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Sonderforschungsbereiche
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Internationales
Internationale Kooperationen in Sonderforschungsbereichen
Ziel der Förderung internationaler Kooperationen im Programm Sonderforschungsbereiche ist der Auf- und Ausbau internationaler Vernetzungsstrukturen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Ausland. Voraussetzungen für ihre Integration sind die wissenschaftliche Exzellenz der betreffenden Projekte und deren sinnvolle thematische Einbindung in das Gesamtkonzept.
Ziele
Grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Wissenschaft ist eine wesentliche Voraussetzung für die internationale Konkurrenzfähigkeit und Attraktivität von Sonderforschungsbereichen. Ziel der Förderung solcher Kooperationen im SFB-Programm ist der Auf- und Ausbau internationaler Vernetzungsstrukturen zwischen Sonderforschungsbereichen und wissenschaftlichen Partnern im Ausland.
Art und Umfang der Förderung
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) stellt den Sonderforschungsbereichen zur Pflege internationaler Kontakte und zur internationalen Präsentation ihrer Ergebnisse Mittel für Reisen, Kolloquien und Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler zur Verfügung. Zusätzliche Mittel können zum Aufbau projektähnlicher Kooperationsstrukturen beantragt werden. Die Förderung kann auch langfristig angelegte Kooperationen mit vergleichbaren Exzellenzzentren im Ausland (Centre-to-Centre-Kooperationen) umfassen. Darüber hinaus können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Ausland eigene Vorhaben als Teil- oder Co-Teilprojektleiterinnen bzw. -leiter einbringen, die in der Regel aber nicht durch die DFG, sondern eine ausländische Partnerorganisation zu finanzieren sind.
Ausländischer Transregio-Standort
Im Rahmen der Programmvariante SFB/Transregio kann einer der Standorte im Ausland gelegen sein. Hierzu ist in der Regel eine intensive Abstimmung zwischen der DFG und der beteiligten ausländischen Partnerorganisation hinsichtlich der Modalitäten zur Finanzierung, Begutachtung und Förderentscheidung notwendig. Beispielsweise wurde durch ein im April 2005 in Peking geschlossenes Abkommen zwischen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der National Natural Science Foundation of China (NSFC) die gemeinsame Förderung von deutsch-chinesischen Kooperationsprojekten ermöglicht. Auf dieser Grundlage können deutsche Hochschulen im Rahmen des Programms Sonderforschungsbereiche – nach Abstimmung mit der NSFC – die Einrichtung von SFB/Transregio mit einem Standort in China beantragen. Dabei wird der deutsche Anteil des gemeinsamen Vorhabens von der DFG, der chinesische Anteil von der NSFC getragen.
Voraussetzungen der Förderung
Voraussetzung für die Förderung sind wissenschaftliche Exzellenz, sinnvolle thematische Einbindung in das Gesamtkonzept und ein überzeugender Mehrwert für den Sonderforschungsbereich oder SFB/Transregio. Es ist gleichzeitig zu beachten, dass dem Programmziel der Strukturbildung vor Ort hinreichend Rechnung getragen wird.
Kofinanzierung durch ausländische Partnerorganisation
Die Förderung grenzüberschreitender Kooperationsprojekte erfolgt nach dem Prinzip der beiderseitigen Zuständigkeit, d.h. es wird erwartet, dass der Anteil der Wissenschaftlerin bzw. des Wissenschaftlers im Ausland von deren bzw. dessen Institution oder von einer Förderorganisation in dem betreffenden Land übernommen wird. Die DFG unterstützt die Integration durch zusätzliche Mittel für Reisen, Kolloquien und Gäste. Für Forschungskooperationen mit Entwicklungsländern können unter bestimmten Voraussetzungen DFG-Mittel bereit gestellt werden.