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Abgelaufene Ausschreibungen

Ausschreibung: Skalierbare Verfahren der Text- und Strukturerkennung für die Volltextdigitalisierung historischer Drucke (31.05.2017)

Die vollständige Massenvolltextdigitalisierung aller historischen Drucke aus dem Zeitraum des 16. bis 19. Jahrhunderts mit Verfahren der Optical Character Recognition (OCR) stellt eine besondere technische und organisatorische Herausforderung dar. Daher fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft seit 2015 ein Koordinierungsprojekt zur Weiterentwicklung von OCR-Verfahren (kurz OCR-D), um in Kollaboration von Wissenschaft und Infrastruktureinrichtungen dieser Herausforderung zu begegnen. Auf der Basis der organisatorischen, technischen und inhaltlichen Vorbereitungen von OCR-D folgt nun eine Ausschreibung zur Entwicklung kreativer, innovativer, skalierbarer und optimierender Verfahren der Text- und Strukturerkennung für die Volltextdigitalisierung historischer Drucke.

Es können Mittel für Vorhaben beantragt werden, die Lösungen für eines oder mehrere der folgenden Module im von OCR-D entwickelten Funktionsmodell anstreben: 1) Bildvorverarbeitung, 2) Layouterkennung, 3) Textoptimierung, 4) Modelltraining, 5) Langzeitarchivierung und Persistenz, oder 6) Qualitätssicherung. Voraussetzung zur Förderung ist die Bereitschaft zur abgestimmten Zusammenarbeit mit OCR-D, sodass die zu implementierenden Lösungen sich nahtlos in das von OCR-D entwickelte Funktionsmodell zur Texterfassung integrieren. Die Lösungen der Vorhaben sollen eine hochperformante, flexible, skalierbare und nachhaltige Komponente für die Massenvolltextdigitalisierung bilden.

Am Ende des Gesamtvorhabens soll ein konsolidiertes Verfahren zur OCR-Verarbeitung von Digitalisaten des gedruckten deutschen Kulturerbes des 16. bis 19. Jahrhunderts erarbeitet worden sein. Das Erreichen dieses Ziels ermöglicht dann – nach Implementierung in den Digitalisierungsworkflows der Bibliotheken und Durchführung der Volltextdigitalisierung – die Nutzung von digitalen Volltexten in vielen Wissenschaftsdisziplinen, insbesondere im Bereich der geisteswissenschaftlichen Forschung.

Ausschreibung: Digitalisierung archivalischer Quellen (04.05.2017)

Ziel der Ausschreibung ist, eine deutliche Verbesserung der Zugänglichkeit zu archivalischen Quellen für die Forschung durch Digitalisierung und zentrale Zusammenführung im Archivportal-D und der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) zu erreichen.

Um den diversen Wissenschaftsdisziplinen forschungsrelevante Bestände bereitzustellen, der bereits vorhandenen Nachfrage in der Forschung zu begegnen und einen vergleichsweise schnellen und kostengünstigen Einstieg in eine großflächige und strukturierte Digitalisierung zu gestalten, sollen bei der Bestandsauswahl für eine Digitalisierung folgende drei Schwerpunkte gesetzt werden:

  • Digitalisierung mikroverfilmter Archivbestände, die im Rahmen der Bundessicherungsverfilmung entstanden sind. Mikrofilme aus ergänzenden Schutzverfilmungen können ebenfalls herangezogen werden, wenn ihre Qualität nachweislich für eine Digitalisierung geeignet ist.
  • Digitalisierung ganzer Bestände oder sinnvoll abgrenzbarer Teilbestände der Akten- und Amtsbuchüberlieferung des 19. und 20. Jahrhunderts.
  • Digitalisierung bildhafter Materialien wie Urkunden, Plänen, Plakaten sowie Bild- und Fotoüberlieferungen.

Neben der überregionalen Bedeutung des Bestandes, der digital erschlossen vorliegen muss, sind weitere forschungsinduzierte und archivfachliche Kriterien bei der Bestandsauswahl zu berücksichtigen.

