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Open Access

In der Förderung des Open Access arbeitet die Deutsche Forschungsgemeinschaft eng mit Partnern aus Deutschland, Europa und der Welt zusammen. Im Kontext der Allianz-Initiative "Digitale Information" hat sich die DFG unter anderem für die Einführung eines unabdingbaren Zweitveröffentlichungsrechts eingesetzt. Über Organisationen und Netzwerke wie Knowledge Exchange, Science Europe und den Global Research Council wirkt die DFG auch im europäischen und internationalen Kontext mit, die Transformation des wissenschaftlichen Publizierens vom Subskriptions- in das Open-Access-Modell zu gestalten. Im Frühjahr 2016 hat die DFG die Expression of Interest der OA2020-Initiative unterzeichnet.

DFG-geförderte Autoren können die im Rahmen der Einzelförderung bzw. Koordinierter Programme eingeworbene Publikationspauschale auch nutzen, um die bei der Veröffentlichung in Open-Access-Zeitschriften ggf. erforderlichen Artikelbearbeitungsgebühren zu bestreiten.

Die DFG bietet zudem Förderprogramme an, über welche Open-Access-Infrastrukturen und Dienste aufgebaut werden können.

Mehr zum Thema

Knowledge Exchange: A defining overview on Open Access & academic books

Open Access ist auch für Wissenschaftsdisziplinen vorteilhaft, deren Leitmedium und zentrales Kommunikationsmittel die Monographie ist.
Eine umfassende Studie untersucht nun erstmalig den gegenwärtigen Stand im Bereich der „Open- Access-Monographien“ in acht europäischen Ländern. Dabei wird sowohl dargelegt, in welcher Weise Monographien gegenwärtig in Open Access Policies berücksichtigt sind als auch danach gefragt, welche Geschäftsmodelle und Publikationsplattformen es für diese Art der Publikation gibt. Zudem werden spezifische Themen eruiert, die für die zukünftige Ausgestaltung dieses Publikationsmodells von hoher Relevanz sind, wie z.B. die Auffindbarkeit, die Zitation und die Archivierung. Modellhafte Projekte aus den Ländern werden vorgestellt, darunter die mit einer Anschubfinanzierung von der DFG geförderte Language Science Press und die Heidelberg University Press, wobei die Heidelberg Studies on Transculturality ebenfalls eine Förderung erhalten haben.
Eine Schlussfolgerung der Studie lautet, dass die Situation in den unterschiedlichen Ländern heterogen ist, sowohl in Bezug auf die Publikationskulturen als auch in Bezug auf die Möglichkeiten der Transformation dieses Formats in den Open Access. Zugleich ist auf die Diversität der nationalen Publikationsmärkte, der Finanzierungsquellen und der Bedürfnisse der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Rücksicht zu nehmen, weshalb es kein einheitliches Modell für die Transformation geben kann.
Es werden unterschiedliche Wege aufgezeigt, wie Verlage, Förderer, akademische Einrichtungen und vor allem auch wissenschaftliche Bibliotheken die Umstellung der Monographienproduktion in den Open Access unterstützen können. Von großer Bedeutung ist dabei, dass im Rahmen der Umstellung der Publikationsweise zum Nutzen der Forschung verlässliche, integrierte und nachhaltige Infrastrukturen für den Zugang und die Archivierung von Open Access-Monographien unterstützt werden.

Open Access-Strategie des BMBF

Stellungnahme der Allianz der Wissenschaftsorganisationen zur Open Access-Strategie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Open Access 2020

OA2020 – initiative for the large-scale transition to open access

Zugang zu wissenschaftlichem Wissen

Die Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen vom 22. Oktober 2003 ist einer der Meilensteine der Open Access-Bewegung.

FAQ Zweitveröffentlichungsrecht

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen hat sich in ihrer Initiative „Digitale Information“ mit Fragen zum Zweitverwertungsrecht auseinander gesetzt.

„MAK-Collection“

Mit der Veröffentlichung der „MAK-Collection“ im Open Access geht die DFG einen beispielhaften Schritt zu frei verfügbaren, elektronischen Informationen.

Making Data Count

Beim Workshop zum Umgang mit Forschungsdaten diskutierten und erarbeiteten internationale Experten im Rahmen von "Knowledge Exchange" Empfehlungen zur Etablierung des Datenaustauschs.

Science Europe: Open Access Publishing Policies in Science Europe Member Organisations

Key Results from Science Europe and Global Research Council Surveys - Survey Report

Science Europe: Shaping Open Access and Creating Transparency

Science Europe-Empfehlung auf Basis des Appells der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen:
Science Europe Recommendation for the Disclosure of Publication Fees, ‘Shaping Open Access and Creating Transparency’ (April 2017)

Knowledge Exchange: Workshop „Monitoring von Open Access, Publikations- und Kostendaten“

Bericht vom Knowledge Exchange-Workshop zum Thema „Monitoring von Open Access, Publikations- und Kostendaten“, der im November 2016 stattgefunden hat.

Knowledge Exchange: Studie “Paying for Open Access”

Die neue Studie von Knowledge Exchange untersucht die Entscheidung für Open Access sowie die Verwaltungsstrukturen bei der Abrechnung von Open-Access-Artikelgebühren an Hochschulen in Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden. Dabei stehen Motivationen und Erfahrungen, sowie Wünsche an die Bibliotheken und die Verwaltungsprozesse von Autorinnen und Autoren im Vordergrund. Die gesamte Studie sowie ein Auszug zu den Erfahrungen aus Sicht der Wissenschaft sind hier zu finden:

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