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Information für die Wissenschaft Nr. 18 | 2. Mai 2012
„Erkenntnistransfer“ für alle wissenschaftlichen Disziplinen

Nach einer ersten Ausschreibung im Jahr 2011 möchte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) auch in diesem Jahr mit einer Ausschreibung gezielt auf die Förderung von Transferprojekten aufmerksam machen.

Die DFG hat sich zum Ziel gesetzt, den Austausch von Erkenntnissen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sowie dem öffentlichen Bereich stärker zu unterstützen. Auch in den Disziplinen außerhalb der Ingenieurwissenschaften sieht die DFG ein großes, noch nicht hinreichend beachtetes Potenzial gesellschaftlich relevanter Ergebnisse, das in gemeinsamen Projekten mit Anwendungspartnern entwickelt werden soll.

Transferprojekte basieren auf Ergebnissen DFG-geförderter Forschungsprojekte und sollen einen Schritt aus der Grundlagenforschung in Richtung Anwendung ermöglichen. Den Kern bildet ein gemeinsames Arbeitsprogramm, das einen intensiven gegenseitigen Austausch von wissenschaftlichen Erkenntnissen und damit korrespondierenden Anwendungsfragen zum Gegenstand hat.

Eine angemessene Eigenleistung des Anwendungspartners, vor allem durch eine inhaltliche und personelle Beteiligung, wird erwartet. Dies betrifft sowohl den intellektuellen Beitrag des Anwendungspartners, insbesondere dessen Aufgaben im gemeinsamen Arbeitsprogramm, als auch dessen Beitrag an Personal- und Sachmitteln. Der Beitrag des Anwendungspartners muss im Antrag beschrieben werden. Der Anwendungspartner kann keine Förderung durch die DFG erhalten.

Fragen zu Publikationen und Rechten an den erzielten Ergebnissen werden in einem Kooperationsvertrag zwischen der wissenschaftlichen Einrichtung und dem Anwendungspartner geregelt. Muster hierfür stehen für die Kooperation mit gewerblichen wie auch mit nichtgewerblichen Anwendungspartnern, zum Beispiel aus dem öffentlichen Bereich, zur Verfügung.

Erkenntnistransfer mit Industrieunternehmen/gewerblichen Anwendungspartnern

Die Ergebnisse der geplanten Projekte müssen bei Kooperationen mit Partnern aus der Wirtschaft im vorwettbewerblichen Bereich liegen.

Erkenntnistransfer mit dem öffentlichen Bereich/nichtgewerblichen Anwendungspartnern

Bei Kooperationsprojekten mit nichtgewerblichen Anwendungspartnern ist eine Zusammenarbeit mit Partnern möglich, die privatrechtlich und gemeinnützig sind oder aus dem öffentlichen Bereich stammen. Hier kommen zum Beispiel Behörden, Verbände, Stiftungen oder Museen sowie lokale/kommunale Einrichtungen, wie etwa Schulen oder Kliniken, in Betracht. Auch hier ist eine dem Anwendungspartner angemessene inhaltliche und personelle Beteiligung am Arbeitsprogramm notwendig.

Projekte, die ausschließlich der Öffentlichkeitsarbeit dienen, können im Rahmen von Erkenntnistransfer-Projekten nicht gefördert werden. Das Modul „Öffentlichkeitsarbeit“ kann jedoch auch im Rahmen von Transferprojekten beantragt werden.

Anträge

Anträge können bis einschließlich 31. Juli 2012 mit Bezug zur „Ausschreibung Erkenntnistransfer 2012“ bei der DFG eingereicht werden.

Für die Antragsberechtigung gelten die üblichen Regeln der DFG. Die Antragsform richtet sich im Einzelnen nach den Förderrichtlinien des jeweiligen Förderprogramms sowie nach den entsprechenden Merkblättern und Leitfäden für Transferprojekte.

Wenn Sie Fragen hinsichtlich der Eignung Ihres Projektes für eine Förderung im Rahmen des Erkenntnistransfers haben, setzen Sie sich bitte vor einer Antragstellung für eine Beratung mit der DFG-Geschäftsstelle in Verbindung.

Weitere Informationen

Hinweise zu Erkenntnistransfer-Projekten finden Sie im Internet unter:

Allgemeine Hinweise zur Antragstellung finden Sie im Internet unter:

Bitte beachten Sie, dass Anträge in der Sachbeihilfe seit dem 1. Februar 2012 nur noch über das elan-Portal zur elektronischen Antragstellung der DFG gestellt werden können.

Ansprechpersonen in der DFG-Geschäftsstelle

Bei allgemeinen Fragen zur Förderung von Transferprojekten:

Bei fachlichen Fragen:

Chemie und Verfahrenstechnik

Geistes- und Sozialwissenschaften

Ingenieurwissenschaften

Lebenswissenschaften

Physik, Mathematik und Geowissenschaften

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