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Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2008

Ausgezeichneter Forschernachwuchs

Die neuen Träger des wichtigsten Preises für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland stehen fest. Zwei junge Wissenschaftlerinnen und vier junge Wissenschaftler erhalten den diesjährigen Heinz Maier-Leibnitz-Preis. Dies beschloss das Präsidium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Bonn in seiner März-Sitzung. Die sechs Preisträgerinnen und Preisträger waren zuvor vom zuständigen Auswahlgremium unter 76 Kandidatinnen und Kandidaten nominiert worden.

"Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist für die DFG nicht nur eine Satzungsaufgabe, sondern ein ganz besonderes Anliegen", betonte DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner anlässlich der Entscheidung. "Die Preisträgerinnen und -träger dieses Jahres zeigen einmal mehr, wie Nachwuchsforscher schon in jungen Jahren mit exzellenten Forschungsarbeiten ein beeindruckendes eigenständiges Profil entwickeln können."

Zur weiteren Förderung dieses eigenständigen wissenschaftlichen Profils wird der Heinz Maier-Leibnitz-Preis seit 1977 jährlich an herausragende Nachwuchsforscherinnen und -forscher vergeben. Die Auszeichnung ist aus Sicht der DFG Anerkennung und zugleich Ansporn, die wissenschaftliche Laufbahn geradlinig weiterzuverfolgen. Solchermaßen genießt sie hohes Ansehen in der gesamten wissenschaftlichen Welt: In einer Umfrage des Magazins "bild der wissenschaft" wählten die wichtigsten Forschungseinrichtungen in Deutschland den Heinz-Maier-Leibnitz-Preis zum drittwichtigsten Wissenschaftspreis hierzulande - nach dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der DFG und dem Deutschen Zukunftspreis des Bundespräsidenten. Der Preis ist mit jeweils 16 000 Euro dotiert, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung zur Verfügung gestellt werden.

Die diesjährigen Heinz Maier-Leibnitz-Preise werden am 2. Juni, ab 16 Uhr, im Auditorium Friedrichstraße (Quartier 110), Friedrichstraße 180-183, 10117 Berlin, verliehen. Medienvertreter sind hierzu herzlich eingeladen.

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