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Beendete Senatskommissionen

Senatskommission für Biodiversitätsforschung

Stammbaum-Rekonstruktionen mittels DNA-Sequenzen (hier am Beispiel der tropischen Nachtfaltergattung Eois) sind ein unverzichtbares Werkzeug moderner Biodiversitätsforschung.

Stammbaum-Rekonstruktionen mittels DNA-Sequenzen (hier am Beispiel der tropischen Nachtfaltergattung Eois) sind ein unverzichtbares Werkzeug moderner Biodiversitätsforschung.

© Graphic: P. Strutzenberger, Photo: G. Brehm

Biodiversitätsforschung ist ein interdisziplinäres Wissenschaftsgebiet, dessen Forschungsaufgaben oft nur in langfristigen Ansätzen lösbar sind. Die DFG fördert hier seit einiger Zeit neben etlichen Einzelvorhaben auch eine Anzahl größerer Forschungsverbünde, eingeschlossen die Forschungsplattform Biodiversitätsexploratorien. Biodiversitätsforschung entspricht der Verpflichtung, die Deutschland durch die Unterzeichnung der Biodiversitätskonvention (CBD) eingegangen ist.

Ende 2008 wurde vom Senat der DFG für sechs Jahre eine Kommission eingesetzt, um dem Wissenschaftszweig die Möglichkeit zu geben, sich selbst zu organisieren und Lösungen für die brennenden Probleme des Fachgebiets zu finden. 2014 erhielt die Kommission eine 2-jährige Verlängerung und beendete am 31.12.2016 ihre erfolgreiche Arbeit.

Die Kommission hatte vor allen Dingen folgende Aufgaben von grundsätzlicher Bedeutung:

  • Bereitstellung eines Diskussionsforums zur Förderung der Zusammenarbeit der Fachrichtungen und Selbstorganisation.
  • Koordination der von der DFG geförderten Biodiversitätsforschung mit dem Ziel, Projekte und Disziplinen (besser) zu vernetzen und dadurch weitere Synergien zu erzielen.
  • Positionierung und Priorisierung der deutschen Biodiversitätsforschung auf der internationalen Ebene, Vertretung der deutschen Forschung in internationalen Zusammenschlüssen.
  • Ausloten der Notwendigkeit und ggf. Unterstützung von weiteren Maßnahmen zur Verbesserung der Forschungs(infra)struktur.
  • Wahrnehmung der Beratungsfunktion der DFG für Politik und Öffentlichkeit in wissenschaftlichen Fragen mit Biodiversitätskontext.
  • Fortführung des früheren informellen DFG-Arbeitskreises „Biodiversitätsforschung: Ressourcenzugang und gerechter Vorteilsausgleich“ als eigene Arbeitsgruppe „Access and Benefit Sharing“ der SKBDF und Fortführung des Kontaktes zum CBD-Sekretariat.
  • Betreuung des „Arbeitskreises Biodiversitätsforschung“ im Forum für Forschungsförderung der Allianz.

Kontakt Vorsitzender

  • Professor Dr. Markus Fischer
    Biodiversität und Klima Forschungszentrum
    Senckenberganlage 25
    60325 Frankfurt

    University of Bern
    Institute of Plant Sciences
    Plant Ecology
    Altenbergrain 21
    3013 BERN
    SCHWEIZ
    E-Mail: Link auf E-Mailmarkus.fischer@ips.unibe.ch

Senatskommission für Ozeanographie

Die Senatskommission für Ozeanographie plante und koordinierte von 1959 bis 2017 die Aktivitäten der DFG auf dem Gebiet der Meeresforschung. Insbesondere beriet sie über Angelegenheiten, die die von der DFG mitfinanzierten Forschungsschiffe METEOR und (seit 2006) MARIA S. MERIAN betrafen. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Begutachtung und Bewertung der Fahrtvorschläge für diese beiden Schiffe. Die Senatskommission für Ozeanographie war außerdem deutscher Landesausschuss für die Angelegenheiten des Scientific Committee on Oceanic Research (SCOR) des International Council for Science (ICSU), eine Rolle, die Ende 2017 auf die Senatskommission für Erdsystemforschung übertragen wurde.

Am 07. März 2018 konstituierte sich das von BMBF und DFG eingesetzte Gutachterpanel Forschungsschiffe (GPF), welches im Rahmen eines von BMBF, DFG und HGF entwickelten gemeinsamen Verfahrens für die Begutachtung von Fahrtvorschlägen für alle globalen, ozeanischen und regionalen deutschen Forschungsschiffe zuständig ist, und damit diese Aufgabe hinsichtlich METEOR und MARIA S. MERIAN von der Senatskommission für Ozeanographie übernommen hat. Nähere Informationen zum neuen Begutachtungsverfahren sind auf dem Portal deutsche Forschungsschiffe zu finden.

Senatskommission für Wasserforschung

Die Kommission für Wasserforschung möchte im Rahmen ihrer Aktivitäten einen Beitrag von Seiten der deutschen Wissenschaft zur Lösung der globalen Wasserproblematik leisten. Sie berät den Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft über Arbeitsschwerpunkte und Entwicklungstendenzen des Fachgebiets und sie unterstützt die Koordination mit anderen fördernden Institutionen auf nationaler und internationaler Ebene.

Eine wesentliche Aufgabe der Kommission besteht in der Verbesserung der Selbstorganisation dieses stark interdisziplinären Forschungsbereichs durch die Förderung der Kommunikation zwischen den Wissenschaftlern und Organisationen der verschiedenen Fachdisziplinen der Wasserforschung sowie angrenzender Fachrichtungen. Darüber hinaus setzt sie sich für eine bessere und schnellere Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Anwendung ein.

Senatskommission für Zukunftsaufgaben der Geowissenschaften

Die DFG-Kommission Zukunftsaufgaben der Geowissenschaften berät die Gremien der DFG in Fragen der geowissenschaftlichen Gemeinschaftsforschung und ist zugleich Koordinierungs- und Strategiegremium sowie Bindeglied zwischen der Deutschen Forschungsgemeinschaft, den Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie den einzelnen geowissenschaftlichen Forscherinnen und Forschern.

Ansprechperson