Ausschreibung: Nachhaltigkeit von Forschungssoftware (04.04.2017)

In jeder Phase des wissenschaftlichen Arbeitens wird in vielen Disziplinen Forschungssoftware genutzt, zum Beispiel zur Generierung, Verarbeitung, Analyse und Visualisierung von Forschungsdaten. In diesem Sinne sind mit „Forschungssoftware“ die eigens zum wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn erstellten Software-Anwendungen und Software-Bibliotheken gemeint.

Ein Teil der Forschungssoftware, die aus wissenschaftlichen Projekten hervorgeht, hat enormes Potenzial für eine breite Nutzung, die weit über die ursprüngliche Nutzung in einem einzelnen Forschungsprojekt hinausgeht. In diesem Fall kann ein über den eigenen Standort hinausgehender, (meist) disziplinspezifischer, aber nicht mehr projekt-spezifischer Bedarf für die nutzerorientierte Weiterentwicklung, Pflege, Nutzbarhaltung, Emulation, Verbreitung und Archivierung dieser Forschungssoftware entstehen.

Ziel der Ausschreibung sind Aufbau und Erprobung von Infrastrukturen, um Forschungssoftware für einen größeren Anwenderkreis nutzbar zu machen und nachhaltig anzubieten. Die Vorhaben sollen als best-practice Beispiele eine positive Signalwirkung für die wissenschaftliche Softwareentwicklung und für Infrastruktureinrichtungen haben.

Zur Nutzbarmachung einer Forschungssoftware sind die hierzu notwendigen Anpassungen, nutzerorientierten Weiterentwicklungen und qualitätssichernden Maßnahmen an der Forschungssoftware selbst ebenfalls förderfähig. Ziel hierbei ist die Verbesserung der Nutzbarkeit von Software vor dem Hintergrund fachspezifischer Anforderungen.

Ausschreibung: Forschungsdaten in der Praxis (30.11.2015)

Die Entwicklung und der Aufbau von Informationsinfrastrukturen für Forschungsdaten sind bereits seit einigen Jahren ein wichtiges Thema. Mit dieser Förderinitiative soll nun – gewissermaßen als Praxistest – das wissenschaftliche Potenzial dieser Informationsinfrastrukturen erkundet und konsequent genutzt werden.

Die Ausschreibung eröffnet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in enger Zusammenarbeit mit Vertreterinnen und Vertretern von Informationsinfrastrukturen aus allen Disziplinen die Option, Forschungsfragen überwiegend durch eine Sekundär- bzw. Nachnutzung verfügbarer Forschungsdaten zu bearbeiten. Idealerweise ist das Forschungsthema geeignet, die Leistungsfähigkeit unterschiedlicher Forschungsdatenrepositorien im Hinblick auf eine interoperable Vernetzung aufzuzeigen.

Für die beteiligten Informationsinfrastrukturen soll sich mit dieser Initiative gleichzeitig die Chance eröffnen, ihr Potenzial insbesondere durch ihre Funktionalität im Kontext von Interoperabilität und technischer Anschlussfähigkeit nachzuweisen und ggf. zu optimieren. Die Infrastrukturen sollen durch die Projektförderung in die Lage versetzt werden, zunächst für diese Vorhaben die notwendigen Systemanpassungen vornehmen zu können, die aber zugleich so generisch sein müssen, dass sie auch zukünftigen wissenschaftlichen Projekten Nutzungsoptionen eröffnen können.

Ausschreibung; Digitalisierung und Erschließung der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 18. Jahrhunderts (VD 18) – Hauptphase – (30.01.2015)

Das VD 18 stellt die Fortführung der nationalbibliografischen Vorhaben „Verzeichnis der im deutschen Sprachbereich erschienenen Drucke des 16. Jahrhunderts“ (VD 16) und „Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 17. Jahrhunderts“ (VD 17) dar, wobei die Besonderheit des VD 18 darin besteht, dass in dem nationalbibliografische Unternehmen die Säulen Katalogisierung und Digitalisierung integriert sind.

