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DFG-Forschungszentren

Mit den DFG-Forschungszentren können an deutschen Hochschulen international sichtbare und innovative Forschungseinrichtungen etabliert werden. Diese Zentren sollen wichtiger Bestandteil der strategischen und thematischen Planung einer Hochschule sein, deren Profil schärfen und die Prioritätensetzung unterstützen. Die DFG fördert dazu u.a. die Einrichtung neuer Professuren und Nachwuchsgruppen sowie deren Ausstattung. Die Zentren sollen darüber hinaus für den wissenschaftlichen Nachwuchs exzellente Ausbildungs- und Karrierebedingungen schaffen und einen breiten Rahmen für interdisziplinäre Zusammenarbeit bieten.

Im Unterschied zu den im Rahmen der Exzellenzinitiative geförderten Exzellenzclustern werden DFG-Forschungszentren von der Deutschen Forschungsgemeinschaft thematisch gezielt ausgeschrieben und sind insofern ein strategisches Förderinstrument der DFG.

Die ersten drei DFG-Forschungszentren in Bremen, Karlsruhe und Würzburg wurden nach thematisch offener Ausschreibung im Jahr 2001 eingerichtet. Weitere vier Zentren in Berlin Göttingen, Dresden und Leipzig/Halle/Jena folgten nach jeweils thematisch fokussierten Ausschreibungen in den Jahren 2002, 2006 und 2012.

Drei Forschungszentren (FZT 15 in Bremen, FZT 47 in Karlsruhe FZT 103 in Göttingen und FZT 111 in Dresden) wurden zudem im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder aufgestockt. Von diesen erhalten noch drei Fördermittel als Exzellenzcluster (EXC 309 in Bremen, EXC 171 in Göttingen und EXC 168 in Dresden).

Die DFG-Förderung des ersten Forschungszentrums FZT 82 „Rudolf-Virchow-Zentrum für Experimentelle Biomedizin" in Würzburg lief im Juni 2013 nach zwölf Jahren aus. 2014 endete die Förderung des DFG-Forschungszentrums Matheon - Mathematik für Schlüsseltechnologien (FZT 86) an der TU Berlin sowie des „Centrums für Funktionelle Nanostrukturen" (FZT 47/EXZ 172) in Karlsruhe.

Derzeit werden insgesamt vier DFG-Forschungszentren im Umfang von zusammen rund 29 Mio. Euro jährlich gefördert (inklusive Programmpauschale).

Kompaktdarstellung des Programms

Ziel der Förderung

Die DFG-Forschungszentren sind ein strategisches Förderinstrument der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Sie ermöglichen eine Bündelung wissenschaftlicher Kompetenz auf besonders innovativen Forschungsgebieten und bilden in den Hochschulen zeitlich befristete Forschungsschwerpunkte mit internationaler Sichtbarkeit.

Antragsberechtigung

Wissenschaftliche Hochschulen

Anforderungen an das Projekt

Antragsteller sind wissenschaftliche Hochschulen, die mit Hilfe eines DFG-Forschungszentrums auf der Basis vorhandener Strukturen einen maßgeblichen Schwerpunkt setzen wollen. Die thematische Fokussierung muss mit einem hohen Maß an interdisziplinärer Zusammenarbeit einhergehen. Die Vernetzung mit anderen Forschungseinrichtungen am Hochschulort wird begrüßt. Die Kooperation mit Anwendungspartnern ist im Rahmen eines DFG-Forschungszentrums möglich.

Art und Umfang der Förderung

Im Rahmen eines DFG-Forschungszentrums können bis zu sechs Professuren sowie arrondierende Nachwuchsgruppen finanziert werden. Die Hochschulen verpflichten sich, die Professuren nach einer Anfinanzierung durch die DFG aus Mitteln der Grundausstattung zu finanzieren. Um eine Konzentration von Exzellenz und Ressourcen zu erreichen, wird zudem eine angemessene personelle und materielle Ausstattung zur Verfügung gestellt. Das Fördervolumen pro DFG-Forschungszentrum beträgt rund 5 Millionen Euro jährlich.

Dauer der Förderung

Bis zu 12 Jahre (3 mal je 4 Jahre).

Formulare und Merkblätter

Antragsfristen

Gemäß Ausschreibungen.

Ansprechpersonen

Mittelverwendung für Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein

für Bayern, Hessen, Niedersachsen, Thüringen

fürBaden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Rheinland-Pfalz, Saarland

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