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Pressemitteilung Nr. 32 | 7. Juli 2010
Sechs neue Gesichter im DFG-Senat

Mitgliederversammlung in Berlin wählt drei Wissenschaftlerinnen und drei Wissenschaftler

Neue Gesichter im wichtigsten politischen Gremium von Deutschlands zentraler Forschungsförderorganisation. Die Mitgliederversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wählte am Mittwoch, dem 7. Juli 2010,  in Berlin sechs neue Mitglieder für den Senat der DFG. Von den sechs Senatsplätzen waren drei im Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften und je einer in den Bereichen Mathematik/Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften zu besetzen; zudem war für einen der beiden Industrieplätze im Senat ein neuer Vertreter zu wählen.

Drei der neuen Senatsmitglieder sind Frauen. Mit ihnen gehören dem 39-köpfigen Senat nun-mehr 16 Wissenschaftlerinnen an, eine mehr als bislang.

Folgende sechs Mitglieder wurden für zunächst drei Jahre in den Senat der DFG gewählt:

Dr. Uwe Dumslaff, Capgemini sd&m AG, München; Professor Eva Geulen, Germanis-tik/Verglei¬chende Literatur- und Kulturwissenschaft, Universität Bonn; Professor François Holtz, Mineralogie, Universität Hannover; Professor Johannes Janicka, Energie- und Kraftwerkstechnik, Technische Universität Darmstadt; Professor Sybille Krämer, Philosophie, Freie Universität Berlin; Professor Heike Solga, Soziologie, Universität Göttingen, Freie Universität Berlin, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung.

Sieben Senatsmitglieder wurden für eine zweite Amtszeit von drei Jahren wiedergewählt: Professor Regine Eckardt, Englische Philologie, Universität Göttingen; Professor Wolfgang Ertmer, Quantenoptik, Universität Hannover; Professor Norbert P. Haas, Operative Medizin Charité – Universitätsmedizin Berlin; Professor Reinhold Kliegl, Kognitive Psychologie, Universität Potsdam; Professor Katharina Kohse-Höinghaus, Physikalische Chemie, Universität Bielefeld; Professor Shalini Randeria, Ethnologie, Universität Zürich; Professor Angelika Vollmar, Pharmazie, Universität München.

Nach zwei Amtsperioden turnusmäßig ausgeschieden sind: Professor Peter Herzig, Meereswissenschaften, Leibniz-Institut für Meereswissenschaften, Kiel (IFM Geomar/Universität Kiel); Professor Wolfgang Marquardt, Prozesstechnik/Verfahrenstechnik, RWTH Aachen; Professor Erich R. Reinhardt, Siemens AG, München/Erlangen; Professor Martina Wagner-Egelhaaf, Neuere deutsche Literatur, Universität Münster; Professor Michael Zürn, Sozialwissenschaften, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Professor Katharina Krause, Kunstgeschichte, Universität Marburg, ist nach ihrer Wahl zur Präsidentin der Universität Marburg vorzeitig aus ihrer zweiten Amtsperiode ausgeschieden.

Der Senat ist das wissenschaftspolitische Gremium der DFG. Er nimmt übergeordnete Anliegen der Forschung wahr, fördert ihre Zusammenarbeit und berät Regierungen, Parlamente und Behörden durch wissenschaftlich begründete Stellungnahmen. Durch die Einrichtung von Schwerpunktprogrammen und Forschergruppen setzt er Akzente in der Forschungsplanung. Der Senat besteht aus 39 wissenschaftlichen Mitgliedern, von denen 36 von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Kraft Amtes gehören die Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz, der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und der Max-Planck-Gesellschaft dem Senat an. Die Präsidenten der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren und der Fraunhofer-Gesellschaft sowie der Vorsitzende des Wissenschaftsrates sind ständige Gäste.

Weiterführende Informationen

Eine Liste der Mitglieder des Senats sowie weitere Informationen sind abrufbar unter:

Zusatzinformationen

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