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Ursula M. Händel-Tierschutzpreis

Den Ursula M. Händel-Tierschutzpreis verleiht die DFG an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich vorbildlich und nachhaltig darum bemühen, den Tierschutz in der Forschung zu verbessern. Dazu gehört insbesondere die Entwicklung von Verfahren, die zur Reduzierung, Verfeinerung und zum Ersatz von Tierversuchen beitragen.

Der Ursula M. Händel-Tierschutzpreis geht auf die Initiative seiner gleichnamigen Stifterin zurück. Frau Händel setzte sich viele Jahre lang in vielfältiger Weise für den Tierschutz ein. So gründete sie unter anderem den "Bonner Arbeitskreis für Tierschutzrecht" und engagierte sich in diesem Rahmen für die Novellierung des Tierschutzgesetzes. Ein besonderes Anliegen war für sie der Tierschutz in Wissenschaft und Forschung. Dabei zielte ihr Engagement vor allem darauf, das Leiden von Versuchstieren so weit wie möglich zu begrenzen und die Zahl von Tierversuchen zu reduzieren. Zu diesem Zweck stellte Frau Händel der DFG umfangreiche finanzielle Mittel zur Verfügung, mit denen im Rahmen des Ursula M. Händel-Tierschutzpreises eine oder mehrere Arbeiten mit einer Mindestpreishöhe von 25.000 Euro zur Verbesserung des Tierschutzes in der Forschung ausgezeichnet werden können.

Kompaktdarstellung

Art des Preises

In ein- bis zweijährigem Abstand verliehener persönlicher Preis

Ziel der Förderung

Der Preis wird an Lebenswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler vergeben, die durch ihre bisherigen Arbeiten oder durch ihre wissenschaftlichen Planungen zu den Zielen der Vermeidung von Schmerzen oder Leiden von Tieren beitragen. Wenn ein Beitrag zu den Zielen der "3R" (reduction, refinement, replacement) deutlich ist und sie dem Erfordernis der ethischen Vertretbarkeit genügen, können auch Tierversuche eingeschlossen sein.

Anzahl der Preise und Preissummen

Einer oder mehrere Preis dotiert mit einer Mindestpreishöhe von 25.000 € Die Mittel für den Preis sind von Frau Ursula M. Händel gestiftet.

Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger

Die Preisträgerinnen und Preisträger wählt eine vom Präsidenten der DFG eingesetzte Jury aufgrund begutachteter Unterlagen der Bewerber aus.

Bewerbungsfristen

Der Preis wird mit Angabe einer Frist jeweils öffentlich bekannt gemacht.

Unterlagen

Begutachtungsfähige Unterlagen, die über bisherige wissenschaftliche Arbeiten und gegebenenfalls über wissenschaftliche Planungen in detaillierter Form Auskunft geben tabellarischer Lebenslauf Publikationsverzeichnis

Formulare und Merkblätter

Zur Person: Ursula M. Händel

"Man muss sich schließlich auf etwas konzentrieren im Leben, wenn man etwas erreichen will."

Ursula M. Händel hat ihre eigene Aussage in die Tat umgesetzt - und machte den Tierschutz zu ihrer Lebensaufgabe. Die 1915 geborene und 2011 verstorbene Düsseldorferin setzte sich viele Jahrzehnte lang für die Rechte der Tiere in Deutschland ein.

Ansprechpersonen

Weitere Informationen zum Ursula M. Händel-Tierschutzpreis:

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