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Pressemitteilung Nr. 42 | 1. September 2015
Festakt würdigt wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Israel

Hochrangige Gäste aus Wissenschaft und Politik am 10. September in Berlin / Panels zur Geschichte und zu Praxis und Perspektive der deutsch-israelischen Forschungskooperation

Die wissenschaftliche Kooperation zwischen Deutschland und Israel steht im Mittelpunkt eines Festakts der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) anlässlich des 50. Jubiläums der diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern. Denn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehörten zu den Ersten, die keine 20 Jahre nach dem Holocaust Beziehungen zwischen Israel und Deutschland aufgebaut oder früher bestehende Kontakte wieder aufgenommen haben.

Erwartet werden am 10. September in Berlin neben einer großen Zahl deutscher und israelischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Professor Dr. Johanna Wanka, und hochrangige Vertreter der israelischen Administration. Begrüßt werden die geladenen Gäste im Leibniz-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von DFG-Präsident Professor Dr. Peter Strohschneider, dem Botschafter des Staates Israel in Deutschland, Yacov Hadas-Handelsman, sowie Professor Dr. Martin Stratmann, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, und Professor Dr. Otmar D. Wiestler, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft.

Die Wissenschaft gilt weithin als Wegbereiterin der Annäherung zwischen Deutschland und Israel: Bereits 1959 reiste eine erste Delegation von Forscherinnen und Forschern der Max-Planck-Gesellschaft auf Einladung des Weizmann-Instituts nach Israel und markierte damit den Beginn offizieller Kooperation. Die Zusammenarbeit der Wissenschaftsorganisationen begann ebenfalls früh, die der Max-Planck-Gesellschaft mit der Gründung der Minerva-Stiftung in den 1960er-Jahren und die der DFG in den 1970er-Jahren. Seither hat die DFG eine Vielzahl deutsch-israelischer Kooperationsprojekte gefördert – auch im Rahmen eines speziellen Exzellenzprogramms „Deutsch-Israelische Projektkooperation“ (DIP). So können innovative deutsch-israelische Forschungsprojekte gänzlich ohne fachliche oder thematische Vorgabe gefördert werden.

Die wissenschaftliche Kooperation zwischen Deutschland und Israel konnte zur Festigung der Beziehung zwischen beiden Gesellschaften beitragen – und führte überdies zu einem enormen Erkenntnisgewinn in beiden Wissensgesellschaften.

Bereits im Februar dieses Jahres trafen sich anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der deutsch-israelischen diplomatischen Beziehungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider Länder zu einer zweitägigen Festveranstaltung in Tel Aviv und in Rehovot. Dazu eingeladen hatten Max-Planck-Gesellschaft und Minerva-Stiftung sowie das Weizmann Institute of Science. Am 10. September folgt nun der Festakt der DFG in Berlin. Dabei sollen neben der positiven Entwicklung, die die deutsch-israelischen Wissenschaftsbeziehungen über die vergangenen Jahrzehnte genommen haben, auch die wissenschaftlichen Erfolge und die Perspektiven für die Zukunft gewürdigt werden.

In einem ersten wissenschaftlichen Panel ordnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus beiden Ländern ihre Zusammenarbeit historisch ein. Von großem Wert für ihre Kooperationen hat sich die gemeinsame, auf eine tiefere Vergangenheit verweisende Tradition erwiesen. Solche gemeinsamen Traditionsbestände vornehmlich deutscher Sprachkultur erlaubten in den vergangenen Jahrzehnten – bei allen historisch bedingten Verwerfungen – eine Form der Wissenschaftskooperation, die ihresgleichen sucht. Genau diese enge Kooperation thematisieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zweiten Panels: Sie berichten von ihren persönlichen Erfahrungen und wagen am Ende einen Blick in die Zukunft der deutsch-israelischen Projektkooperation.

Weiterführende Informationen

Medienhinweis:

Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen zum Festakt der DFG zum Jubiläum „50 Jahre diplomatische Beziehungen Deutschland – Israel” am Donnerstag, 10. September 2015, um 16 Uhr, im Leibniz-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Berlin-Mitte, Markgrafenstraße 38 (Gendarmenmarkt).

Um vorherige Anmeldung per E-Mail an Link auf E-Mailpresse@dfg.de wird gebeten.

Medienkontakt:

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