Der Hauptphase des VD 18 wurde im Jahr 2009 zunächst eine Pilotphase vorgeschaltet, die auf einer von Klaus Haller erstellten Studie basierte. Die in der Pilotförderung entwickelten gemeinsamen Standards und Workflows z.B. zu durchschnittlichen Seitenpreisen für die Erschließung und Digitalisierung finden in der 2013 eröffneten Hauptphase Anwendung. Ziel der Förderung in der Hauptphase ist es, die Anzahl der auf nationalbibliografischem Niveau erschlossenen und digitalisierten VD-18-Drucke weiter zu erhöhen.

Die Aufforderung zur Antragstellung für den zweiten, bis zu zweijährigen Abschnitt der Hauptphase richtete sich an Bibliotheken in Deutschland, die im Sinne des Massenerschließungs- und Digitalisierungsvorhabens über eine signifikante Anzahl an Drucken und Zeitschriften des 18. Jahrhunderts verfügen, die über einen der Bibliotheksverbünde beziehungsweise die Zeitschriftendatenbank (ZDB) nachgewiesen sind, aber noch nicht auf nationalbibliografischem Niveau erschlossen sind und adäquat digitalisiert vorliegen.

Ausschreibung "Koordinierte Förderinitiative zur Weiterentwicklung von Verfahren für die Optical-Character-Recognition (OCR)" (01.11.2014)

Die zweistufig angelegte Ausschreibung zielt darauf, Verfahren der Volltextgenerierung zu verbessern und, wo nötig, zu vereinheitlichen. Dabei soll in der ersten Phase eine Koordinierungsstruktur geschaffen werden. Das Koordinierungsprojekt hat die Aufgabe, die thematischen Module und Aufgabenbereiche eines koordinierten Vorgehens zu beschreiben und ein Konzept für die Interaktion dieser Module zu erstellen. In einer zweiten Phase können im Rahmen einer offenen Ausschreibung, die auf Basis des erfolgreichen Koordinierungsantrags erfolgt, Projektanträge für die Umsetzung der einzelnen Module eingereicht werden.

Ausschreibung „Open-Access-Transformation" (31.10.2014)

Open Access spielt eine zunehmend größere Rolle für die Verbesserung des Zugangs, den Austausch, die produktive Aneignung und die erleichterte Nachnutzung von Forschungsergebnissen, die digital über das Internet veröffentlicht werden. Auch wenn Open Access sich in den unterschiedlichen wissenschaftlichen Fachgebieten mit unterschiedlicher Geschwindigkeit ausbreitet, kann insgesamt eine hohe Dynamik konstatiert werden, mit der verschiedene Ausprägungen und Modelle einer offenen Bereitstellung von Forschungsergebnissen umgesetzt werden. Dabei werden oft innovative Lösungen entwickelt, die sich auf unterschiedliche Bereiche des Publikationsprozesses beziehen.

Die DFG unterstützt eine wissenschaftsgeleitete Ausgestaltung dieser Bereiche, die für eine auf offen zugänglichen Forschungsergebnissen beruhenden Wissenschaftskommunikation konstitutiv sind. Dazu fördert die DFG experimentell ausgerichtete Projekte, um neue, innovative und auch risikobehaftete Ansätze zur – ggf. fächerspezifischen – Einführung, Ausgestaltung und Umsetzung des Open Access zu entwickeln und zu erproben.

Ausschreibung: Langzeitverfügbarkeit im Rahmen der ‚Neuausrichtung überregionaler Informationsservices‘ (15.11.2013)

Auf der Basis des DFG-Positionspapiers „Weiterentwicklung der Bibliotheksverbünde als Teil einer überregionalen Informationsinfrastruktur“ hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft am 12. Januar 2012 die Ausschreibung „Neuausrichtung überregionaler Informationsservices“ veröffentlicht. Sie zielte darauf ab, einen umfassenden Umstrukturierungsprozess anzustoßen, in dessen Verlauf die derzeit vorrangig regional orientierten Informationsangebote zu nationalen, aber auch international vernetzten, funktional definierten, nachhaltigen Services weiter entwickelt werden. Die Ausschreibung sprach vier Themenfelder an. Zu den Themenfeldern „Bibliotheksdateninfrastruktur und Lokale Systeme“, „Electronic Ressource Management – das Management digitaler Publikationen“ und „Forschungsnahe Informationsinfrastruktur“ wurden als Ergebnis der Begutachtung inzwischen erste Fördermaßnahmen begonnen. Für das Themenfeld „Langzeitverfügbarkeit“ konnte das noch nicht erfolgen; daher wurde diese Aufgabenstellung erneut ausgeschrieben.

