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Virtuelles Jahrestreffen der Forschungsinitiativen BRAGECRIM und CRI-SCMfg

Symbolbild Jahrestreffen BRAGECRIm und CRI-SCMfg

© ipopba/adobe stock.com

(28.10.21) Am 7. Oktober 2021 fand das Jahrestreffen der beiden deutsch-brasilianischen Forschungsinitiativen BRAGECRIM (Brazilian-German Collaborative Research Initiative on Manufacturing Technology) und CRI-SCMfg (Collaborative Research Initiative on Smart Connected Manufacturing) statt. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie fand das Treffen wie bereits im Vorjahr rein virtuell statt.

Zu den fast 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zählten Vertreterinnen und Vertreter der deutschen und brasilianischen Förderorganisationen Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und CAPES, brasilianische und deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie BRAGECRIM-Alumni.

Das virtuelle Treffen begann mit den Grußworten der Koordinatoren der Initiativen –Prof. Enzo Frazzon von der Universidade Federal de Santa Catarina (UFSC) und Prof. Michael Freitag von der Universität Bremen. Prof. Frazzon lobte die gute Beteiligung. Prof. Freitag betonte die Bedeutung der Jahrestreffen für den Austausch innerhalb der beiden Initiativen, auch und insbesondere während der Coronavirus-Pandemie, in der Reisen stark eingeschränkt sind.

Weitere Grußworte hielten die CAPES-Direktorin Lívia Palumbo und Dr. Christina Peters, Direktorin des DFG-Büros Lateinamerika. In ihrer Eröffnungsbotschaft betonte Lívia Palumbo die Relevanz dieser Zusammenarbeit für die deutsch-brasilianische Wissenschaftskooperation. Dr. Peters hob hervor, dass das Netzwerk eindrucksvoll die Bedeutung koordinierter Kooperationen aufzeige.

Im Anschluss an die Grußworte stellten die brasilianischen und deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre aktuellen Projektergebnisse anhand von kurzen Präsentationen vor. Die Themen reichten dabei von der Materialwissenschaft über Fertigungsprozesse bis zur Produktions- und Instandhaltungsplanung; sie adressierten insbesondere die Möglichkeiten der Digitalisierung in diesen Bereichen.

In den vier neuen CRI-SCMfg-Projekten, die in den letzten zwei Jahren starteten, wurden trotz der Corona-bedingten Beschränkungen eindrucksvolle Ergebnisse erzielt, zahlreiche Publikationen erstellt sowie Kontakte zu Industriepartnern aufgebaut.

Zu Beginn des dritten Teils teilten ein brasilianischer und ein deutscher Alumnus ihre persönlichen Erfahrungen mit BRAGECRIM. Dabei betonten sie die positiven Auswirkungen der Initiative auf ihren persönlichen Werdegang in Wissenschaft und Industrie. Abschließend wurde die Weiterentwicklung der Kooperation durch Stellungnahmen von Lucas Bacas und Clarissa Soares (CAPES) sowie Dr. Sebastian Heidrich und Dr. Dietrich Halm (DFG) adressiert. Höhepunkt war die Ankündigung der zweiten Ausschreibung für neue Projekte innerhalb der CRI-SCMfg.

BRAGECRIM und CRI-SCMfg vereinen mehr als 30 brasilianische und deutsche Universitäten, Forschungsinstitute und Industriepartner in einem Forschungsnetzwerk zu den strategischen Themen Produktionstechnik und Digitalisierung. Hauptziel der Zusammenarbeit ist die nachhaltige Stärkung des industriellen Sektors in beiden Ländern durch Grundlagenforschung und angewandte Forschung sowie durch den Austausch von Wissen unter Forscherinnen und Forschern.

Weitere Informationen und Ansprechpartner sind zu finden unter: