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Nationale und internationale Zusammenarbeit

Deutsche Informationseinrichtungen können beim Aufbau von Infrastrukturen und Serviceangeboten, die über Kooperationen in das weltweit verteilte Netzwerk von Informationssystemen eingebunden sind, unterstützt werden.

Knowledge Exchange

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist Partner im Kompetenznetzwerk „Knowledge Exchange". Weitere Partner dieser gemeinsamen Initiative nationaler Einrichtungen zur Förderung, Entwicklung und Bereitstellung von Informationsinfrastrukturen sind JISC aus Großbritannien, SURF aus den Niederlanden, DEFF aus Dänemark und CSC aus Finnland. Das Ziel von Knowledge Exchange ist es, aktuelle Themenfelder aus dem Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) mit internationalen Experten im Sinne der Wissenschaft und Lehre weiterzuentwickeln.

Im Mittelpunkt der internationalen Arbeit stehen die Entwicklung gemeinsamer Strategien, die Bearbeitung international bedeutsamer Themen und die Vereinbarung einheitlicher oder kompatibler technischer Lösungen. Dies geschieht vor allem durch das Schaffen von Netzwerken zahlreicher Experten zu den einzelnen Themenfeldern von Knowledge Exchange. Ziel der Aktivitäten ist dabei immer, dass Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen mit nutzerfreundlichen Systemen über nationale Grenzen hinaus Zugang zu allen wissenschaftlich relevanten Informationen und Daten erhalten.

Ansprechperson:

Aktuelle Aktivitäten

Für die Jahre 2013 bis 2016 werden im Rahmen von Knowledge Exchange insbesondere die Themenfelder Open Access und Research Data bearbeitet. In den Folgejahren steht dann das Thema Open Scholarship im Mittelpunkt der Aktivitäten. Weitere Themen werden in Form von Partner Exchanges ebenfalls adressiert, nur in etwas geringerem Umfang, z.B. zur Nachhaltigkeit von Forschungssoftware, Persistente Identifizierung von Personen, Digitalisierung von Texten und Objekten. Einen Überblick der aktuellen und vergangenen Arbeitsgebieten von Knowledge Exchange bietet die Website der Initiative:

Die aktuellen Themen, Workshops und Reports zu den Hauptarbeitsbereichen von Knowledge Exchange finden sie hier:

Weitere ausgewählte Aktivitäten und Publikationen

NEH/DFG Bilateral Digital Humanities Programme

Seit 2008 engagiert sich die Deutsche Forschungsgemeinschaft gemeinsam mit dem National Endowment for the Humanities in den Vereinigten Staaten in der Förderung bilateraler Projekte im Bereich der Digital Humanities. Gefördert werden deutsch-amerikanische Kooperationsprojekte, die den Aufbau oder die Weiterentwicklung digitaler Informationsinfrastrukturen für die geisteswissenschaftliche Forschung zum Ziel haben. Zentrale Förderkriterien sind die Qualität der Kooperation, der innovative Ansatz des Vorhabens und die offene Zugänglichkeit und Verbreitung der Projektergebnisse.

In 2014/2015 fand erneut eine Ausschreibung statt (Einreichungsfrist 25. September 2014). Thematisch konnten sich die Vorhaben auf innovative Methoden zur Erschließung und Digitalisierung von Forschungsmaterialien, die Entwicklung von Werkzeugen und Verfahren für wissenschaftliches Informationsmanagement, das Management von Forschungsdaten oder die Weiterentwicklung der Möglichkeiten zur elektronischen Publikation beziehen.

Die Ausschreibung 2014/2015 fand eine große Resonanz. Aus der Vielzahl der eingereichten Vorhaben konnten sechs Projektanträge besonders überzeugen und wurden im Mai 2015 bewilligt.

Aufgrund der momentanen Lage ist keine weitere Ausschreibung geplant. Sobald es Neuigkeiten bezüglich weiterer Förderoptionen gibt, werden wir sie hier bekannt machen.

Ansprechpartner für Antragsteller aus Deutschland ist Dr. Angela Holzer (Link auf E-Mailangela.holzer@dfg.de).

Science Europe

Grundlage für die Aktivitäten der Gruppe ‚Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme‘ (LIS) im Rahmen von Science Europe ist die im Jahr 2009 gemeinsam von EUROHORCs und der ESF vorgelegte Roadmap zur Umsetzung eines global wettbewerbsfähigen Europäischen Forschungsraums. Das neunte Kapitel dieser Roadmap schlägt die Entwicklung einer gemeinsamen Policy für den entgeltfreien Zugang (Open Access) zu Publikationen und Forschungsdaten vor.

