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Information für die Wissenschaft Nr. 21 | 30. März 2015
Überregionale Lizenzierung

Etablierung als Programm bringt Planungssicherheit

2004 hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Förderbereich Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme erstmals Nationallizenzen für Zeitschriftenarchive und Datenbanken gefördert. Daraus hat sich die Förderung der sogenannten Allianz-Lizenzen entwickelt, das sind überregionale Lizenzen für Zeitschriften-, E-Book-Pakete sowie Datenbanken aus allen Wissenschaftsbereichen. Die Förderung erfolgte bislang im Rahmen jährlich sich wiederholender Ausschreibungen. Der Hauptausschuss der DFG hat nun beschlossen, dieses Förderangebot fest im Portfolio der DFG zu verankern.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern einen breiten, nachhaltigen, vollumfänglichen Zugriff auf elektronische Ressourcen zu wirtschaftlich günstigen Bedingungen zu ermöglichen, ist eine Aufgabe von wissenschaftlichen Bibliotheken und Informationseinrichtungen. Mit dem Förderprogramm „Überregionale Lizenzierung“ (Allianz-Lizenzen) unterstützt die DFG die Informationseinrichtungen dabei, im Sinne dieser Aufgabenerfüllung adäquate Standards und Instrumente zu entwickeln sowie zu erproben. Die Förderung zielt darauf ab, die Versorgung in der Breite zu verbessern, den nachhaltigen Zugriff auf die lizenzierten Inhalte abzusichern, eine Nutzung über den lesenden Zugriff hinaus zu ermöglichen sowie gängige technische Standards zu etablieren. Das Ziel der Förderung besteht nicht zuletzt darin, die Standards der Allianz-Lizenzen zu einem Referenzstandard für die Lizenzierung in Deutschland zu machen.

Anträge im Rahmen des Programms „Überregionale Lizenzierung (Allianz-Lizenzen)“ werden jeweils zum 5. Mai eines Jahres entgegengenommen.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen finden sich im DFG-Merkblatt 12.18 der Gruppe Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme unter:

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