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4. Jahrestreffen des Forschungsverbunds BRAGECRIM – Brazilian German Collaborative Research Initiative in Manufacturing Technology

(28.12.12) Von 8. bis 10. Oktober 2012 fand am Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen das vierte Jahrestreffen des deutsch-brasilianischen Forschungsverbunds BRAGECRIM – Brazilian German Collaborative Research Initiative in Manufacturing Technology statt.

Teilnehmer des 4. BRAGECRIM-Jahrestreffens

Teilnehmer des 4. BRAGECRIM-Jahrestreffens

© WZL Aachen

Ziel des Treffens war die Präsentation neuester Ergebnisse aus 21 laufenden Projekten sowie die Diskussion über Perspektiven zur thematischen Fokussierung der gemeinsamen Forschung.

Insgesamt nahmen 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus beiden Ländern teil. Bei der Eröffnung betonten sowohl Prof. Dr. Alvaro Prata, Staatssekretär im brasilianischen Forschungsministerium als auch Frau Maria Fátima de Battaglin, Programmdirektorin der Partnerorganisation CAPES die Bedeutung der Innovationsbezogenen Forschung in BRAGECRIM für die bilaterale technologische Grundlagenforschung, für die BRAGECRIM beispielgebend sei. Die beiden wissenschaftlichen Sprecher von BRAGECRIM, Prof. Dr. Ing. Tilo Pfeifer, WZL der RWTH Aachen und Prof. Dr. João Fernando de Oliveira von der Escola de Engenharia de São Carlos der Universidade de São Paulo betonten die Wichtigkeit der komplementären Forschungsprojekte, die zu einer intensiven Vernetzung innerhalb der einzelnen Forschungsprojekte als auch zwischen den 21 Projekten geführt hätten.

Der Forschungsverbund BRAGECRIM startete 2009 mit 16 Projekten. Gemeinsam mit der Stiftung zur Förderung des Hochschulnachwuchses (CAPES) und dem Nationalen Rat für Forschung und Technologie (CNPq) werden seit Juli 2012 insgesamt 21 Projekte gefördert. BRAGECRIM ist einer der größten deutsch-brasilianischen Forschungsverbünde, in dem insgesamt über 150 Forscherinnen und Forscher aus zwölf deutschen und elf brasilianischen Universitäten beziehungsweise Forschungseinrichtungen zentrale Forschungsfragen zum gesamten Produktionszyklus in den Blick nehmen (s. Abb.). Neben den Bereichen Manufacturing, Metrologie und Logistik sind auch materialwissenschaftliche Themen in die deutsch-brasilianische Forschung mit einbezogen.