Die Ausschreibung „Langzeitverfügbarkeit im Rahmen der Neuausrichtung überregionaler Informationsservices“ zielt darauf ab, einen Prozess anzustoßen, in dem überregionale Angebote und Dienstleistungen im Umfeld der Langzeitarchivierung aufgebaut werden. Es soll der Aufbau einer überregionalen, skalierbaren, mandantenfähigen und nach Möglichkeit auch spartenübergreifenden Infrastruktur eingeleitet werden. Diese Struktur soll sämtliche Schritte der digitalen Langzeitarchivierung vom Dateningest bis zur Endnutzerbereitstellung unterstützen.

Digitalisierung und Erschließung der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 18. Jahrhunderts (VD 18) – Hauptphase (25.07.2013)

Das VD 18 stellt die Fortführung der nationalbibliographischen Vorhaben „Verzeichnis der im deutschen Sprachbereich erschienenen Drucke des 16. Jahrhunderts“ (VD 16) und „Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 17. Jahrhunderts“ (VD 17) dar, wobei die Besonderheit des VD 18 darin besteht, dass das nationalbibliographische Unternehmen die Säulen Katalogisierung und Digitalisierung integriert.

Der Hauptphase des VD 18 wurde im Jahr 2009 zunächst eine Pilotphase vorgeschaltet, die auf einer von Klaus Haller erstellten Studie basierte. Ziel der Pilotförderung war die Entwicklung gemeinsamer Standards und Workflows, wobei unter anderem durchschnittliche Seitenpreise für die Erschließung und Digitalisierung ermittelt werden sollten.

Mit Abschluss der Pilotförderung und nach Auswertung der Ergebnisse der kooperativen Pilotphase wird nun die Hauptphase der Förderung eröffnet. Ziel der Förderung der Hauptphase ist es, die Anzahl der auf nationalbibliographischem Niveau erschlossenen und digitalisierten VD 18-Drucke weiter zu erhöhen.

Die Aufforderung zur Antragstellung für den ersten, einjährigen Abschnitt der Hauptphase richtet sich an Bibliotheken in Deutschland, die im Sinne des Massenerschließungs- und Digitalisierungsvorhabens über eine signifikante Anzahl an Drucken und Zeitschriften des 18. Jahrhunderts verfügen, die über einen der Bibliotheksverbünde bzw. die Zeitschriftendatenbank (ZDB) nachgewiesen und noch nicht auf nationalbibliographischem Niveau erschlossen und digitalisiert wurden.

Ausschreibung: Standardbildung zur Erschließung und / oder Digitalisierung von Objektgattungen in wissenschaftlichen Sammlungen (15.05.2013)