In Umsetzung der Roadmap hat die Arbeitsgruppe Open Access über eine Umfrage Policies, Mechanismen und Workflows bei den Mitgliedsorganisationen erfasst, die auf eine Kostenübernahme für Open-Access-Publikation ausgerichtet sind. Ziel bleibt das Erstellen von Empfehlungen, wie und unter welchen Bedingungen die Mitgliedsorganisationen diese Kosten übernehmen können. Darüber hinaus hat die Arbeitsgruppe einschlägige Positionen zu Open Access in Empfehlungen von Science Europe zum Europäischen Forschungsraum eingebracht. Anfang 2013 hat die Arbeitsgruppe ein Papier mit Prinzipien für den Umstieg auf ein Open-Access-basiertes Publikationsparadigma vorgelegt.

Die Arbeitsgruppe Research Data hatte ihre konstituierende Sitzung Anfang Februar 2013. Eine erste Aufgabe der Arbeitsgruppe wird in der Überarbeitung der oben genannten Roadmap bezüglich der Forschungsdatenthematik bestehen. Weitere Aktivitäten werden sich voraussichtlich mit der Verbesserung der Infrastruktur für eine Nachnutzung von öffentlich-finanzierten Forschungsdaten befassen.

Weitere Informationen

Mehr zum Thema finden Sie unter:

Projektförderung

Deutsche Partner

Deutsche Partner können im Rahmen ihres Förderantrags die durch die Beteiligung an einer internationalen Kooperation entstehenden Zusatzkosten bei der DFG mit beantragen. Zusatzkosten einer internationalen Kooperation können alle bei der DFG beihilfefähigen Kostenpositionen umfassen, insbesondere Personal-, Geräte- und Reisekosten, soweit sie speziell für die internationale Kooperationskomponente benötigt werden.

Ausländische Partner

Bei Vorhaben, die in Zusammenarbeit mit Partnern in anderen Ländern durchgeführt werden, erwartet die DFG in der Regel, dass Arbeiten der ausländischen Partner aus ausländischen Quellen finanziert werden. Eine Unterstützung der ausländischen Partner vor Ort aus Mitteln der DFG ist möglich, wenn und insoweit sie für die Zusammenarbeit essentiell ist und eine Finanzierung aus ausländischen Quellen nicht oder nicht zeitgerecht erwartet werden kann. Mittel, die für ausländische Kooperationspartner bestimmt sind, werden dem Projektleiter in Deutschland bewilligt; für die sachgerechte Verwendung ist er gegenüber der DFG rechenschaftspflichtig.

Antragstellung

Hinsichtlich der Finanzierung der Projektanteile der ausländischen Partner ist bei der Antragstellung für jeden Projektpartner entweder eine Erklärung darüber beizufügen, dass die Finanzierung gesichert ist oder anzugeben, wann und bei welcher ausländischen Einrichtung die Förderung beantragt wurde. Die DFG wird nach Abschluss ihrer eigenen Prüfung ihre Bewilligungen vorbehaltlich der Finanzierung des ausländischen Partners aussprechen.

Weitere Informationen

Mehr zum Thema finden Sie unter:

Coalition of Networked Information (CNI)

Die Coalition of Networked Information (CNI) ist ein amerikanischer Verbund wissenschaftlicher Bibliotheken, Informationseinrichtungen und Rechenzentren, der dem aktiven Informations- und Erfahrungsaustausch auf dem Gebiet digitaler Informationsinfrastrukturen dient. Dieser Informationsaustausch findet vorrangig auf den Tagungen von CNI statt. Als Mitglied von CNI kann die DFG Projektnehmern und Projektnehmerinnen von in LIS-Programmen geförderten Vorhaben die Teilnahme an diesen Konferenzen ermöglichen, um so den Erfahrungsaustausch zwischen deutschen und amerikanischen Informationsinfrastrukturprojekten zu unterstützen.

Die Voraussetzungen für eine Teilnahme an den CNI Membership Meetings sowie die Modalitäten der Antragstellung bei der DFG für die Übernahme der Reisekosten (Einreichungsfrist: 15.08. und 15.12. eines jeden Jahres) sind in den folgenden Hinweisen hinterlegt:

Weitere Informationen

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