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Informationsangebot von „Research in Germany“ bei Intercom-Kongress in São Paulo

(28.09.16) Die 1977 in São Paulo gegründete Institution Intercom hielt in der zweiten Septemberwoche an der Fakultät für Kommunikationswissenschaften und Darstellende Künste der Universität São Paulo (ECA/USP) ihren 39. Jahreskongress ab. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Brasilianischen Gesellschaft für interdisziplinäre Studien im Bereich Kommunikation (Sociedade Brasileira de Estudos Interdisciplinares da Comunicação). Sie fördert den Wissensaustausch zwischen Forscherinnen und Forschern und in der Kommunikationsbranche tätigen Personen. Darüber hinaus widmet sich die Vereinigung der Veröffentlichung kommunikationsbezogener Bücher und Zeitschriften und dem Aufbau von Partnerschaften mit anderen Institutionen, die das gleiche Ziel verfolgen, sowie mit in- und ausländischen Forschungsförderungsorganisationen.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der „Research in Germany“-Infosession (v.l.): Sören Metz (TUM), Carolina Santa Rosa (Alumna FU Berlin), Nora Jacobs (FU Berlin), Anja Grecko (WWU Münster), Anna Barkhausen (DAAD), Maxi Neidhardt (DFG), Kathrin Winkler (
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Teilnehmerinnen und Teilnehmer der „Research in Germany“-Infosession (v.l.): Sören Metz (TUM), Carolina Santa Rosa (Alumna FU Berlin), Nora Jacobs (FU Berlin), Anja Grecko (WWU Münster), Anna Barkhausen (DAAD), Maxi Neidhardt (DFG), Kathrin Winkler (DFG) und Helmut Galle (DFG)

Der diesjährige Kongress stand unter dem Motto „Kommunikation und Bildung: Integrierte Wege in einer sich verändernden Welt“. Diskutiert wurde unter anderem die Frage, welche Phänomene durch eine solche interdisziplinäre Verknüpfung der beiden Bereiche entstehen können und wie das Prinzip der sozialen Inklusion und der Demokratisierung des Zugangs zu materiellen und immateriellen Kulturgütern diesen Prozess leiten soll. In den Blick genommen wurde dabei auch der Beitrag, den diese Schnittstelle für die Gesellschaft im Wandel leisten kann – von verbesserter Lebensqualität bis hin zu Aspekten der Ausbildung in beiden Bereichen.

Vertreterinnen der „Research in Germany“-Kampagne standen interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern verschiedener wissenschaftlicher Karrierestufen am 5. September an einem Informationstisch für individuelle Beratung zu Forschungs- und Fördermöglichkeiten in Deutschland zur Verfügung. Außerdem wurde am Nachmittag von der DFG ein Workshop zum Thema „Studieren und Forschen in Deutschland“ organisiert, an dem neben den Förderorganisationen DFG und DAAD auch Vertreterinnen und Vertreter der Freien Universität Berlin, der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sowie der Technischen Universität München aus dem Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus São Paulo aktiv teilgenommen haben. Rund 50 Personen informierten sich im voll besetzten Veranstaltungsraum über die Hochschulen und den Forschungsstandort Deutschland und zeigten großes Interesse an Stipendien und anderen Förderinstrumenten.

Zur offiziellen Eröffnung des Kongresses am Abend begrüßte unter anderem Prof. Marialva Carlos Barbosa, Vorsitzende der Intercom und Professorin für Journalistik an der kommunikationswissenschaftlichen Fakultät der Bundesuniversität in Rio de Janeiro (UFRJ). In ihrer Rede betonte sie besonders im Hinblick auf die aktuellen Herausforderungen im brasilianischen Forschungs- und Wissenschaftssektor die Bedeutung der akademischen Ausbildung für den Kommunikationsbereich. Nach der Begrüßung wurde das musikalische Programm eröffnet durch den renommierten Pianisten Dr. Eduardo Monteiro, der auch an der ECA lehrt. Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt des professionellen Kammerorchesters der ECA zusammen mit dem italienischen Geiger Emmanuelle Baldini.