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Communicator-Preis

Mit dem Communicator-Preis zeichnen DFG und Stifterverband seit dem Jahr 2000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für herausragende Leistungen in der Wissenschaftskommunikation aus. Der Preis würdigt das Engagement von Forscherinnen und Forschern, die ihre Arbeit und ihr Fachgebiet einem breiten Publikum zugänglich machen und sich für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft engagieren. Zugleich wirbt der Preis dafür, der Vermittlung von Wissenschaft als Teil der Arbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern einen höheren Stellenwert einzuräumen.

Kompaktdarstellung

Art des Preises

jährlich verliehener persönlicher Preis

Ziel der Förderung

Mit dem Communicator-Preis zeichnen DFG und Stifterverband Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für herausragende Leistungen in der Wissenschaftskommunikation aus. Der Preis würdigt das Engagement von Forscherinnen und Forschern, die ihre Arbeit und ihr Fachgebiet einem breiten Publikum zugänglich machen und sich für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft engagieren. Zugleich wirbt der Preis dafür, der Vermittlung von Wissenschaft als Teil der Arbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern einen höheren Stellenwert einzuräumen.

Anzahl der Preise und Preissummen

Ein Preis, für den der Stifterverband 50.000 Euro zur Verfügung stellt

Vorschlagsberechtigte

Es sind sowohl Selbstbewerbungen als auch Vorschläge möglich. Bewerben können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland tätig sind. Bei Selbstbewerbungen ist eine ausführliche schriftliche Einschätzung eines zweiten Wissenschaftlers oder einer Wissenschaftlerin zur Kommunikationsleistung der Bewerberin oder des Bewerbers erforderlich. Werden Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler vorgeschlagen, ist der Vorschlag ebenfalls ausführlich zu begründen. Vorschlagsberechtigt sind die Leitungen der Hochschulen und Forschungsreinrichtungen sowie ehemalige Communicator-Preisträgerinnen und -Preisträger.

Kriterien für die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger

  • Originalität: Die Kommunikationsarbeit geht auf kreative Weise über konventionelle Maßnahmen und Formate hinaus und beschreitet neue und innovative Wege, um ihre Ziele und Zielgruppen zu erreichen.
  • Nachhaltigkeit: Die Bewerberin/der Bewerber engagiert sich bereits seit längerer Zeit in der Wissenschaftskommunikation. Die jeweiligen Aktivitäten und Formate passen zu den gewählten Zielgruppen und sind darauf ausgelegt, einen nachhaltigen Effekt bei diesen Zielgruppen zu erreichen.
  • Breite / Vielfalt: Die Kommunikationsaktivitäten beschränken sich nicht auf ein einziges Format oder Projekt, sondern sie umfassen unterschiedliche Vermittlungsmaßnahmen für verschiedene Zielgruppen. Die Bewerbung macht dabei deutlich, welche Adressatengruppen im Vordergrund der Kommunikationsmaßnahmen stehen und auf welchen Wegen sie erreicht werden.

Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger

Über die Vergabe entscheidet eine Jury aus Wissenschaftsjournalisten sowie Kommunikations- und PR-Fachleuten unter dem Vorsitz einer Vizepräsidentin bzw. eines Vizepräsidenten der DFG.

Vorschlagsfristen

Bewerbungen und Vorschläge für den Preis des Folgejahres können – möglichst in digitaler Form – bis zur in der aktuellen Ausschreibung genannten Frist bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, eingereicht werden.
Interner LinkZur Ausschreibung 2018

Unterlagen

Die Bewerbung soll aussagefähige Unterlagen über die Kommunikationsleistung enthalten und einen repräsentativen Querschnitt der Gesamtaktivitäten aufzeigen. Aus den Unterlagen soll zudem hervorgehen, welche grundsätzlichen Überlegungen / Kommunikationskonzepte den Aktivitäten zugrunde liegen, welche Ziele sie verfolgen und was sie erreicht haben.

Bewerberinnen und Bewerber müssen in der Forschung aktiv und an einer wissenschaftlichen Institution tätig sein. Personen, die sich weitgehend auf eine Tätigkeit in der Wissenschaftskommunikation spezialisiert haben bzw. diese beruflich oder kommerziell betreiben, gehören nicht zur Zielgruppe des Preises.

Zum Nachweis der Aktivitäten sind folgende Arten des Nachweises geeignet:

Aktivitäten - Art des Nachweises

  • Filme, Videos, Podcasts, etc. - auf DVD oder mit Angabe der Internet-Links
  • Online-Beiträge, Social Media-Aktivitäten, Blogs, etc. - in Link-Form
  • Live-Veranstaltungen (z.B. Vorträge, Diskussionen - als Liste mit Angabe von Ort, Datum und Thema; ggf. Hinweis auf Ton- oder Videomitschnitte
  • Aktivitäten für Schülerinnen und Schüler (z.B. Schülerlabore, Workshops) - als Liste mit Angabe von Ort, Datum und Thema
  • Ausstellungen - Link zur Ausstellungswebsite und ggf. weiteres Infomaterial (z.B. Kataloge
  • Schriftliche Beiträge (Zeitungsartikel, Bücher, etc.) - als Liste und mit repräsentativen Beispielen

Die Bewerbungen sollen möglichst elektronisch eingereicht werden, zum Beispiel per E-Mail oder auf Datenträgern. Bei großen Datenmengen ist die Einreichung über den Austauschserver der DFG möglich. Die Zugangsdaten werden auf Anfrage individuell bereitgestellt. Bewerbungen und Bereitstellung von Unterlagen auf dem Postweg sind ebenfalls möglich.

Insgesamt sollen schriftlich eingereichte Unterlagen maximal 50 Seiten umfassen.

Zu jeder Bewerbung ist darüber hinaus ein Lebenslauf einzureichen; wissenschaftliche Publikationsverzeichnisse sollen ausdrücklich nicht beigefügt werden.

Wichtiger Hinweis: Werden Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler vorgeschlagen, muss sichergestellt sein, dass die Vorgeschlagenen informiert sind und die notwendigen Unterlagen für die Bewerbung eingereicht werden. Die DFG kann hier nicht tätig werden.

Link auf PDF-DateiDetail-Informationen zur Bewerbung

Ansprechpersonen

Für Fragen zum Communicator-Preis und zum Bewerbungsverfahren wenden Sie sich bitte an:

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