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Pressemitteilung Nr. 30 | 1. Juli 2015
Bruckner-Tuderman und Allgöwer im DFG-Präsidium bestätigt

Mitgliederversammlung wählt Medizinerin und Ingenieurwissenschaftler für weitere vier Jahre

Im Rahmen der Jahresversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an der Ruhr-Universität Bochum hat die Mitgliederversammlung der DFG am Mittwoch, dem 1. Juli 2015, Vizepräsidentin Professor Dr. Leena Kaarina Bruckner-Tuderman und Vizepräsident Professor Dr.-Ing. Frank Allgöwer für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Diese dauert – entsprechend den Regelungen der 2014 novellierten DFG-Satzung für einheitliche Amtszeiten der Gremienmitglieder – statt wie bisher drei nun vier Jahre. Die Medizinerin und der Ingenieurwissenschaftler sind seit 2012 Mitglieder des Präsidiums der größten Forschungsförderorganisation und zentralen Selbstverwaltungsorganisation für die Wissenschaft in Deutschland.

Leena Kaarina Bruckner-Tuderman ist Fachärztin für Dermatologie und Venerologie und Ärztliche Direktorin an der Klinik für Dermatologie am Universitätsklinikum Freiburg. Geboren 1952 im finnischen Oulu, studierte sie von 1971 bis 1976 Medizin an der Universität Oulu, wo sie ebenso promovierte. 1989 habilitierte Bruckner-Tuderman an der Universität Zürich. Nach einer Professur an der Universität Münster und einer Gastprofessur an der Harvard Medical School wurde sie 2002 an die Universität Freiburg berufen.

Während ihrer ersten Amtszeit als Vizepräsidentin setzte sich Bruckner-Tuderman insbesondere für verbesserte Rahmenbedingungen der medizinischen Forschung ein. Als Vorsitzende der Ständigen Senatskommission für Grundsatzfragen in der Klinischen Forschung (SGKF) war sie maßgeblich an der Erarbeitung grundlegender Empfehlungen zu diesem Themenfeld sowie zur „Förderung ärztlichen Nachwuchses in der klinischen Forschung“ und „Qualität Klinischer Forschung“ beteiligt. Über die SGKF hinaus engagierte sich Bruckner-Tuderman in der internationalen Zusammenarbeit der Forschungsförderorganisationen.

Frank Allgöwer leitet das Institut für Systemtheorie und Regelungstechnik an der Universität Stuttgart. 1962 in Heilbronn geboren, studierte er von 1981 bis 1987 Technische Kybernetik und Angewandte Mathematik an der Universität Stuttgart und der University of California, Los Angeles. Nach seiner Promotion in Stuttgart folgten Anstellungen bei der Firma DuPont in Wilmington, USA, eine Assistenzprofessur für Nichtlineare Systeme an der ETH Zürich sowie Gastprofessuren an der University of California, Santa Barbara, und der University of Newcastle, Australien.

In seiner bisherigen Amtszeit setzte Frank Allgöwer einen Akzent auf interdisziplinäre Perspektiven. So leitet er den Gemeinsamen Ausschuss zum Umgang mit Sicherheitsrelevanter Forschung der DFG und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, zudem ist der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preisträger Mitglied des Nominierungsausschusses für das Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm. Allgöwer engagiert sich auch als Jury-Vorsitzender des Communicator-Preises der DFG und des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft.

Zusammen mit DFG-Präsident Professor Dr. Peter Strohschneider, den die Mitgliederversammlung ebenfalls für weitere vier Jahre im Amt bestätigte, gehören dem Präsidium neben Bruckner-Tuderman und Allgöwer weiterhin die Molekularbiologin Professor Dr. Katja Becker, der Physiker Professor Dr. Wolfgang Ertmer, der Biochemiker Professor Dr. Michael Famulok, der Historiker Professor Dr. Peter Funke, die Mathematikerin Professor Dr. Marlis Hochbruck sowie der Rechtswissenschaftler Professor Dr. Wolfgang Schön als Vizepräsidentinnen und -präsidenten an. Der Präsident des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, Professor Dr. Andreas Barner, gehört kraft Amtes dem Präsidium mit beratender Stimme an. Ebenfalls mit beratender Stimme nimmt die Generalsekretärin der DFG an den Sitzungen des Präsidiums teil. Gemeinsam mit dem Präsidenten entwickelt das Präsidium die strategisch-konzeptionelle Ausrichtung der DFG. Zudem bereiten sie die Beschlüsse von Senat und Hauptausschuss vor, soweit es sich nicht um Förderentscheidungen handelt.

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