Die DFG stellt mit der Ausschreibung Fördermittel für die Bildung und Weiterentwicklung von Standards zur Erschließung und/oder Digitalisierung von Objektgattungen in wissenschaftlichen Sammlungen bereit. Die im Rahmen der Ausschreibung zu fördernden Projekte sollen damit Grundlagen für zukünftige großflächigere Erschließungs- und Digitalisierungsmaßnahmen schaffen.
Objektgattungen im Sinne der Ausschreibung sind größere Einheiten gemeinfreier Materialien, die in naturwissenschaftlichen, technischen oder geisteswissenschaftlichen Sammlungen kuratiert und archiviert werden (z. B. Modelle, Fossilien, Gesteinsproben, Präparate, Herbarien, Bildträger, Audiodateien etc.).
Die Ausschreibung richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie wissenschaftliche Service- und Informationseinrichtungen in Deutschland, die objektbezogene wissenschaftliche Sammlungen betreuen und sich in möglichst enger Abstimmung mit weiteren bestandshaltenden Einrichtungen und der nutzenden Wissenschaft für die Bildung bzw. Weiterentwicklung von Erschließungs- und Digitalisierungsstandards für eine spezifische Objektgattung engagieren möchten. Die Objektgattungen sollten möglichst breit gefasst sein, um eine umfassende Nachnutzbarkeit der zu entwickelnden Standards zu gewährleisten. Ziel der Förderung ist es, unter Berücksichtigung der bereits etablierten Standards im textuellen Bereich (z. B. Normdateien, DFG-Viewer) adäquate Lösungsansätze für den überregionalen digitalen Nachweis und die Präsentation von wissenschaftsrelevanten Objektgattungen in wissenschaftlichen Sammlungen zu entwickeln. Ermöglicht werden soll eine umfängliche Nachnutzbarkeit der entstehenden digitalen Daten. Internationale Entwicklungen, die gegebenenfalls nachgenutzt werden können, müssen in beantragten Vorhaben berücksichtigt werden.
Die Förderung zielt sowohl auf die Weiterentwicklung bereits vorliegender, aber noch nicht ausreichender Standards als auch auf die Bildung neuer Standards für Objektgattungen, für die noch keine Standards existieren.

Ausschreibung „Aufbau von Kompetenzzentren für die Lizenzierung elektronischer Ressourcen – eine Querschnittsaufgabe im System der DFG-geförderten Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ (29.03.2013)

Im System der „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ sind für technisch-organisatorische Arbeiten, die für die einzelnen Fachgebiete gleichartig durchzuführen sind und besondere Expertise erfordern, Querschnittsbereiche vorgesehen, in denen die Betreuung dieser Aufgaben gebündelt wird. Dies betrifft vor allem den Umgang mit digitalen Medien. Als wesentliches Element der neu ausgerichteten Förderung unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft daher im Rahmen dieser Ausschreibung den Aufbau eines oder mehrerer Kompetenzzentren zur Lizenzierung elektronischer Ressourcen, die systemweit die Querschnittsaufgabe der Beschaffung kostenpflichtiger digitaler Medien (Lizenzverhandlungen) sowie die Abwicklung technischer Prozesse (Registrierung, Freischaltung, Zugriffsplattformen) übernehmen. Die Herausforderung liegt dabei in der Entwicklung von organisatorischen Voraussetzungen und Modellen für die überregionale Bereitstellung kostenpflichtiger Fachinformationen.

Ausschreibung „Wissenschaftliche Monographien und monographische Serien im Open Access“ (01.03.2013)

In Abhängigkeit von den Publikationstraditionen in den einzelnen Forschungsdisziplinen verbreitet sich Open Access mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Vor allem im Bereich der Buchpublikation gibt es bislang nur wenige Möglichkeiten, ein wissenschaftliches Werk unmittelbar mit Erscheinen im Open Access zur Verfügung zu stellen (Goldener Weg). Das liegt auch daran, dass bisher für die Publikation von Monographien im Goldenen Weg des Open Access erst wenige tragfähige Geschäftsmodelle existieren. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft zielt mit dieser Ausschreibung auf die Etablierung tragfähiger Geschäftsmodelle für die Publikation von wissenschaftlichen Open-Access-Monographien und monographischen Serien (Einzelwerken, Sammelbänden, Dissertationen) ab.

Ausschreibung „NEH/DFG Bilateral Digital Humanities Programme“ (27.09.2012)

To encourage new approaches in any field of the humanities DFG and NEH provide funding for projects that contribute to the development and implementation of digital infrastructures and services for humanities research. The continued initiative focusses on collaborative projects in certain core fields.

