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Information für die Wissenschaft Nr. 19 | 7. Mai 2012
Wissenschaftliche Sammlungen ins Netz: DFG bewilligt 38 Projekte zur Erschließung und Digitalisierung forschungsrelevanter Objekte

Sammlungen wissenschaftlicher Objekte werden von Forschenden für ihre Untersuchungen genutzt, zu Vergleichszwecken herangezogen und als Belegstücke für wissenschaftliche Erkenntnisse verwendet. Informationen zu den Sammlungsobjekten liegen jedoch häufig nicht oder nicht in der benötigten Informationsdichte digital vor und stehen somit überregional nicht zur Verfügung. Oft existieren weder Standards für die Erschließung von Objekten, noch zentrale Einstiegspunkte zu digitalisierten Sammlungen.

Vor diesem Hintergrund hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wissenschaftlichen Informationsserviceeinrichtungen, die forschungsrelevante Objekte kuratorisch betreuen und archivieren, die Möglichkeit eröffnet, im Rahmen einer Ausschreibung Anträge einzureichen. Ziel der Förderung ist es, methodische, technische und organisatorische Grundlagen sowie Strukturen zur überregionalen Informationsversorgung zu schaffen, die eine langfristige und nachhaltige Erschließung und Digitalisierung von Objekten wissenschaftlicher Sammlungen erlauben. Der Hauptausschuss der DFG hat nun 38 Projekte mit einem Fördervolumen von insgesamt 8,9 Millionen Euro bewilligt. Die Fachbereiche, aus denen die Projekte stammen, reichen dabei von den Geowissenschaften über die Zoologie und Botanik bis hin zu einer Vielzahl von Disziplinen aus den Sozial- und Geisteswissenschaften. Schwerpunkte bei den zu erschließenden und/oder zu digitalisierenden Objekttypen sind bildhafte Objekte, zoologische und botanische Präparate sowie altertumswissenschaftliche Fundstücke.

In den bewilligten Projekten werden pilothaft geeignete Informationsinfrastrukturen entwickelt und aufgebaut. Dabei werden die technischen und organisatorischen Fragestellungen einer objektbezogenen Erschließung und Digitalisierung spezifiziert und in Verbindung mit den Methoden des modernen Informationsmanagements adäquate Lösungsansätze für den überregionalen digitalen Nachweis wissenschaftlicher Sammlungen entwickelt.

Mit dieser Fördermaßnahme greift die DFG wesentliche Empfehlungen des Wissenschaftsrates vom 28.01.2011 zu „Wissenschaftlichen Sammlungen als Forschungsinfrastrukturen“ auf.

Weitere Informationen

Eine Übersicht der bewilligten Projekte mit ausführlichen inhaltlichen Angaben finden Sie unter:

Die Empfehlungen des Wissenschaftsrates stehen unter:

Ansprechpartnerin in der DFG-Geschäftsstelle:

  • Dr. Franziska Regner,
    Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme,
    Tel. +49 228 885-2094,
    Franziska.Regner@dfg.de

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