteiligung dieser drei Länder statt, die, aufgrund des großen Kooperationsinteresses der Forschenden, in eine gemeinsame Ausschreibung und kofinanzierte bi- und trilaterale Projektförderungen mündeten.

Der Erfolg dieser Veranstaltungen führte schließlich dazu, dass die Forschungsförderorganisationen weiterer Länder im südlichen Afrika Interesse anmeldeten, sich weiteren fachlichen Initiativen anzuschließen. So konnten an einem Symposium zur Solarenergie im November 2019 in Lusaka bereits zusätzlich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Botsuana und Malawi teilnehmen. Da auch im Rahmen dieser Veranstaltung wieder vielversprechende Gespräche und Projektideen angestoßen wurden, kam es im März 2020 zu der Veröffentlichung einer Ausschreibung zur Anbahnung internationaler Kooperationsprojekte in der Solarenergie.