Ausschreibung „Neuausrichtung überregionaler Informationsservices“ (15.05.2012)

Die Ausschreibung zielt darauf ab, einen umfassenden Umstrukturierungsprozess anzustoßen und zu unterstützen, in dessen Verlauf die derzeit vorrangig regional orientierten Informationsangebote zu nachhaltigen, funktional definierten, nationalen Services, die auch international vernetzt sein müssen, weiter zu entwickeln. Die neu zu etablierenden Dienste sollen in einem offenen System verteilter Backend-Infrastrukturen und lokaler oder auch regionaler Endnutzer-Interfaces gestaltet und vollständig in das WEB integriert sein.

Ausschreibung „Förderung herausragender Forschungsbibliotheken“ (30.04.2012)

Wissenschaftliche Bibliotheken leisten durch Aufbau und Pflege umfangreicher, spezialisierter und vorbildlich erschlossener Literatur- und Datenbestände einen unentbehrlichen Beitrag für die Informationsversorgung der Forschung und stellen in einem breiten Fächerspektrum ideale Arbeitsumgebungen für die Wissenschaft dar. Zur Unterstützung dieser Aufgabe verfolgt die DFG das Ziel, die Leistungen der aus diesem Kreis herausragenden Bibliotheken für die Forschung zu steigern, ihren Charakter als Zentren der wissenschaftlichen Arbeit über die Funktion der Literaturversorgung hinaus zu stärken und so die Forschungsinfrastruktur nachhaltig weiter zu entwickeln. Mit dem Förderangebot „Förderung herausragender Forschungsbibliotheken“ stellt die DFG Mittel für zeitlich begrenzte und projektgebundene Maßnahmen zur Verfügung, die zur Profilschärfung anerkannter Forschungsbibliotheken beitragen, eine engere Verzahnung mit konkreten Forschungsaktivitäten ermöglichen und zur Optimierung der Unterstützungsleistungen für die nutzenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler führen.

Eine erste Ausschreibung war 2010/2011 erfolgt.

Ausschreibung „Virtuelle Forschungsumgebungen – Von der Aufbau- in die Betriebsphase“ (15.01.2012)

Mit dieser Ausschreibung widmet die Deutsche Forschungsgemeinschaft dem Übergang Virtueller Forschungsumgebungen von der Aufbauphase in den Dauerbetrieb besonderes Augenmerk. Die hier zu fördernden Projekte sollen organisatorische und finanztechnische Lösungen entwickeln und im praktischen Betrieb so umsetzen, dass sie ggf. auch in anderen Virtuellen Forschungsumgebungen nachgenutzt werden können. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft möchte auf diese Weise die Entwicklung und Gestaltung von neuen Wegen und Lösungen zur dauerhaften Einrichtung Virtueller Forschungsumgebungen unterstützen.

Ausschreibung „Erschließung und Digitalisierung von objektbezogenen wissenschaftlichen Sammlungen“ (01.02.2011)

Objekte in wissenschaftlichen Sammlungen werden von Forschenden für ihre Untersuchungen genutzt, zu Vergleichszwecken herangezogen und als Belegstücke für wissenschaftliche Erkenntnisse verwendet. Informationen zu diesen Sammlungsobjekten liegen jedoch häufig nicht digital vor. Ziel ist es, die technischen und organisatorischen Fragestellungen einer objektbezogenen Erschließung und Digitalisierung zu spezifizieren und in Verbindung mit den Methoden des modernen Informationsmanagements adäquate Lösungsansätze für den überregionalen digitalen Nachweis wissenschaftlicher Sammlungen zu entwickeln.

Ausschreibung „Informationsinfrastrukturen für Forschungsdaten“ (28.04.2010)

Im Verlauf der Forschungstätigkeiten werden durch Quellensichtungen, Messungen, Feldstudien, Simulationen und Umfragen Daten erarbeitet und erhoben, die nach Abschluss der Untersuchungen in aller Regel unveröffentlicht bleiben und in den jeweiligen Forschungsinstitutionen überwiegend digital gespeichert werden. Es wird daher seit längerem gefordert, neben den wissenschaftlichen Publikationen auch die den Forschungsergebnissen zugrundeliegenden Daten zu publizieren und frei zugänglich zu speichern.

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Ausdruck aus dem Angebot der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft)